Filmkritik - Wu Ji: Die Reiter der Winde (2005)
 
 

Wu Ji: Die Reiter der Winde

DVD / Blu-ray :: IMDB (5,6)
Original: Mo gik | Wu ji | The Promise
Regie: Kaige Chen
Darsteller: Dong-Kun Jang, Hiroyuki Sanada
Laufzeit: 102min
FSK: ab 12 Jahren
Genre: Action, Fantasy, Romanze (Hongkong)
Verleih: 3Rosen
Filmstart: 27. April 2006
Bewertung: n/a (0 Kommentare, 0 Votes)
Ein kleines Mädchen durchsucht die über ein riesiges Schlachtfeld verstreuten Leichen. Dabei wird es von einem älteren, vornehmen Jungen erwischt, der ihm Diebstahl vorwirft. Er bietet der Kleinen zu essen an, wenn sie einwilligt, ihm lebenslang als Sklavin zu dienen. Das Mädchen willigt ein, greift den Jungen aber plötzlich an, flieht mit dem Proviant und macht sich auf die Suche nach seiner Mutter. Auf seinem Weg durch die Dunkelheit begegnet das Mädchen einer schönen Zauberin, die fragt: „Möchtest du eine von allen Männern begehrte Prinzessin werden? Allerdings wirst du dann nie die wahre Liebe oder echtes Glück erleben. Bist du damit einverstanden?“ „Ich bin einverstanden“, antwortet das Mädchen. 20 Jahre später: Ein mächtiger General legt seine knallrote Rüstung an und bereitet sich auf eine Entscheidungsschlacht vor, die ihm seine erste Niederlage einbringen könnte. In dieser Schlacht spielt sein neuer Sklave eine Schlüsselrolle: Weil er „schneller als der Wind“ laufen kann, bringt er dem General unverhofft den Sieg. Während seine Truppen noch feiern, erhält er die Nachricht, dass der Fürst des Nordens den Palast belagert – der mächtige General muss dem König sofort zu Hilfe eilen. Der General befiehlt dem Sklaven, ihn in die Kaiserstadt zu begleiten, doch in einem dunklen Wald werden die beiden getrennt. Der auf sich allein gestellte General wird von einem geheimnisvollen und erschreckend wendigen Attentäter in Schwarz angegriffen. Gerade noch rechtzeitig taucht der Sklave auf und rettet den schwer verwundeten General. Dem Attentäter kommt der Sklave offenbar unheimlich bekannt vor – er starrt ihn lange genau an, bevor er schnell wie ein Wirbelwind verschwindet. Der verwundete General ist nicht transportfähig und befiehlt dem Sklaven, die Generalsrüstung anzulegen und in die Kaiserstadt zu eilen, um den König zu retten. Auf einem zugigen Dach steht das Mädchen, das tatsächlich eine schöne Prinzessin geworden ist. Sie wird von Soldaten umschwärmt, die ihre Schönheit bewundern. Der König verrät die Prinzessin und geht auf die Forderung seines Gegners ein: Der Fürst des Nordens will die Prinzessin nämlich für sich. Als die Prinzessin sich weigert, zieht der König sein Schwert und bedroht sie. In diesem Moment taucht der Sklave auf, erkennt sofort die Gefahr, in der die Prinzessin schwebt, und ganz instinktiv stößt er dem König sein Schwert in die Brust, ohne zu überlegen, wen er vor sich hat. Der Sklave packt die Prinzessin – beiden gelingt ihre spektakuläre Flucht, doch sie werden vom Fürst des Nordens verfolgt: Er stellt sie am Rande eines Wasserfalls. Der Fürst will das Leben der Prinzessin schonen, falls sich der vermeintliche General freiwillig den Wasserfall hinunterstürzt. „Geh, du sollst am Leben bleiben“ – mit diesen letzten Worten an die Prinzessin springt der Sklave in die tosenden Fluten. Als bekannt wird, dass der König von dem Mann in der roten Rüstung umgebracht worden ist, glauben die Soldaten des mächtigen Generals, dass ihr Kommandeur den König ermordet hat – voller Empörung desertieren sie. Der Sklave hat den Sturz in den eiskalten Wasserfall überlebt. Er hält treu zu dem mächtigen General, der ihm befiehlt, die Prinzessin zu retten, die der Fürst des Nordens inzwischen in einen riesigen goldenen Vogelkäfig gesperrt hat. Im Palast des Fürsten dringt der Sklave in den goldenen Käfig ein und holt die überraschte Prinzessin heraus. Auch der mächtige General kommt der Prinzessin zu Hilfe, legt sie quer über seinen Sattel und reitet mit ihr davon. Der Sklave wird bei der Befreiungsaktion jedoch gefangen genommen. Der Fürst verhört ihn und erfährt, wie der König tatsächlich ermordet wurde. Er befiehlt seinem Attentäter, den Sklaven zu töten, damit niemand erfährt, dass nicht der General den Mord verübt hat. Der Attentäter ist dem Sklaven jedoch unterlegen, und die beiden Männer schließen einen Waffenstillstand. Der Sklave bekommt seine Freiheit wieder und kehrt zu seinem Herrn und General zurück – er merkt schnell, dass sich dieser wie er selbst in die Prinzessin verliebt hat. Weil der Sklave seine Leidenschaft nicht unterdrücken kann, verlässt er den General. Wieder begegnen sich der Sklave und der Attentäter, aber diesmal nimmt der Attentäter den Sklaven mit auf eine Reise in die Vergangenheit: Beide stammen vom Volk aus dem Schneeland ab, das für seine schnellen Läufer bekannt ist. Offenbar ist der Attentäter in die Dienste des Fürst des Nordens getreten, nachdem dieser den gesamten Stamm niedergemetzelt hatte. Unterdessen ist es dem Fürsten gelungen, den General von der Prinzessin fortzulocken und ihn gefangen zu nehmen. Noch einmal kehrt der Sklave in die Residenz seines Herrn zurück, wo er die Prinzessin allein vorfindet. Sie schickt den Sklaven los, um den General zu suchen. Als sie wieder allein ist, wird sie von den Männern des Fürsten festgenommen. Im Gerichtssaal tritt der Ältestenrat zusammen, um den General für den Königsmord zu bestrafen. Die Prinzessin und der Sklave beschließen, den Mordverdacht auf den Sklaven zu lenken. Doch während der Verhandlung merkt die Prinzessin, dass dieses „Täuschungsmanöver“ tatsächlich die Wahrheit ist: Endlich begreift sie, dass der demütige Sklave sein Leben eingesetzt hat, um ihres zu retten. Und plötzlich wird ihr klar, dass sie den falschen Mann geliebt hat. Das Gericht verhängt über alle drei die Todesstrafe, und die Verurteilten werden dem Fürst zur Hinrichtung übergeben. Doch das bedeutet noch nicht das Ende: Dem trickreichen General gelingt es, dem Fürsten einzureden, er wolle ihm dienen. Sobald man ihm die Ketten abgenommen hat, kommt es zu einem verzweifelten Kampf.

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