Filmkritik - Warten auf das Glück (2002)
 
 

Warten auf das Glück

Original: Heremakono | En attendant le bonheur | Reise ins Glück
Regie: Abderrahmane Sissako
Darsteller: Khatra Ould Abdel Kader, Maata Ould Mohamed Abeid
Laufzeit: 96min
FSK: ???
Genre: Drama (Frankreich)
Verleih: Kairos Filmverleih
Filmstart: 05. August 2004
Bewertung: n/a (0 Kommentare, 0 Votes)
Nouadhibou ist ein kleiner Ort an der mauretanischen Küste, umgeben vom Wüstensand der Sahara. Das Leben zieht langsam vorüber, zwischen den blendend weißen Häusern und den Liedern, die von Generation zu Generation weitergegeben werden, im Warten auf ein imaginäres Glück. Der 17jährige Abdallah besucht seine Mutter, bevor er für immer nach Europa geht. Weil er den lokalen Dialekt nicht spricht, fühlt er sich als Außenseiter. Anfangs macht er sich sogar ein wenig lustig über die Bewohner, deren Gewohnheiten und die traditionell farbenfrohe, handgewebte Kleidung. Aus Distanz betrachtet er diese für ihn fremde Gemeinschaft. Aber dann erwacht doch sein Interesse. Er lernt die junge, melancholische Nana kennen; Makan, eine chinesische Immigrantin, die eine Schwäche für Karaoke hat; und den alte Monsieur Maat, dessen Fähigkeiten als Elektriker einiges zu wünschen übrig lassen. Am meisten aber fühlt er sich zu dem quirligen 12jährigen Khatra hingezogen, der vor Aktivität sprüht und neugierig auf die Welt ist.

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