Filmkritik - The Hitcher (2007)
 
 

The Hitcher

DVD / Blu-ray :: :: IMDB (5,6)
Regie: Dave Meyers
Darsteller: Danny Bolero, Jeffrey Hutchinson
Laufzeit: 80min
FSK: ab 18 Jahren
Genre: Thriller, Horror (USA)
Verleih: Universum Film
Filmstart: 01. März 2007
Bewertung: 6,0 (2 Kommentare, 2 Votes)
Als Jim (Zachary Knighton) seine Freundin Grace (Sophia Bush) mit seinem Oldsmobile 442 abholt, ist die Welt noch in bester Ordnung. Vor ihnen liegt eine traumhaft schöne Strecke quer durchs Land und eine tolle Zeit: Sie wollen mit anderen Partywütigen am Lake Havasu den Beginn der Frühjahrsferien feiern, den Spring Break. Doch als sie New Mexico erreichen, verdunkelt sich der Himmel. Es fängt an, wie aus Eimern zu schütten und plötzlich taucht mitten in der Nacht eine dunkle Gestalt im Regen auf. Ein Mann steht neben einem Wagen auf dem Highway – breitbeinig – und ganz in schwarz. Jim sieht den Mann im letzten Moment, kann gerade noch ausweichen und kommt schleudernd zum Stehen. Ängstlich drängt Grace Jim, einfach weiter zu fahren und den Fremden zurück zu lassen. Jim gibt Gas und hält erst an der nächsten Tankstelle wieder an. Während Grace auf die Toilette verschwindet und Jim seinen Wagen volltankt, steigt ein Mann im schwarzen Mantel aus einem Truck. Es ist der Unbekannte. Im Tankshop stellt er sich mit einem Haifisch-Lächeln als John Ryder (Sean Bean) vor und bittet Jim, ihn bis zum nächsten Motel mitzunehmen. Von Gewissensbissen geplagt sagt Jim zu. Grace ist beunruhigt, denn ihr ist dieser Typ extrem unheimlich. Zu Recht, wie sich schnell herausstellt, denn Ryder entpuppt sich als gemeingefährlicher Psychopath! Kaum sind sie unterwegs, da packt er Grace und droht sie zu erstechen, es sei denn, Jim sagt vier Worte: ICH MÖCHTE TOT SEIN! Im letzten Moment gelingt es Jim und Grace mit vereinten Kräften, Ryder aus dem fahrenden Wagen zu treten. Voller Panik rasen sie davon, bis sie vor Erschöpfung einfach am Straßenrand einschlafen. Doch als sie am nächsten Tag ihre Fahrt fortsetzen wollen, ist der Alptraum noch nicht vorbei – er fängt gerade erst an! Noch während die beiden überlegen, wie sie mit der Situation umgehen wollen, überholt sie eine Familie in einem Kombi. Ein Schock: Denn wer winkt ihnen von der Rückbank aus zu und hält den Teddy der Kinder im Arm? Ryder! Jetzt ist klar, der Irre treibt ein perverses Spiel mit ihnen. Bei dem verzweifelten Versuch, die Familie zu warnen, kommt ihr Wagen von der Fahrbahn ab und sie stürzen eine Böschung hinunter. Jim und Grace schleppen sich zur Straße und finden kurz darauf die Familie bestialisch zugerichtet in ihrem Wagen. Nur der Vater atmet noch. Von Ryder fehlt jede Spur. Grace und Jim rasen mit dem Kombi davon, in der Hoffnung, an der nächsten Raststätte Hilfe zu bekommen. Doch die alarmierten Cops bieten ihnen keinen Schutz, sondern verhaften Jim und Grace stattdessen als Tatverdächtige! Für sie muss die Geschichte eines Anhalter-Phantoms im Blutrausch wie ein billiges Märchen klingen. Dass Ryder sehr real ist, erfahren jedoch auch die Cops bald auf schreckliche Art… Jim und Grace landen in der Sheriffstation von Torrance County hinter Gittern. Aber auch dort sind sie nicht in Sicherheit, im Gegenteil. Ryder dringt in das Gebäude ein und tötet alle Beamten. Im letzten Moment kann das Pärchen vor ihm fliehen – und wird jetzt auch noch wegen Polizistenmordes gejagt! Nur der Leiter der Ermittlungen Lieutnant Esteridge (Neal McDonough) ahnt, dass an ihrer Geschichte etwas dran sein könnte. Dennoch sind Jim und Grace absolut auf sich allein gestellt und es gibt nur eine Möglichkeit, diesem Alptraum zu entkommen: Sie müssen ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen. Auf der halsbrecherischen Flucht vor Ryder und der Polizei, bei der der „Hitcher“ immer weitere Opfer fordert, landen sie schließlich in einem abgelegenen Motel, wo es zum Showdown kommt: Ryder hat Jim zwischen eine Zugmaschine und einen Anhänger gekettet und droht, ihn auseinander zu reißen. Als Lieutnant Esteridge samt Mannschaft anrückt, sitzt Grace neben Ryder im Führerhaus und hält eine Waffe an seine Schläfe. Ryders Perversion hat ihren Höhepunkt erreicht: Er lässt die Kupplung kommen, Grace ist unfähig abzudrücken und Jim stirbt auf grausame Weise! Der Hitcher leistet keinen Widerstand mehr und wird festgenommen, doch er hat mit Grace immer noch nicht abgeschlossen. Beim Gefangenentransport durch die Wüste, dem sie mit Esteridge im Wagen folgt, passiert es: Ryder entledigt sich seiner Fesseln, tötet die Bewacher und verursacht einen Crash, bei dem Esteridge eingeklemmt wird. Grace kann aus dem Fahrzeug fliehen und gelangt an eine Pump-Gun. Aber für den Lieutnant kommt jede Hilfe zu spät. Ryder erschießt ihn, ohne mit der Wimper zu zucken. Jetzt sind Grace und der Hitcher ganz allein auf dem Wüstenhighway…

Kommentare

(2) MistaRomantika vergibt 9 Klammern · 07. April 2008
ich fand den sehr gut, eben wegen der spannung, wegen den szenen und wegen der skrupellosigkeit des mörders:) ein sehr sehr guter film, einer der besten seines genres...
(1) Element vergibt 3 Klammern · 09. August 2007
Einer der schlechtesten Filme, die ich dieses Jahr gesehen habe. Ich frage mich wie sich ein klasse Schauspieler wie Sean Bean auf so ein dümmliches Drehbuch einlassen konnte. Deshalb drei Punkte, weil der Film trotz des grauenhaften Plots Spannung hat.
 

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