Filmkritik - The Hills Have Eyes - Hügel der blutigen Augen (2006)
 
 

The Hills Have Eyes - Hügel der blutigen Augen

DVD / Blu-ray :: IMDB (6,4)
Original: The Hills Have Eyes
Regie: Alexandre Aja
Darsteller: Dan Byrd, Billy Drago
Laufzeit: 103min
FSK: ab 18 Jahren
Genre: Horror (USA)
Verleih: 20th Century Fox
Filmstart: 23. März 2006
Bewertung: 6,0 (5 Kommentare, 5 Votes)
In den 50er und 60er Jahren führte die US-Regierung geheime Atomtests in der mexikanischen Wüste durch. Bis heute werden diese Aktivitäten bestritten. Wissenschaftler in strahlenschutzsicheren Anzügen messen die verbliebene Radioaktivität in der Wüste Neu Mexikos. Plötzlich werden sie von einer blutrünstigen Kreatur überfallen und regelrecht massakriert... Eine schäbige Tankstelle ganz in der Nähe. Ein Fahrzeug stoppt an dem verlassenen Ort. Familie Carter ist mit dem Wohnwagen unterwegs auf einem Urlaubstrip in Richtung San Diego. Nach einer kurzen Pause führen sie ihre Fahrt fort, einer vom Tankwart empfohlenen Abkürzung folgend. Mitten im Nirgendwo zwingt eine Panne den siebenköpfigen Clan jedoch zum abrupten Stopp. Kein Handyempfang, nur Sand, Steine und endlose Hügel - die Stimmung ist gereizt. Besonders zwischen Familienoberhaupt Big Bob (Ted Levine), einem raubeinigen Ex-Polizisten und seinem Schwiegersohn Doug (Aaron Stanford), den Big Bob für einen Versager hält. Als der Abend naht, beschließen die beiden Männer, zu Fuß nach Hilfe zu suchen. Während Doug in Fahrtrichtung sucht, läuft Big Bob zurück zur Tankstelle. Doch dort ist niemand. Schließlich findet er den Tankwart besoffen im Klohäuschen. Als dieser von Big Bob zur Rede gestellt wird, jagt er sich plötzlich eine Kugel in den Kopf. Big Bob flüchtet panisch in ein verlassenes Auto, wo er von einem übel verunstalteten Typen hinterrücks attackiert und weggeschleift wird. Derweil versucht Bobby (Dan Byrd), der Jüngste in der Familie, den entlaufenen Schäferhund Beauty einzufangen. Schließlich findet Bobby ihn - tot und ausgeweidet. Völlig verstört rennt Bobby weg und stürzt. Während er ohnmächtig im Staub liegt, nähert sich ein mysteriöses Mädchen im roten Cape - Ruby (Laura Ortiz) - und hockt sich neben ihn. Sie verschwindet erst, als Bobbys Schwester Brenda (Emilie de Ravin) auftaucht. In der Zwischenzeit entdeckt Doug in einem riesigen Krater einen mysteriösen Autofriedhof, aber keine Hilfe. Frustriert kehrt er zum Trailer zurück, wo Ehefrau Lynn (Vinessa Shaw) sowie Schwiegermutter Ethel (Kathleen Quinlan) bereits verzweifelt auf ihre Männer warten. Sie beschließen, bis Mitternacht auf Big Bob zu warten und ihn dann zu suchen. Doch soweit kommt es nicht mehr... Entsetzliche Schreie reißen die Carters aus dem Schlaf. Beim Verlassen des Wohnwagens eröffnet sich ihnen ein grausames Bild: Big Bob, brennend am Marterpfahl. Während die Familie verzweifelt versucht, ihn zu retten, spielt sich im Wohnwagen ein Drama ab: Niemand bemerkt, wie Brenda von zwei furchtbar verunstalteten Männern überfallen wird. Doch das ist nur der Anfang eines grauenvollen Massakers, das nur vier Familienmitglieder überleben: Bobby, Brenda, Doug und das Baby - das jedoch in derselben Nacht von den Mutanten entführt wird. Am nächsten Morgen macht sich Doug gemeinsam mit Beast, dem zweiten Schäferhund der Carters, auf die verzweifelte Suche nach dem Kind. Gemeinsam entdecken sie eine von Gräbern übersäte Höhle mit einem zweiten Ausgang. Der Ausblick von dort ist gespenstisch: vor ihnen liegt ein scheinbar verlassenes Dorf. Davor ein Warnschild: Nukleares Testgelände. Währenddessen umspannt Bobby das Gelände rund ums Autowrack mit einem hauchdünnen Seil. Der völlig verängstigte Junge versucht verzweifelt, sich und seine Schwester vor weiteren Angriffen zu schützen. Aber dem Anführer des Mutanten-Clans gelingt es dennoch, bis zum Wohnwagen vorzudringen - nicht ahnend, dass die beiden Geschwister den Trailer in einen tödlichen Hinterhalt verwandelt haben. Auf der Suche nach seinem Kind kundschaftet Doug das Dorf im ehemaligen Testgelände aus. Beim Betreten eines der Häuser gefriert Doug das Blut in den Adern: Ein Mutant mit riesigem Schädel - Big Brain (Desmond Askew) - sitzt keuchend in einem Rollstuhl und gibt per Funk den Befehl, das Baby zu töten. Als Doug ihn davon abbringen will, wird er von einem verseuchten Monstrum mit einer Spitzhacke angegriffen. Den Kampf kann Doug zwar für sich entscheiden, aber Big Brains Handlanger Lizard (Robert Joy) ist bereits auf dem Weg, seinen mörderischen Auftrag auszuführen...

Kommentare

(5) T-Flow vergibt 3 Klammern · 17. Mai 2006
Der Kleine war ganz goldig, aber ansonsten war der Film einfach nur eklig und wirklich billig. Ich glaub, da haben nicht mal 15 Schauspieler mitgespielt... Hab während der Vorstellung überlegt, das Kino zu verlassen, aber da ich das Ticket ja bezahlt hab, bin ich drin geblieben. Naja...
(4) BravoBravo vergibt 4 Klammern · 12. Mai 2006
da waren einige nette szenen dabei, aber der film ist einfach nur billig... schlecht durchdachte sequenzen und unlogische handlungen lassen den film recht verkorkst wirken.
(3) Deichkind vergibt 10 Klammern · 09. Mai 2006
Ich fand den Film durchaus gut. Die Story war sehr berechenbar, aber das ist ja meistens bei Solchen Filmen so.
(2) westice1 vergibt 4 Klammern · 04. Mai 2006
Ich hätte mehr erwartet bei disem Film, einfach nur ein abschlachten mit viel Blut wie mein "Vorschreiber" schon sagt. Ok ist ein Schocker, aber doch langweilig, hab ihn deshalb auch nicht zu ende geguckt..
(1) robert vergibt 9 Klammern · 26. März 2006
Die Story lässt sich in wenigen Sätzen erzählen, aber ganz erhlich, bei dieser Art Film erwartet man auch nicht mehr. Dieser Film ist nichts für zart besaitete - viel Blut, Splattereffekte und Spannung. Einzig in der Mitte schwächelt der Film etwas.
 

Teilen

 

Filmsuche