Filmkritik - The Fountain (2006)
 
 

The Fountain

DVD / Blu-ray :: :: IMDB (7,4)
Regie: Darren Aronofsky
Darsteller: Hugh Jackman, Rachel Weisz
Laufzeit: 97min
FSK: ab 12 Jahren
Genre: Drama, Romanze, Science-Fiction (USA)
Verleih: Kinowelt Filmverleih
Filmstart: 18. Januar 2007
Bewertung: 7,2 (5 Kommentare, 5 Votes)
Es beginnt wie ein Historienabenteuer: Der spanische Eroberer Tomas (Hugh Jackman) und seine Gefährten dringen im südamerikanischen Dschungel zu einem Maya-Heiligtum vor. Doch die Krieger, die es verteidigen, bewachen keinen Goldschatz, sondern den Baum, der ewiges Leben spenden soll... Das ist der Auftakt für einen Trip durch Raum und Zeit, bei dem sich drei Geschichten ineinander verzahnen. Denn der Konquistador ist nicht die einzige Inkarnation der Heldenfigur. Irgendwo in ferner Zukunft, in ein einer weit, weit entfernten Galaxis treibt in einem surrealen Raumschiff ein Yogi-ähnlicher Mann durchs All, verfolgt von den Visionen einer Frau (Rachel Weisz). Deren Bedeutung wiederum erschließt sich in der Gegenwart des Jahres 2006. Dort versucht der Wissenschaftler Tommy Creo verzweifelt ein Heilmittel für den Gehirntumor seiner Gattin Izzi zu finden. Izzi hingegen hat den Kampf gegen den Tod bereits aufgegeben und beschäftigt sich lieber mit ihrem eigenen Roman, der von der Suchfahrt des Konquistadors Tomas erzählt... Auch der Ritter aus dem 16. Jahrhundert ringt um das Überleben einer geliebten Frau – seiner Königin Isabel, die von den Schergen der Inquisition bedroht wird und nur mit dem Geheimnis der Unsterblichkeit ihre Macht behaupten kann. Doch die todkranke Izzi richtet ihren Blick zugleich nach außen – bei ihren astronomischen Forschungen studiert sie den strahlenden Sternennebel Xibalba, wo sich nach der Maya-Mythologie die Unterwelt befinden soll... Und exakt dieses Ziel steuert das seltsame Raumschiff an, das wie einer mystischen Vision entsprungen scheint. In allen drei Dimensionen gelangt der Held scheinbar ans Ziel seiner Wünsche: Der Spanier besteht nach einer aufreibenden Fahrt die Initiation im Maya-Tempel, der Mediziner erzielt mit dem Extrakt eines südamerikanischen Baums im Tierversuch einen spektakulären Durchbruch, der Sternenwanderer überwindet die letzte Grenze in die Unendlichkeit. Dennoch lässt sich die Realität des Todes nicht verändern. Dafür bietet sie eine unerwartete Erfüllung...

Kommentare

(5) Element vergibt 4 Klammern · 01. Mai 2007
Ich konnte dem Film leider fast nichts abgewinnen, weil mir persönlich die Story einfach zu flach war. Die Bilder im Film waren wirklich schön und zeugten von großem Anmut, jedoch fehlte mir jeglicher dramaturgischer Inhalt (siehe vorheriger Satz)
(4) RonnySteady vergibt 10 Klammern · 01. Februar 2007
"The Fountain" ist ein audio-visuelles Meisterwerk, eine Aneinanderreihung atemberaubend schöner Bilder. Die symbolhafte, verwobene Story ist aber nicht jedermanns Sache. Der Film lässt viel Freiraum für Interpretation, das macht ihn für mich so interessant. Trotz meiner Höchstwerung würde ich "The Fountain" aber nicht uneingeschränkt weiterempfehlen. Wer aber z.B. mit David Lynch etwas anfangen kann: geht ins Kino und schaut den Film auf einer Leinwand (wenn ihr ein Kino findet, wo er läuft).
(3) k270976 vergibt 9 Klammern · 23. Januar 2007
Kein einfaches Kino, aber ein Gutes!
(2) k160549 vergibt 3 Klammern · 23. Januar 2007
Also mal so nebenbei kann man diesen Film nicht gucken... Ist aber auch so nicht der Knaller, meiner Meinung nach...
(1) mightymag vergibt 10 Klammern · 07. Januar 2007
Ich habe den Film in der Sneak gesehen und fand ihn recht gelungen! Die ständigen Sprünge zwischen den Zeiten kommen oft unerwartet, aber runden den Film ab. Für alle die sich gedanken über das Leben vor allem über den Tod machen ist der Film recht interessant!
 

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