Filmkritik - Stomp the Yard (2007)
 
 

Stomp the Yard

Original: Stomp the Yard | Steppin´ | Stompin´
Regie: Sylvain White
Darsteller: Valarie Pettiford, Darrin Dewitt Henson
Laufzeit: 114min
FSK: ab 12 Jahren
Genre: Musik, Drama (USA)
Verleih: Sony Pictures
Filmstart: 17. Mai 2007
Bewertung: 9,3 (3 Kommentare, 3 Votes)
In den Underground-Clubs von Los Angeles sind DJ (Columbus Short) und sein jüngerer Bruder Duron (Chris Brown) die Champions: Bei Streetdance-Battles tanzen sie ihre Konkurrenz in Grund und Boden. Damit haben sich die Jungs nicht nur Freunde gemacht. Eines Nachts werden sie nach einem weiteren Sieg von ihren Rivalen angegriffen. Die Auseinandersetzung endet mit einem Schuss. Duron stirbt in den Armen seines Bruders. Nach Durons Tod zieht DJ widerwillig zu seiner Tante Jackie (Valarie Pettiford) und seinem Onkel Nate (Harry J. Lennix) in eines der besseren Viertel von Atlanta und schreibt sich an der Truth University ein. Nate, Gärtner der Uni, wird DJ unter seine Fittiche nehmen, ihn für sich arbeiten lassen und auf seine Noten achten, damit er seiner Mutter keine Schande mehr macht. Und er hält DJ davon ab, schon am ersten Tag seines Studiums in den Bus zurück nach L.A. zu steigen. Immerhin bessert sich DJs Laune, als er nach wenigen Minuten auf dem Campus seine Traumfrau erblickt. Zunächst macht er jedoch die Bekanntschaft mit seinem vermeintlich versnobten Mitbewohner Rich Brown (Ne-Yo). Nach der Arbeit gesellt sich DJ auf Richs Einladung hin zu einer Party auf dem Campus – und heftet sich sofort an die Fersen der schönen April (Meagan Good). Dabei gerät er versehentlich zwischen die Reihen einer Art Tanzformation – nicht ahnend, dass es sich dabei um eine der ältesten Traditionen der Universität, dem Stepping, handelt, mit dem die Studentenverbindungen ihre Kräfte messen. Immerhin erweckt er so die Aufmerksamkeit von April, der Freundin von Grant (Darrin Henson), dem besten Tänzer der Stepping-Verbindung Mu Gamma. Im angesagten Club „Phoenix“ gerät DJ erneut Grant in die Quere. Als sie ihren Streit offen auf der Tanzfläche austragen, hinterlässt DJ nicht nur bei April Eindruck. Tags darauf wird er bei der Arbeit von Grant und seinen Mu-Gamma-Brüdern, allen voran Präsident Zeke (Laz Alonso), unterbrochen, die DJ gerne für ihre Bruderschaft und ihr Stepping-Team gewinnen würden. Schließlich gilt es, zum achten Mal die kommenden nationalen Meisterschaften zu gewinnen. Als ihn kurz darauf auch Sylvester (Brian J. White), Präsident der Thetas, aus dem gleichen Grund anspricht, zeigt sich DJ zunächst nicht besonders begeistert. DJ ist haupsächlich an April interessiert und mogelt sich in ihr Tutorium ein. Schon nach der ersten Stunde kann er sie zu einem gemeinsamen Essen überreden. Sie enden auf der Tanzfläche, es kommt zu einem Kuss – doch dann nimmt April mit Hinweis auf Grant unversehens Reißaus. Die nächsten Tage verbringt DJ mit Lernen, mit gelegentlichen Partys auf dem Campus– und mit April. Schließlich kommt der große Moment, in dem die Verbindungen ihre neuen Brüder präsentieren – und zur Überraschung aller, insbesondere der Mu Gammas, befindet sich DJ im neuen Stepping-Team der Thetas. April ist begeistert von der Neuigkeit. Weniger begeistert ist jedoch ihr Vater, Universitäts-Präsident Dr. William Palmer (Allen Louis) davon, dass sie sich mit DJ trifft. Ihm liegt viel an Aprils Verbindung zu Grant, der in jeder Hinsicht eine gute Partie ist. Doch als Grant April in einem piekfeinen Restaurant einen Ring ansteckt, stellt April fest, wie wenig ihr Freund sie eigentlich kennt – und macht Schluss. Noch sechs Wochen bis zur Meisterschaft. Täglich trainieren die Thetas in aller Heimlichkeit in einem leeren Schwimmbecken. DJ, der die Moves ohne Mühe nach kurzer Zeit drauf hat, bleibt nach dem Training alleine in der Halle zurück und schwelgt mit ein Paar Solo-Schritten in Erinnerungen – nicht ahnend, dass ein Spion der Mu Gammas jeden seiner Schritte mit der Video-Kamera festhält. Noch vier Wochen bis zur Meisterschaft: DJ versucht, den weniger guten Tänzern in seinem Team mit seiner Musik Gefühl für die Bewegungen zu verschaffen. Sylvester ist darüber wenig begeistert und schlägt vor, dass sowohl DJ als auch er mit einer kleinen Gruppe von Tänzern im „Phoenix“ gegeneinander antreten und auf der Tanzfläche auskämpfen, wer von ihnen Vortänzer der Thetas werden wird. Gesagt, getan. Doch als DJ sich während der Battle in den Vordergrund steppt, tanzt er am Ziel vorbei: Er erkennt, dass es beim Stepping nicht um ihn, sondern um sein Team geht. Auf seine Entschuldigung hin zeigt sich Sylvester großzügig und bittet ihn, allen ein paar seiner Moves beizubringen. Doch auch die Konkurrenz schläft nicht – am wenigsten Grant, der in DJs Vergangenheit nach den sprichwörtlichen Leichen im Keller sucht. Und plötzlich steht für DJ nicht mehr nur eine Meisterschaftstitel auf dem Spiel, sondern auch seine Liebe zu April – und schließlich seine Zukunft an der Truth University ...

Kommentare

(3) phatt vergibt 10 Klammern · 25. Juli 2007
gute story; gute schauspieler; guter film...
(2) SubZer0 vergibt 8 Klammern · 20. Mai 2007
Der Film is ganz lustig, leider nur ein bisschen kitschig....
(1) chillordie vergibt 10 Klammern · 17. Mai 2007
<link> => klickt rein! stomp the yard is voll geil
 

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