Filmkritik - Snow White - Sex, Drugs, Hip Hop und verlorene Träume (2005)
 
 

Snow White - Sex, Drugs, Hip Hop und verlorene Träume

DVD / Blu-ray / iTunes :: IMDB (5,9)
Original: Snow White
Regie: ?????
Darsteller: Julie Fournier, Carlos Leal
Laufzeit: 113min
FSK: ab 12 Jahren
Genre: Drama (Schweiz)
Verleih: Stardust Filmverleih
Filmstart: 03. Mai 2007
Bewertung: n/a (0 Kommentare, 0 Votes)
Party, Sex und Drogen beherrschen das Leben der 21jährigen Nico von der Zürcher Goldküste. Bis sie auf den Rapper Paco trifft. Sein Leben - unabhängig, kreativ und sinnvoll - imponiert ihr. Naiv und endlos selbstbewusst versucht sie, seine Lebensform auch für sich in Anspruch zu nehmen - ohne die Konsequenzen zu bedenken. Nicos Beziehung zu ihren Eltern ist praktisch inexistent. Der Vater eifert seinem Beruf und dem Geld als Banker nach und ist selten zu Hause. Die Mutter lebt alleine und hat Mühe, ihr eigenes Leben in den Griff zu bekommen. Sie ist derart manisch depressiv, dass sie manchmal nicht mehr ihre eigene Tochter wieder erkennt. Nico hat Mühe, alleine zu sein und vertreibt sich die Zeit in ihrer Lieblingsdiskothek mit ihrer besten Freundin Wanda (Zoé Miku). Um ihre Eskapaden überhaupt zu finanzieren, hat Nico eine Affäre mit dem Clubbesitzer Boris (Stefan Gubser) und wird von ihm abhängig. Wanda, aus der Arbeitervorstadt stammend, ist wild entschlossen, mit ihrer jugendlichen Schönheit viel Geld zu verdienen. Nico jedoch ist intelligent genug, um das oberflächliche Leben zu durchschauen, aber zu unentschlossen und unsicher, etwas Produktives aus ihrem Leben zu machen. Um sich abzulenken und der zunehmenden inneren Leere entgegenzutreten, hat sie begonnen Theater zu spielen. Eines Abends in Boris" Club trifft sie Paco (Carlos Leal), den Sänger der Genfer Hip Hop Band «Menace Evasion». Paco, aus einer spanischen Migranten-Familie, hadert mit seinem Erfolg: Seine Lieder werden in Supermärkten gespielt, aber die kämpferischen Texte will niemand verstehen. Während des Konzertes kommt es zum Eklat zwischen Paco und Boris. Zuletzt zerstreitet er sich sogar mit seinen eigenen Bandmitgliedern. Fasziniert von Pacos Lust an der Provokation spricht Nico ihn an. Sie ist beeindruckt von Paco. Ein «Rebell», der Worte wie «Message» in den Mund nimmt, ohne es ironisch zu meinen, der nie aufgibt und sich im Leben hoch gekämpft hat. Auch Paco, fasziniert von Nicos sorgloser und spontaner Art, will sein Leben ändern und nur noch die Dinge tun, die er auch besingt. Doch vorerst will er mit seiner Band auf Tournee gehen und muss sie alleine lassen. Nico beginnt mit ungeheurer Energie, Pacos «Rebellion» in ihre eigene Welt zu übertragen - mit selbstzerstörerischen Folgen...

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