Filmkritik - Rosenstraße (2003)
 
 

Rosenstraße

Original: Rosenstraße
Regie: Margarethe von Trotta
Darsteller: Jutta Lampe, Doris Schade
Laufzeit: 130min
FSK: ab 12 Jahren
Genre: Drama (Deutschland)
Filmstart: 18. September 2003
Bewertung: n/a (0 Kommentare, 0 Votes)
Die New Yorkerin Ruth Weinstein (Jutta Lampe) hat soeben ihren Ehemann beerdigt. In ihrem Schmerz besinnt sie sich auf ihre jüdisch-orthodoxe Religion und ordnet für die ganze Familie 30 Tage Trauer an. Überdies lehnt sie die Heirat ihrer Tochter Hannah (Maria Schrader) mit dem Südamerikaner Luis (Fedja van Huêt) ab. Das stößt bei Hannah auf völliges Unverständnis. Um den Grund für das Verhalten ihrer Mutter, die nie über ihre Vergangenheit ein Wort verloren hat, herauszubekommen, begibt sich Hannah auf Spurensuche nach Berlin. Dort setzt sie sich mit der 90-jährigen Lena Fischer (Doris Schade) in Verbindung, die endlich die Mauer des Schweigens bricht ... Als junge Frau hatte Lena Fischer (Katja Riemann) die kleine Ruth in der Berliner Rosenstraße angetroffen. Dort versammelten sich im Jahre 1943 Hunderte von Frauen, um gegen den Abtransport ihrer jüdischen Männer, die dort in dem zum Gefängnis umfunktionierten jüdischen Versorgungsamt festgehalten wurden, zu demonstrieren. Lena sucht hier nach ihrem Mann Fabian (Martin Feifel) und Ruth nach ihrer Mutter. Nach einem verzweifelten Kampf mit den nationalsozialistischen Behörden, bei dem auch Lenas Bruder Arthur (Jürgen Vogel), ein verwundeter Wehrmachtsoffizier, aktiv wird, geschieht tatsächlich das Unglaubliche. Die Tore des Gefängnisses öffnen sich, und wie viele andere Frauen auch kann Lena ihren geliebten Mann tatsächlich wieder in die Arme schließen. Ruths Mutter aber bleibt verschwunden, und so nimmt Lena die Kleine auf und rettet ihr damit in den Wirren der letzten Kriegsjahre das Leben ...

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