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Filmkritik - Rendezvous nach Ladenschluß (1940)
 
 

Rendezvous nach Ladenschluß

DVD / Blu-ray :: IMDB (8,1)
Original: The Shop Around the Corner
Regie: Ernst Lubitsch
Darsteller: Margaret Sullavan, James Stewart
Laufzeit: 99min
FSK: ???
Genre: Komödie, Romanze (USA)
Filmstart: 29. April 1947
Bewertung: n/a (0 Kommentare, 0 Votes)
Jeden Tag treffen sich die Mitarbeiter von Matuschek und Co vor den Türen ihres Ladens, um ihren Chef, Herrn Matuschek, zu begrüßen. Vor der Tür wie auch hinter dem Tresen tauscht man persönliche Neuigkeiten aus. Alfred Kralik, der tüchtige und dabei bescheidene erste Verkäufer des Ladens und seit vielen Jahren die rechte Hand des Chefs, erzählt seinem guten Freund und Kollegen Pirovitch von seiner „guten Freundin“, mit der er seit einiger Zeit im anonymen Briefkontakt steht. Eines Tages schneit eine junge attraktive Dame herein und empfiehlt sich als Verkäuferin. Sie und Kralik geraten recht schnell aneinander, als er höflich versucht, sie abzuwimmeln. Nach einer Probe ihres Könnens als Verkäuferin stellt Herr Matuschek die aufgeweckte und geistreiche Klara Novak ein. Der Verkaufsalltag läuft weiter, doch Klara und Alfred finden kein Auskommen miteinander. Als die Weihnachtszeit näher rückt, kühlt auch das Verhältnis zwischen Herrn Matuschek und seinem ersten Verkäufer deutlich ab, was sich letzterer nicht erklären kann. Zwecks Neudekoration bittet Herr Matuschek seine Verkäufer eines Abends länger zu bleiben, zu Alfreds Unglück genau an dem Abend, an dem er sich endlich dazu durchgerungen hat, zu einer Verabredung mit seiner „guten Freundin“ zu gehen. Auch Klara hat eine Verabredung, und bittet Alfred, ein gutes Wort für sie einzulegen, damit sie sich ihrerseits mit einem „guten Freund“ treffen kann. Doch Alfred verneint und sinkt noch weiter in ihrem Ansehen. Er selbst spricht seinen Chef auf die merkwürdige Stimmung zwischen ihnen an, der ihn daraufhin entlässt. Entmutigt und hoffnungslos beschließt Alfred, dass er ohne Stellung auch nicht zu seinem Rendezvous gehen kann, aus Angst die Frau, in die er sich heimlich verliebt hat, zu enttäuschen. Doch Pirovitch kann ihn überzeugen, zumindest an dem Lokal vorbeizugehen und einen Blick auf die Freundin zu werfen – die sich als Klara herausstellt, welche ihrerseits in dem Lokal auf ihren heimlich geliebten Brieffreund wartet. Alfred gesellt sich zu ihr, gibt sich jedoch nicht zu erkennen und bestärkt mit seinem „unmöglichen Benehmen“ ihre schlechte Meinung von ihm. Bekümmert zieht er von dannen. Zur gleichen Zeit erhält Herr Matuschek Besuch von einem Privatdetektiv, der seinen Verdacht bestätigt, seine Frau könnte eine Affäre haben – jedoch nicht mit Alfred, wie von Herrn Matuschek angenommen, sondern mit dem allseits unbeliebten Verkäufer Vardas. Diese Erkenntnis trifft ihn zutiefst und sein Selbstmord kann nur durch den gerade noch rechtzeitig auftauchenden Botenjungen Peppi verhindert werden. Dieser ruft Alfred vom Krankenhaus aus an das Bett des gebrochenen Chefs, wo dieser ihn zurück in den Dienst nimmt und zugleich zu seinem Stellvertreter befördert. Auch Peppi wird für seine Tat mit einer Stellung als Verkäufer belohnt. Alfred, am nächsten Tage wieder herzlich im Büro willkommen geheißen, feuert Vardas zur allgemeinen Genugtuung, muss jedoch feststellen, dass Klara nicht zur Arbeit erscheint. Besorgt besucht er sie am Krankenbett und erfährt, dass ihre Krankheit „mehr seelischer Natur“ sei, da ihr „guter Freund“ nicht zum Treffen erschienen ist. Als jedoch kurz nach Alfreds Ankunft ebenfalls ein Brief eintrifft, verspricht sie, bald wieder zur Arbeit zu erscheinen. Im Laden beschließt die Belegschaft, ihren Chef im Krankenhaus mit einem besonders gelungenen Weihnachtsverkauf zu beglücken. Und tatsächlich, als Herr Matuschek am Abend vor Weihnachten in seinen Laden zurückkehrt, sind die Regale leer und die Kassen voll. Alle erhalten eine prächtige Weihnachtsprämie und keiner muss allein nach Hause gehen, als auch der nun alleinstehende Herr Matuschek den neuen Botenjungen zu sich einlädt und Klara und Alfred jeweils mit ihren Brieffreunden verabredet sind. Als nun Alfred und Klara zum Schluss allein im Laden zurückbleiben, um die letzten Dinge zu verstauen, beginnt Alfred, Klaras romantische Vorstellung von ihrem geliebten Brieffreund zu zerstören, indem er behauptet, ihn getroffen zu haben und diverse unschöne Dinge über ihn zu wissen...

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