Filmkritik - Pumuckl und sein Zirkusabenteuer (2003)
 
 

Pumuckl und sein Zirkusabenteuer

DVD / Blu-ray :: IMDB (5,7)
Regie: Peter Weissflog
Darsteller: Hans Clarin, Christine Neubauer
Laufzeit: 88min
FSK: ohne Altersbeschränkung
Genre: Familie (Deutschland)
Verleih: Movienet Film
Filmstart: 16. Oktober 2003
Bewertung: n/a (0 Kommentare, 0 Votes)
Pumuckl, zurück von seinen Abenteuern auf See, streift durch die Straßen und Hinterhöfe Münchens, auf der Suche nach seinem alten Meister Eder und seiner Werkstatt. In einer Konditorei trifft er auf Frau Eichinger (ehemals Eders Putzfrau) und folgt ihr durch die Gewitternacht nach Hause. Sie wohnt als Hausmeisterin in einer Erdgeschoßwohnung am Eingang zum Hof, in dem Pumuckl tatsächlich Eders Werkstatt entdeckt. Aber die Werkstatt ist verlassen, das Fenster kaputt, so dass der kleine Kobold trotzdem hineingelangen kann. Seine Schaukel ist noch da, und traurig legt er sich in die Überreste seines alten Bettes zum Schlafen, in der Hoffnung, dass am nächsten Morgen Eder wieder da ist und alles wird wie früher. Wer jedoch am nächsten Morgen kommt ist Ferdinand Eder, ein Cousin von Pumuckls altem Meister Eder, und seines Zeichens Restaurator. Er hat die Hinterlassenschaft seines Vetters geerbt und schaut, was er aus der Werkstatt noch brauchen kann, bevor das Haus abgerissen werden soll. Zusammen mit Frau Eichinger lädt er Werkzeug u.Ä. auf seinen Anhänger und sie erzählt ihm dabei auch von Franz Eders Pumucklgeschichten. Pumuckl beschließt mit dem neuen Eder mitzugehen und schleppt die Überreste seines Bettes in den Hof, so dass Frau Eichinger darüberstolpert und den Restaurator überredet, Bett und Schaukel als Andenken mitzunehmen. Bei seiner eigenen Werkstatt angekommen schenkt Ferdinand die Schiffsschaukel einem Nachbarsjungen für dessen Meerschweinchen. Sozusagen als Zirkusnummer, denn Markus ist ganz begeistert dabei seinen kleinen Hund ("Schnitzel" genannt) zu dressieren. Das gefällt dem Kobold natürlich überhaupt nicht. Er zwickt den Jungen auch gleich und wirft die Einkäufe von dessen Mutter, die dazu kommt, durcheinander. Pumuckl und Eder In Eders Werkstatt spukt er munter weiter und isst Ferdinands Kuchenstück auf. Als Pumuckl dann den Leimtopf entdeckt geschieht das Unglaubliche: Er beschließt, dass er für Ferdinand Eder sichtbar sein möchte, damit dieser an ihn glaubt und keine Angst vor seinem "Gespuke" haben muss. So fasst Pumuckl absichtlich in den Kleber, bleibt hängen und wird für einen völlig fassungslosen Ferdinand sichtbar. Der Restaurator ist nicht sonderlich begeistert darüber, dass er von seinem Cousin einen Kobold geerbt haben soll und möchte Pumuckl eigentlich viel lieber wieder los werden. Das ist aufgrund der Koboldsgesetze natürlich unmöglich, wie Pumuckl ihm zu erklären versucht. Eder öffnet die Tür um Pumuckl hinaus zu bitten. Davor steht Frau Straub (Markus' Mutter) und lädt ihren offensichtlich etwas mitgenommenen Nachbarn erstmal zum Kaffee ein. Ferdinand erzählt ihr vom Pumuckl. Zur Bestätigung der Geschichte wirft Pumuckl den Marmeladentopf vom Tisch, tappt durch dessen Überreste am Boden und produziert eine unmissverständliche Marmeladenkoboldfußspur quer durch die Küche zum Balkon hinaus. Frau Straub muss zur Arbeit, sie verkauft im Zirkus Barelli Süßigkeiten und beschließt, dort das Magierehepaar "Die Magiaros" um Rat zu fragen. Im Hof unterhält sich Eder wieder mit dem Kobold, der sichtbar durch die Pfützen des vorabendlichen Gewitters hüpft. Erste Koboldsnieser kündigen einen leichten Schnupfen durch das Herumplanschen an. Also wird Pumuckl vor dem Ofen eingewickelt und Eder repariert das kleine Bett. Die Magiarios, zwei etwas skurile Vögel, sind auf der Suche nach einer neuen Nummer. Als Frau Straub ihnen Geschichten von einem heruntergefallenen Marmeladentopf auftischen will, zieht Herr Magiaro sie auf und veralbert sie mit Taschenspielertricks. Frau Magiaro dämmert, das dass, falls an der Koboldstheorie was dran sein sollte, die Sensation sein könnte nach der sie ihr Leben lang suchen. Pumuckl mit Schal Am kommenden Morgen muss Pumuckl nach wie vor niesen und bekommt statt der gewünschten Schokolade von Eder einen roten Schal verpasst. Markus gießt Leimpfützen in den Hof, weil er nach Eders gestrigen Erzählungen hofft, den Kobold so auch zu Gesicht zu bekommen. Mit einer antiquarischen Zaubertrickkiste, deren mögliche Restauration ihr als Vorwand dient, kommt Frau Magiaro in Eders Werkstatt. Als Ferdinand sich auf die Suche nach seinem klingelnden Telefon begibt, entdeckt Frau Magiaro das Pumucklbett. Mit der Zauberkiste fängt die Magierin die rote Schleife ein, die aus dem Bett springt und entführt den Kobold. Auf dem Weg zu ihrem Auto läuft sie natürlich in eine von Markus' Leimfallen. Ferdinand glaubt, dass Pumuckl ihm die Kundschaft vergrault habe, weil nach seinem Telefonat niemand mehr da ist. In ihrem Wohnwagen öffnet Frau Magiaro die Kiste mit dem gefangenen Kobold. Rat- aber auch relativ komentarlos beobachtet ihr Mann, wie eine rote Schleife aufgebracht heraushüpft und durch die Wohnwagentüre entkommt, die Frau Straub zur Empörung von Frau Magiaro gerade in diesem Moment öffnen muss. Die will lediglich wissen, ob dem großen Magier schon etwas zu ihrem Marmeladentopfproblem eingefallen sei. Zu dritt stolpern sie dem davongallopierenden Pumuckl hinterher, verlieren ihn aber als er das Halstuch abnimmt. Pumuckl ärgert ein wenig das Zirkuspersonal und die Artisten bei ihren Proben. Frau Straub ruft etwas begriffsstutzig bei Eder an und erzählt ihm, dass im Zirkus möglicherweise ein weiterer Kobold sei. Dem ist nun klar, dass es die Magierin war, die Pumuckl aus der Werkstatt entführt hat, und kommt vorbei um sich die Lage anzusehen. Während einer gemeinsamen, kurzen, erfolglosen Suche nach dem Kobold erzählt Eder der Frau Magiaro wie Pumuckl sichtbar werden kann. Als er wieder weg ist macht diese sich erst mit einer Grillzange bewaffnet auf die Suche nach dem Kobold, später dann wieder mit der Zauberkiste. Um einen Ersatz für den Schal zu haben besorgt sich Pumuckl eine Clownsnase als Nasenwärmer. In der Nähe von Frau Magiaro muss die freischwebende Nase niesen. Pumuckl nimmt sie ab und die Magierin "fängt" die Nase mit der Kiste ein. Als sie dann im Wohnwagen die Nase aus der Kiste holt und mit Klebstoff auf dem Tisch festbappt, beginnt Herr Magiaro sich ernsthafte sorgen um den Geisteszustand seiner Frau zu machen... Eichinger bei Eder Frau Eichinger bringt eine Heiligenfigur zu Eder um sie farblich wieder auffrischen zu lassen. Dabei erfährt sie, dass sich Pumuckl dem Restaurator gezeigt hat, aber nun im Zirkus sei. Sie redet ihm ins Gewissen, dass der Pumuckl ein Zuhause brauche. Die Zirkusvorstellung am Abend wird ein voller Erfolg, denn Pumuckl mischt kräftig mit. Er peppt die Clownsnummer auf, sorgt dafür, dass die Süßigkeiten verkaufende Frau Straub in die Pferdenummer integriert wird und lässt die Magiaros scheinbar unmögliche Tricks durchführen. Magiaros, Eder, Henriette und Markus Straub Mit Taschenlampe bewaffnet sucht Markus seine Koboldfallen ab, zu denen er auch eine verklebte Pumucklschiffschaukel in den Hof gestellt hat. Eder stellt ihn zur Rede. Frau Straub kommt nach Hause und findet ihren Sohn beim Restaurator. Sie erzählt von den Ereignissen des Abends im Zirkus. Eder beschließt doch noch einmal mit Mutter und Sohn dorthin zu fahren. Voller Begeisterung über den Erfolg der Pumucklnummer schlagen ihm die Magiaros eine Zusammenarbeit vor mit Teilung von Ruhm und Gewinn. Eder kann schließlich alleine in der Manege nach dem Kobold suchen. Scheinbar völlig frustriert kommt er nach einiger Zeit wieder heraus. Er habe den Kobold nicht gefunden und von der ganzen Geschichte und dem Zirkus die Nase voll und wolle nur wieder nach Hause. Ferdinand und Frau Straub lassen die ratlosen Magiaros zurück und fahren heim. Wieder allein in der Werkstatt lässt Eder den Pumuckl aus seiner Manteltasche. Der Kobold erzählt, was er alles im Zirkus erlebt hat und schläft schon bald in seinem Bettchen, im neuen Zuhause ein.

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