Filmkritik - Not A Girl (2002)
 
 

Not A Girl

DVD / Blu-ray :: IMDB (3,2)
Original: Crossroads
Regie: Tamra Davis
Darsteller: Taryn Manning, Dan Aykroyd
Laufzeit: 93min
FSK: ???
Genre: Musik, Drama, Komödie (USA)
Verleih: Constantin Film
Filmstart: 28. März 2002
Bewertung: n/a (0 Kommentare, 0 Votes)
In einer lauen Sommernacht treffen sich drei kleine Mädchen, die beste Freundinnen sind und es für immer bleiben wollen. Gemeinsam vergraben sie eine Schachtel, in die jede von ihnen einen Gegenstand gelegt hat, der für ihren Lebenstraum steht. Sie schwören sich, diese Schachtel erst nach Beendigung der High School wieder auszugraben… Acht Jahre später sind aus den besten Freundinnen Fremde geworden: die attraktive Kit (ZOË SALDANA), die Außenseiterin Mimi (TARYN MANNING), die ungewollt schwanger ist, und Lucy (BRITNEY SPEARS), ein fröhliches, ehrgeiziges Mädchen, das darunter leidet, ohne Mutter bei dem liebevollen, aber strengen Vater (DAN AYKROYD) aufzuwachsen. Nicht einmal ihr unbeholfener Verehrer Henry (JUSTIN LONG) kann Lucy dazu bewegen, das zu tun, was doch alle Mädchen nach dem Abschlussball wollen: Spaß haben! Für keine der drei läuft der Abend so richtig gut: Unabhängig von einander gehen sie zu der Stelle, an der sie einst ihre Träume versteckten. Wider Erwarten treffen sie sich dort und graben nun doch gemeinsam die Schachtel aus. Erschüttert müssen sie feststellen, wie weit sie sich davon entfernt haben, ihre Wünsche zu erfüllen. Einzig Mimi hält trotzig an ihrem Entschluss fest, die kleine Stadt zu verlassen und sich auf den Weg nach Los Angeles zu machen: Dort findet der Songcontest einer Plattenfirma statt, und ihr Traum ist es, als Teenage-Mutter wenigstens ins Fernsehen zu kommen. Prompt steht jedoch am nächsten Morgen nicht nur Mimi an der Tankstelle, sondern auch Kit, die ihren Verlobten in L. A. besuchen will. Lucy hat sich ebenfalls einen Ruck gegeben: Sie will endlich Kontakt zu ihrer Mutter aufnehmen, die sie und ihren Vater verlassen hat, als sie noch klein war. Ein wenig mulmig ist ihnen, als sie ihren “Chauffeur” sehen: Ben (ANSON MOUNT), der in der Schulband spielt und gerade aus dem Gefängnis entlassen wurde, macht einen ziemlich coolen Eindruck. Die Mädchen wissen nicht, warum er gesessen hat, aber es geht das Gerücht um, dass er wegen Mordes eingesperrt war. Doch nur eins zählt: Ben hat ein Auto – ein ‘73-er Buick Cabrio, um genau zu sein – und die Mädchen haben keines… Unterwegs stellt sich bald heraus, dass die ewigen Zicken von Kit ziemlich nerven. Sie will partout in Motels übernachten, obwohl keiner genügend Geld dabei hat. Als die vier dann noch eine Autopanne haben, sitzen sie richtig in der Klemme. Da hat Mimi eine Idee: In einer Bar in New Orleans gibt es einen Karaoke-Wettbewerb, und sie meldet die Mädchen an. Nach langem Zureden stehen die drei schließlich auf der Bühne – und ausgerechnet der forschen Mimi versagt die Stimme. Lucy springt ein: Erst zaghaft, dann immer lauter, singt sie den alten Hit ”I Love Rock’N’Roll” und reißt nicht nur die anderen beiden, sondern schließlich die ganze Kneipe zu Begeisterungsstürmen hin. Ben muss allerdings erst noch einen aufdringlichen Verehrer von Lucy fernhalten, ehe die drei Mädchen den Gewinn in einem luxuriösen Motelzimmer richtig genießen können. Die Weiterfahrt ist gesichert! Während Lucys Vater sich durch deren Anrufe nur zögernd beruhigen läßt, finden die Freundinnen on the road immer enger zueinander. Kit deutet an, dass zwischen ihr und ihrem Verlobten vielleicht doch nicht alles so toll läuft, wie sie immer vorgibt. Mimi hat ein dunkles Geheimnis, was die Vaterschaft ihres ungeborenen Kindes betrifft. Und Lucy kann die starke Anziehungskraft zwischen ihr und Ben nicht mehr leugnen. Sie ertappen sich, wie sie einander ständig heimliche Blicke zuwerfen. Lucy macht die Adresse ihrer Mutter ausfindig. Schweren Herzens setzen Ben und die anderen beiden Mädchen sie an einer Villa ab, am nächsten Morgen wollen sie bis zur Westküste durchfahren und so trennen sich hier ihre Wege. Als die Tür der Villa geöffnet wird, steht Lucy vor einer Frau, in der sie sofort ihre Mutter erkennt (KIM CATTRALL). Es ist ein merkwürdiger Moment, und nach der ersten Überraschung reagiert ihre Mutter nicht gerade begeistert auf den Besuch. Sie habe ihre Gründe gehabt damals, als sie Lucy und ihren Vater verlassen hat, sagt sie, und sie habe eine neue Familie gefunden. Für Lucy bricht eine Welt zusammen. Sie fährt am Boden zerstört zu den Anderen ins Motel. Ben tröstet sie, ohne jedoch die Situation auszunutzen. Und so fasst Lucy zusehends Vertrauen zu Ben. Am Tag darauf liest sie ihm ein selbst geschriebenes Gedicht vor. Ben zeigt Lucy unmissverständlich seine Zuneigung, indem er sie bei der nächsten Gelegenheit in einem Motel am Piano mit einem für dieses Gedicht komponierten Lied überrascht: ”Not A Girl, Not Yet a Woman”. Als die Sonne aufgeht, brechen die vier auf und fahren das restliche Stück des weiten Weges bis nach Los Angeles. Doch dort angekommen, ist nicht alles so leicht, wie sie es sich erhofft hatten: Kit steht ihrem Verlobten gegenüber und muss eine böse Überraschung erleben...

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