Filmkritik - Mondscheinkinder (2006)
 
 

Mondscheinkinder

Regie: Manuela Stacke
Darsteller: Leonie Krahl, Lucas Calmus
Laufzeit: 90min
FSK: ohne Altersbeschränkung
Genre: Drama (Deutschland)
Verleih: Piffl Medien
Filmstart: 14. Dezember 2006
Bewertung: n/a (0 Kommentare, 0 Votes)
Der sechsjährige Paul hat viele Wünsche. Der wohl größte davon ist, gemeinsam mit anderen Kindern an einem strahlend schönen Sommertag auf den Spielplatz oder schwimmen zu gehen. Doch genau das ist unmöglich. Paul leidet an der seltenen und unheilbaren „Mondscheinkrankheit“, das heißt, seine Haut besitzt keinen natürlichen Schutz vor den UV-Strahlen der Sonne. Und so muss er tagsüber im abgedunkelten Haus bleiben, wo sich seine Mutter und seine große Schwester Lisa um ihn kümmern. Lisa ist zwölf Jahre alt. Weil noch niemand aus ihrer Schule den ominösen Bruder gesehen hat und das Haus seit Jahren abgedunkelt ist, wird sie als Freak gehänselt und ausgestoßen. Auf Parties wird sie nicht eingeladen, Freunde hat sie keine. Doch gewohnt an die große Verantwortung, die sie für ihren kleinen Bruder aufbringen muss, hätte sie dafür ohnehin kaum Zeit. Den größten Teil ihrer Freizeit verbringt sie mit Paul. Für ihn erfindet sie eine ganz besondere Geschichte, in der Paul ein weitgereister Raumschiffkapitän aus einer anderen Galaxie ist, der auf der Erde notlanden musste. Gemeinsam mit der Wissenschaftlerin Lisa erlebt er auf der Suche nach dem richtigen Ersatzteil für sein Raumschiff zahlreiche Abenteuer im Weltall. Das Leben ändert sich für Lisa, als sie Simon, einen Jungen aus ihrer Klasse, näher kennenlernt und sich in ihn verliebt. Zum ersten Mal muss sie ihre Zeit, die vorher nur Paul gehörte, aufteilen. Paul, der befürchtet, seine Schwester an eine Außenwelt zu verlieren, die er nicht betreten darf, versucht alles, um Simon zu vergraulen. Gleichzeitig fallen ihm immer neue Möglichkeiten ein, wie er die ihm gesetzten Grenzen überschreiten kann.

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