Filmkritik - Maximo Oliveros blüht auf (2005)
 
 

Maximo Oliveros blüht auf

Original: Ang Pagdadalaga ni Maximo Oliveros | The Blossoming of Maximo Oliveros
Regie: Auraeus Solito
Darsteller: Pepe Smith, Nathan Lopez
Laufzeit: 100min
FSK: ???
Genre: Drama, Komödie (Philippinen)
Filmstart: 01. Januar 2005
Bewertung: n/a (0 Kommentare, 0 Votes)
Maximo ist 12, lebt in den Slums von Manila und ist schwul. Sein Vater und seine Brüder, allesamt Ganoven, akzeptieren das nicht nur, sondern unterstützen ihn, wo sie können. Maximos Leben ist jedoch nicht ungetrübt, seine Mutter ist tot, und er führt den Haushalt. Und dann verliebt sich der Junge ausgerechnet in Victor, einen geachteten Polizisten, der in Maximo die Hoffnung auf ein nicht kriminelles Leben weckt. Victor muss einen Mord aufklären, den Maximos Familie begangen haben könnte. Damit ist der Streit mit seiner Familie vorprogrammiert. Hier steht die Unschuld der ersten Liebe der korrumpierten Umwelt gegenüber. Der innovative Film von Auraeus Solito wurde weltweit mit Preisen überhäuft, weil es ihm und seinem Hauptdarsteller Nathan Lopez überzeugend gelingt, beide Welten erfrischend und mutig miteinander zu verquicken. Der Regisseur bleibt nahe an der Realität, der Film ist frech und lustig auf der einen, düster und tragisch auf der anderen Seite: ein Wechselbad der Gefühle, das das Erwachsenwerden nun Mal mit sich bringt.

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