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Filmkritik - Lucas, der Ameisenschreck (2006)
 
 

Lucas, der Ameisenschreck

DVD / Blu-ray / iTunes :: :: IMDB (5,9)
Original: The Ant Bully
Regie: John A. Davis
Laufzeit: 85min
FSK: ohne Altersbeschränkung
Genre: Familie, Animation (USA)
Verleih: Warner Bros. Pictures
Filmstart: 12. Oktober 2006
Bewertung: n/a (0 Kommentare, 0 Votes)
Der zehnjährige Lucas Nickle hat es wahrlich nicht leicht. Er ist kürzlich umgezogen und hat in der neuen Nachbarschaft noch keinen einzigen Freund gefunden. Seine ältere Schwester Tiffany macht ihm das Leben schwer, seine Eltern haben sich in letzter Zeit kaum um ihn kümmern können, denn sie planen zum Hochzeitstag eine große Reise ins mexikanische Puerto Vallarta. Und seine Großmutter Mommo ist zwar sehr lieb, aber auch ein bisschen wunderlich: Sie will die Familie ständig vor Außerirdischen schützen, über die sie in der Regenbogenpresse immer wieder neue Artikel liest. Am Schlimmsten ist aber Nachbarjunge Steve, ein echter Rüpel, der Lucas unablässig im Visier hat und ihm das Leben zur Hölle macht. Seine Wut lässt Lucas an den Ameisen im Garten aus – denn die Kolonien und ihre winzigen Bewohner können sich nicht wehren, wenn er sie zertritt oder mit dem Gartenschlauch bespritzt. Was Lucas nicht ahnt: Direkt unter seinen Füßen existiert eine ganz eigene Welt: Was er als „blöde Ameisen“ wahrnimmt, sind in Wahrheit die Mitglieder einer komplexen Gesellschaft – sie haben Namen, pflegen Beziehungen, übernehmen Aufgaben und haben Gefühle. Vor allem haben sie es satt, dass „Lucas der Zerstörer“ ihre Nester zertrampelt. Deshalb planen sie ihren Gegenangriff. Nach langwierigen Experimenten ist es dem Ameisenzauberer Zoc endlich gelungen, einen magischen Trank zusammenzumischen. Nur ein Tropfen in Lucas’ gigantisches Menschenohr genügt, um ihn sofort auf Ameisengröße zu schrumpfen – er wird in die Tiefen des Ameisenhügels gebracht, wo er vor Gericht gestellt wird. Der Vorsitzende des Ameisenrats befindet, dass Lucas schuldig ist, die ihm zur Last gelegten Verbrechen gegen die Kolonie begangen zu haben. Die weise Ameisenkönigin verurteilt Lucas darauf zum Leben in der Kolonie: Um seine Freiheit zurück zu bekommen, muss er sich der Ameisenexistenz anpassen. Lucas lernt einen unglaublichen Mikrokosmos kennen, in dem es vor Tieren nur so wimmelt, die er bisher nie bemerkt hat – ja, er ahnte nicht einmal, dass es sie überhaupt gibt. Doch die Welt der Ameisen birgt auch eine Menge Gefahren – Lucas erlebt das Abenteuer seines Lebens. Gegen Zocs ausdrücklichen Wunsch erklärt sich seine gutmütige Freundin, die Ameisenkinderschwester Hova, freiwillig bereit, den winzigen Menschenjungen zu betreuen. Doch das ist nicht so einfach, wie sie sich das vorstellt: Sie möchte ihm einfach nur das Leben in der Kolonie näher bringen, damit er herausfindet, mit welcher speziellen Fähigkeit er sich dort nützlich machen kann. Doch meist hat sie alle sechs Hände voll zu tun, um in ständig neuen Katastrophen den Schaden zu begrenzen. Unterstützung findet Hova bei ihren Kollegen, der Verpflegungsameise Kreela und der schwatzhaften Kundschafterameise Fugax. Mit ihrer Hilfe gelingt es Hova zum Glück immer wieder, Lucas vor den Mäulern hungriger Frösche und den Attacken rabiater Wespen zu bewahren. Mit der Zeit lernt Lucas, wie man sich als kluge Ameise verhält. Und schon sehr bald muss er sich mit seinen neuen Fähigkeiten bewähren, weil der Kolonie die totale Vernichtung droht: Der schmierige und mürrische Kammerjäger Stan Beals will den Ameisen den Garaus machen. Auf dem Rasen der Nickles kommt es zum finalen Kampf auf Leben und Tod. Dabei macht Lucas Erfahrungen, die er sein Leben lang nicht vergessen wird: Er weiß jetzt, was Freundschaft, Mitgefühl, Teamarbeit und Treue bedeuten können. Und endlich bringt er auch den Mut auf, für sich selbst einzutreten – komme, was da wolle.

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