Filmkritik - Lotte im Dorf der Erfinder (2006)
 
 

Lotte im Dorf der Erfinder

DVD / Blu-ray :: IMDB (7,2)
Original: Lotte from Gadgetville
Regie: Janno Poldma, Heiki Ernits
Laufzeit: 80min
FSK: ohne Altersbeschränkung
Genre: Familie, Animation (Estland)
Verleih: MFA
Filmstart: 22. Februar 2007
Bewertung: n/a (0 Kommentare, 0 Votes)
Lotte, ein aufgewecktes kleines Hundemädchen, lebt in einem kleinen Dorf an der See, dem Dorf der Erfinder. Einer der größten Erfinder ist Oskar, Lottes Vater, der in der Scheune an neuen mechanischen Geräten für den Haushalt arbeitet. Jeden Tag springt und rennt Lotte durch das Dorf, immer auf der Suche nach neuen Abenteuern und Dingen, die sie lernen kann. Mittags bringt sie ihrem Vater, der oft die Zeit über seinen Erfindungen vergisst, das Mittagessen vorbei. Lotte ist mächtig stolz auf ihren Vater. Jedes Jahr gibt es einen Erfinderwettstreit im Dorf, und Oskar gewinnt fast jedes Mal. Nun steht der Wettbewerb wieder kurz bevor. Dieses Jahr will aber das Kaninchen Adalbert den Sieg nicht seinem ärgsten Rivalen Oskar überlassen. Diesmal muss es einfach klappen. Adalbert hat eine geniale Idee, eine Gemüseschneidemaschine wird ihm zum ersten Platz verhelfen. Lottes bester Freund ist der Kater Bruno, der von seiner Mutter ängstlich behütet wird. Sein Vater Mati, ein berühmter Hammerwerfer, flog davon, als er den Weltrekord im Hammerwerfen brechen wollte. Damit Bruno seine Mutter nicht auch noch verlässt, verbietet sie ihm Sport. Ein Musikinstrument soll er spielen. Doch Brunos Mutter hat ihre Rechnung ohne Lotte gemacht. Das Mädchen steckt Bruno mit seiner Ausgelassenheit an, so dass die beiden ihre Zeit ganz und gar nicht unsportlich, sondern mit hüpfen, spielen und schwimmen verbringen. Als sie am Tag vor dem Erfinderwettstreit im Meer baden, finden sie ein großes japanisches Buch. Sie hängen das Buch zum Trocknen auf, und nachts fällt eine Biene heraus. Susumu hat den weiten Weg aus Japan in dem Buch eingesperrt zurückgelegt. Der Tag des Erfinderwettstreites ist da. Viele tolle Erfindungen gibt es zu sehen, am Ende stehen sich aber wieder die alten Rivalen Oskar und Adalbert gegenüber. Oskar beeindruckt mit einer Waschmaschine, die nicht nur die Wäsche waschen kann, sondern sie auch bügelt und zusammenfaltet. Doch auch die Gemüseschneidemaschine von Adalbert ist der Renner. Man kann sogar die Geschwindigkeit verändern. Doch plötzlich fällt die Maschine entzwei, und Sophie, Adalberts Frau, kommt zum Vorschein, wie sie, so schnell sie kann, Gemüse schneidet. Adalbert will seine Niederlage nicht hinnehmen und fängt an zu schreien. Es ist Susumu, der ihn durch einen Judoschwung zur Ruhe bringt. Die Dorfbewohner sind begeistert. Lotte will nun unbedingt Judo lernen. So beginnt sie, sich von Susumu Tricks und Judotechniken beibringen zu lassen. Auch Bruno nimmt ohne das Wissen seiner Mutter am Training teil. Als Lotte im Radio von einem Judowettkampf in Japan hört, beschließt sie, Susumu in seine Heimat zurück zu begleiten und zusammen mit Bruno am Wettkampf teilzunehmen. Allerdings werden nur Teams mit drei Mitgliedern zugelassen. Bruno und Lotte sind ratlos. Unerwartet erhalten sie Unterstützung von Albert, Adalberts Sohn. Albert, der schon immer mit Lotte und Bruno befreundet sein wollte, hat sich heimlich einiges von Susumus Judokünsten abgeschaut und eifrig trainiert. So kommt es, dass Lotte mit Bruno, Susumu und Albert nach Japan reist. Aufgeregt stellen sich die drei Freunde den japanischen Judoteams. Was für eine Überraschung, als schließlich das Team aus dem Dorf der Erfinder den Wettkampf gewinnt.

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