Filmkritik - Lemmy (2006)
 
 

Lemmy

DVD / Blu-ray :: IMDB (7,8)
Regie: Peter Sempel
Darsteller: Brian May, Doro Pesch
Laufzeit: 100min
FSK: ab 12 Jahren
Genre: Dokumentation (Deutschland)
Verleih: Neue Visionen Filmverleih
Filmstart: 01. Juni 2006
Bewertung: n/a (2 Kommentare, 0 Votes)
LEMMY ist ein sehr persönlicher Dokumentarfilm, der Lemmy (Jan Fraser Kilmister), den Sänger und Bassisten der legendären Rockband Motörhead, mit den Augen Peter Sempels sieht. Der Film entstand innerhalb von vier Jahren hauptsächlich in Los Angeles (im „Rainbow“, am Sunset und bei Lemmy zu Hause), in Hamburg (in den „Docks“), im Aufnahmestudio und Bistro in Brackel, in London (25-jähriges Jubiläum), Berlin, Belgien, Holland usw. Aber der Film zeigt Lemmy auch so, wie die Meisten ihn aus den Medien kennen: als genialen lauten Performer, begleitet von zwei großartigen Musikern, dem Gitarristen Phil Campbell und dem Schlagzeuger Mikkey Dee. Außerdem kommen die Freunde Slim Jim (Stray Cats), Brian May (als Gast bei „Overkill“), Corey Parks (Nashville Pussy), Lemmys Sohn, Nina C. Alice (Skew Siskin), Doro und sein Manager zu Wort. In weniger lauten, privaten Szenen werden die leidenschaftlichen Fans vorgestellt. Der Film LEMMY macht deutlich, dass das Klischee, nach dem viele Leute Heavy Rock in die rechte Szene einordnen, in Bezug auf Motörhead völlig falsch ist. Im Gegenteil: Lemmy bezieht seit 25 Jahren auf jeder Platte eindeutig Stellung zu Gesellschaft, Heuchelei und Krieg. Zudem ist der Film voll von Lemmys Humor, also trocken, rau, provokant – alles in allem für die Zuschauer durchaus amüsant. LEMMY enthält 15 Lieder von Motörhead, darunter sehr schnelle (wie die Klassiker „Overkill“ und „Ace of Spades“) und wunderschöne langsame „1916“, „Lost In The Ozone“). Man sieht die Musiker in Interviews und live auf der Bühne und bekommt einen Eindruck von ihrem Können. Sempel: „Für mich sind Lemmy und seine Band eine vollkommene Ausnahmeerscheinung in der Musikszene. Ihre Musik ist nicht Heavy Metal oder Vergleichbares, es ist Motörheadmusik. Lemmy ist auch ein großer Bluessänger, Songschreiber und Poet, und, wie Ozzy sagt, immer noch unterschätzt. Ich fühle mich sehr glücklich und geehrt, diesen Film gemacht zu haben. LEMMY ist ein großes Abenteuer.“

Kommentare

(2) POWsLOL · 10. Juli 2006
@shining23 gehts noch?? Kannst du nicht begründen warum er so schlecht ist?? Achso, es heisst Motherfucker. Und bitte lerne mal Deutsch und English, tu ja weh das zu Lesen ;) HipHopper haben halt einen kleineren Vokabular ^^
(1) shining23 · 20. Juni 2006
absoluter fucking scheiß drecks film, mutherfucker bullshit
 

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