5€ / Woche mit Likes
 
Filmkritik - Last Days (2005)
 
 

Last Days

DVD / Blu-ray :: IMDB (5,7)
Regie: Gus Van Sant
Darsteller: Scott Green, Rick Jay
Laufzeit: 96min
FSK: ab 12 Jahren
Genre: Drama (USA)
Verleih: Alamode Film
Filmstart: 11. Januar 2007
Bewertung: n/a (1 Kommentar, 0 Votes)
Blake (Michael Pitt), von Beruf Rockstar, lebt mit seinen Freunden und Bandkollegen in einem einsamen Haus in der Nähe von Seattle. Völlig isoliert von der Außenwelt, vermeidet er den Kontakt zu seiner Plattenfirma und seinen Produzenten. Während seine Freunde das exzessive Leben von Rockstars führen, ist Blake einen Schritt weiter. Der Drogenkonsum hat ihn in ein einsames Leben getrieben. Murmelnd und mit sinnlosen Dingen beschäftigt, verbringt er seine Zeit; nur ab und zu lebt er sein einstiges Genie aus. Oft geht er in die Wälder, die das Haus umringen. Ziellos streift er umher. So auch in der ersten Einstellung des Filmes, als er sich zwischen den Bäumen übergibt und anschließend in einem Fluss ein Bad nimmt. Ab und zu wird seine Einsamkeit jedoch von der Außenwelt penetriert. Im Falle des Privatdetektivs gelingt es ihm zu entkommen; auf die Anrufe seiner Produzenten reagiert er nicht. Doch andere Menschen, wie ein Verkäufer, der an die Tür klopft, verwickeln ihn in lange Gespräche, deren Sinn ihm selbst verborgen bleibt. Zumindest interessiert es ihn nicht. Eine wohl emotionalste Szene ist, wenn eine Bekannte zu ihm kommt und ihn fragt, was er seiner Tochter als Entschuldigung dafür anbieten würde, dass er das Klischee eines Rockstars lebt. Er antwortet auch hier nicht. Sie bietet ihm an, ihn aus diesem Leben herauszuholen. Doch er bleibt. Sinnlos vor sich hin murmelnd, verfällt Blake mehr und mehr seinem Wahnsinn, aus dem er alleine keinen Ausweg findet. Seine Freunde kommen an ihn nicht heran, versuchen es auch gar nicht. Dementsprechend sind sie auch kaum geschockt, als er sich letztendlich das Leben nimmt.

Kommentare

(1) jayem · 24. Dezember 2006
war der Film nicht 2005 schon in den kinos. außerdem finde ich es irgendwie komisch einen film über die letzten tage Cobains zu machen ohne zu wissen was wircklich los war und ohne auf die Mordtheorie einzugehen. zudem war Kurt Cobain in seinen letzten Tagen eigentlich sehr gut drauf wie seine Freunde sagen und alles andere als total zugedröhnt wie in dem film.
 

Teilen

 

Filmsuche