Filmkritik - Lain - Serial Experiments (1998)
 
 

Lain - Serial Experiments

Regie: Ryutaro Nakamura
Laufzeit: ???
FSK: ???
Genre: Animation (Japan)
Filmstart: 01. Januar 1998
Bewertung: n/a (0 Kommentare, 0 Votes)
Die 13jährige Lain lebt in der nahen Zukunft. Im Grunde ist sie ein ganz normales Mädchen, wenn auch etwas still und vereinsamt. Nur ihre Schulfreundin Alice (jap. Arisu) versucht sie gelegentlich aus ihrer selbstgewählten Einsamkeit zu locken. Eines Tages sind die Mädchen in ihrer Klasse vollkommen verstört, da sie eine E-Mail von einer Klassenkameradin erhalten haben, die kurz zuvor Selbstmord verübt hatte. Dieses Ereignis bringt Lain dazu, auch ihren alten Computer wieder einmal einzuschalten. Und tatsächlich, auch sie hat eine E-Mail von dieser Klassenkameradin erhalten, in der diese behauptet, daß zwar ihr Körper tot sei, sie selbst aber im Netz weiterlebe. Dieses Erlebnis beschäftigt Lain so stark, daß sie ihren Vater bittet, ihr einen neuen Computer zu kaufen. Zur gleichen Zeit beginnen ihre Schulfreundinnen plötzlich zu behaupten, sie hätten Lain abends gesehen, allerdings eine ganz andere, selbstbewußte Lain. Aber wie kann das sein? Sie war doch abends zu Hause geblieben? Lain beginnt sich schließlich immer stärker mit Computern und dem Netz zu beschäftigen. Dabei trifft sie immer wieder auf Leute, die behaupten, sie schon lange zu kennen, bzw. ihr Alter Ego, diese mysteriöse, selbstbewußte Lain. Immer tiefer steigt sie in das Netz ein und beginnt sich dabei zu verändern. Sie wird selbstbewußter und droht zugleich immer stärker den Kontakt mit der Realität zu verlieren. Wer ist überhaupt diese andere Lain? Und was sind das für geheimnisvolle Männer in einem schwarzen Wagen, die immer ihr Haus beobachten? Und wo liegt die Grenze zwischen Netz und Realität, bzw. existiert diese Grenze überhaupt?

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