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Filmkritik - Kombat Sechzehn (2005)
 
 

Kombat Sechzehn

DVD / Blu-ray :: IMDB (6,4)
Regie: Mirko Borscht
Darsteller: Annett Kruschke, Max Mauff
Laufzeit: 90min
FSK: ab 16 Jahren
Genre: Drama (Deutschland)
Verleih: Filmwelt
Filmstart: 09. Juni 2005
Bewertung: n/a (0 Kommentare, 0 Votes)
Am Platz der Republik treffen sie sich, die Rechten in Frankfurt an der Oder. Das findet auch der sechzehnjährige Georg schnell heraus, als er mit seinem Vater aus Frankfurt am Main dorthin umzieht. Eigentlich interessiert sich Georg in erster Linie für Taekwondo und nicht für das pubertäre Machtgehabe seines Schulkameraden Thomas, dem Anführer einer rechtsradikalen Clique. Doch der ködert ihn mit einem Trainingsraum, und schon bald lässt sich Georg, aus seinem heimatlichen Freundeskreis gerissen, von Liebeskummer geplagt und enttäuscht, weil er nicht mehr zu den Hessischen Taekwondo-Meisterschaften antreten darf, vom Hass der Gruppe anstecken. Er hilft, rechtsradikale Plakate zu kleben und rasiert sich den Kopf kahl. Ein Sozialarbeiter, bei dem er Taekwondo trainiert, versucht ihm die Clique auszureden, aber als Georg schließlich immer aggressiver wird und beim Training seinen Gegner verletzt, kann er ihm nur noch die Türe weisen. Die Gewalt von Georgs neuen Freunden richtet sich gegen alles und jeden, sogar gegen die eigenen Leute. Ein paar von ihnen zweifeln noch an der uneingeschränkten „Kameradschaft“ des Wessis Georg. Als sie aus heiterem Himmel einen jungen Mann brutal verprügeln, weil er ein „Hippie“ ist, kommt es zur finalen Entscheidung ihrer Frage „Auf wessen Seite stehst du eigentlich?“

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