Filmkritik - Kings Of Rock - Tenacious D (2006)
 
 

Kings Of Rock - Tenacious D

DVD / Blu-ray :: :: IMDB (6,8)
Original: Tenacious D in: The Pick of Destiny
Regie: Liam Lynch
Darsteller: Ben Stiller, John C. Reilly
Laufzeit: 94min
FSK: ab 12 Jahren
Genre: Musik, Komödie (USA)
Verleih: Warner Bros. Pictures
Filmstart: 08. Februar 2007
Bewertung: 6,7 (4 Kommentare, 3 Votes)
Am Anfang des Films trällert der zehnjährige Lil’ JB (Troy Gentile) seiner ultrakonservativen und sehr frommen Familie die Rockversion von „Kickapoo“ vor – der Song entstand speziell für den Film und enthält Verse, die selbst hartgesottenen Seebären die Schamesröte ins Gesicht treibt. Daraufhin schnallt sein Vater (Meat Loaf), der Rock’n’Roll für Teufelswerk hält, seinen Gürtel ab, schlägt Lil’ JB windelweich und reißt seine geliebten Rock-Poster von der Wand. JB fleht seinen Rock-Gott Dio (Ronnie James Dio) um Hilfe an. Dio bestätigt ihm, dass er durchaus auf dem richtigen Weg ist, doch er muss den Mief seines Elternhauses hinter sich lassen, um in Hollywood „die Geheimnisse seiner Kunst zu erkunden“. Lil’ JB schleicht sich aus dem Haus und verbringt etliche Jahre auf Wanderschaft, denn immer wieder stößt er auf neue Orte namens Hollywood. Aber dann erreicht JB (Jack Black) endlich das Mekka des Rock’n’Roll: Hollywood/California. Als JB in Venice am Pazifikstrand spazieren geht, bleibt er fasziniert stehen, um Straßenmusiker KG (Kyle Gass) zuzuhören, der auf der klassischen Gitarre Bachs Bourrée in e-Moll spielt. JB schlägt naiv vor, dass sie gemeinsam eine Band gründen sollten, und bekommt postwendend einen Korb. Trotzdem wagt es JB, zu KGs Melodie zu singen: JB nennt das „jammen“, während KG die Nervensäge als Anfänger bezeichnet, der seinen Auftritt ruiniert und das Publikum vertreibt. Als der kauzige Pizza-Bote Lee (JR Reed) die beiden ahnungslos für ein Duo hält, hat KG die Nase voll und haut ab. Abends wird KG auf dem Nachhauseweg Zeuge, wie JB von einer „Uhrwerk Orange“-Nachwuchsgang zusammengeschlagen wird. KG kommt dem armen Musiker zu Hilfe (nachdem er sich vergewissert hat, dass er selbst nicht mehr in Gefahr ist) und nimmt ihn bei sich auf. JB will unbedingt in KGs Band The Kyle Gass Project aufgenommen werden und muss eine ganze Reihe von Tests absolvieren, die sich der erfahrenere KG ausdenkt. Doch eines Tages fällt das Kartenhaus aus KGs Lügen über seine angebliche Band, sein Album und den Hitsong „I Love You Pumpkin“ schmählich zusammen. Als der Staub sich legt, schließen die beiden Freundschaft – das ist die Geburt ihrer Band. KGs Eltern zahlen keine Unterstützung mehr, die Miete ist bereits überfällig, aber keine Kohle in Sicht: Die beiden stehen echt auf dem Schlauch. Ihnen bleibt nur noch eine letzte Chance: der Sieg im Wettbewerb „Offenes Mikro“ in Al’s Bar. Ihr erster öffentlicher Auftritt wird allerdings nicht gerade enthusiastisch aufgenommen. Also ist die Richtung klar vorgegeben: Um den Wettbewerb zu gewinnen, müssen sie zunächst ein Meisterwerk schreiben. Allerdings merken sie bald, dass das nicht ganz so einfach ist, wie sie es sich vorgestellt haben. Doch da kommt ihnen das Schicksal zu Hilfe: Sie entdecken, dass all die berühmten Rocker auf den Titelfotos ihrer Sammlung des Magazins Rolling Stone eines gemeinsam haben: Sie benutzen immer das gleiche, seltsame Plektron. Sofort rasen die beiden zum Guitar Center, um eines zu kaufen. Doch als sie dem Geschäftsführer die Titelblätter zeigen, reagiert der völlig unerwartet. Der Ex-Gitarrentechniker und jetzige Rock-Historiker (BEN STILLER) führt sie in ein Hinterzimmer und erzählt ihnen eine merkwürdige Geschichte über Zauberer, schwarze Magie, einen Schmied, eine holde Maid und einen gewaltigen Dämon mit abgebrochenem Zahn: Das ist die Geschichte vom „Plektron des Schicksals“ – vom „Pick of Destiny“… das bestgehütete Geheimnis des Rock. Seit dem Mittelalter ist dieses Plektron durch unzählige Hände gegangen – von Mozart bis zur Britischen Invasion: Punk, New Wave, Metal. In den Vereinigten Staaten hat es den Blues und den Rock’n’Roll hervorgebracht. Das Plektron, so erfahren die beiden, befindet sich derzeit im Rock and Roll History Museum – einer unüberwindlichen Festung. Das irrwitzige Musical-Abenteuer „Kings of Rock – Tenacious D“ zeigt nun, wie JB und KG versuchen, das Plektron in ihre Hände zu bekommen – denn nur so können sie die Größte Band der Welt werden. Auf ihrem Trip werden aufmerksame Zuschauer viele Freunde von The D entdecken, die als Gaststars auftreten: unter anderem Fred Armisen („Saturday Night Live“) und Ned Bellamy („Lords of Dogtown“/Lords of Dogtown) als Wachmänner im Museum; Cynthia Ettinger („Carnivale“) als Lil’ JBs Mutter; Colin Hanks („King Kong“/King Kong) als Burschenschaftler; Amy Poehler („Saturday Night Live“) als Raststättenkellnerin mit der falschen Einstellung; und Standup-Comedian Paul F. Tompkins als Moderator des „Offenen-Mikro“-Events in Al’s Bar. 15 Songs entstanden speziell für den Film, aber die Fans werden auch „History of Tenacious D“ aus dem Repertoire der Band wiedererkennen. Der Filmsoundtrack „The Pick of Destiny“ ist im November 2006 auf Epic Records erschienen. Filmkomponist John King von den Dust Brothers überwachte auch die Aufnahmen der neuen Songs, die The D einspielten. Drei dieser Songs – die große Eingangsnummer „Kickapoo“, „Break in City (Storm the Gate)“ und der Abschlusstitel „Beelzeboss (The Final Showdown)“ – schrieben Tenacious D zusammen mit Liam Lynch.

Kommentare

(4) Moe2001 vergibt 2 Klammern · 14. Februar 2007
Lange schon nicht mehr so nen schlechten Film gesehen. Wer die Band nicht kennt und kein hardcore Rock Fan ist sollte sich das Geld sparen! Bin leider ohne mich zu informieren spontan mit 3 Leuten in den Film gegangen und wir waren uns alle einig - lange nicht mehr so was schlechtes gesehen. Ging nur um rocken und kiffen! Inhalt nicht gerade viel. Eine 1er Bewertung hat er nicht bekommen, da man doch 2 bis 3 Lacher im Film hatte...
(3) k163371 vergibt 8 Klammern · 10. Februar 2007
guter film LACH!!!
(2) Nakasami vergibt 10 Klammern · 09. Februar 2007
Göttlich ^^ zum glück mit original sound und deutsch Untertietel bei den doch sehr gesangs reichen teilen gesehen. Für jeden fan vonjack black filmen, Rock und Tenacio us`D ein muss für andere eher nicht umbedingt geignet weil es doch teilweise fast wie ein kiffer Movie rüberkommt ich sag nur BDS ^^ (end-gag)aber meiner Meinung nicht schlimm. Fazit Ein einfach nur durch und durch geiler film für J.Black und Rock fans ^^.
(1) belgier · 22. Januar 2007
das ist der film des jahres für mich. ich warte schon sehnsüchtig auf den film. ich kann euch allen den nur ans herz legen, der wird sehr lustig werden. und jeder der tenacious D nicht kennt, sollte mal nach der CD suchen und sich diese anhören, sehr sehr gute und lustige CD
 

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