Filmkritik - Idiotenliebe (2004)
 
 

Idiotenliebe

DVD / Blu-ray :: IMDB (5,3)
Original: Amor Idiota
Regie: Ventura Pons
Darsteller: Santi Millan, Cayetana Guillen Cuervo
Laufzeit: 93min
FSK: ???
Genre: Drama (Spanien)
Filmstart: 11. Februar 2005
Bewertung: n/a (0 Kommentare, 0 Votes)
Im Zentrum dieser Verfilmung eines Romans des katalanischen Schriftstellers Lluís-Anton Baulenas (der als Drehbuchautor schon an Ventura Pons’ romantischer Komödie ANITA NO PERD EL TREN mitgearbeitet hat) steht Pere-Lluc, ein junger Mann, der sich nicht allzu ernst nimmt. Seine Lebensumstände kommentiert er mit Skepsis und Ironie; seine Handlungen wirken chaotisch, exzentrisch, unkontrolliert – sie sind das Ergebnis einer tief greifenden Krise, die er gerade durchmacht. „Mein Leben“, sagt er ganz freimütig, „stellt sich als eine lange Reise in die Verblödung dar. Schon als Teenager entdeckte ich eines Tages, dass ich ein Idiot bin. Ein paar Jahre später stellte ich fest, dass ich keineswegs der Einzige bin. Jetzt, wo ich allmählich Mitte dreißig werde, bin ich nicht nur davon überzeugt, dass wir alle Idioten sind, sondern auch davon, dass wir es bis ans Ende unserer Tage bleiben werden.“ Eines Nachts, als er betrunken auf dem Weg nach Hause ist, stößt er sich den Kopf an einer Aluminiumleiter, die ein junges Mädchen auf die Straße gestellt hat, um Banner an den Laternen zu befestigen. Pere-Lluc geht zu Boden und ist leicht benebelt. Aber eines ist ihm hundertprozentig klar – Sandra, die junge Frau, ist absolut hypnotisierend! In den folgenden Tagen verfällt er ihr immer mehr. Was für eine süße Qual! „Uns Idioten“, sagt Pere-Lluc dazu, „bleibt im Leben nur der Glaube, die Hoffnung und die Barmherzigkeit. Und ein bisschen Liebe. Denn die kostet nichts.“

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