Filmkritik - Ich, Du und der Andere (2006)
 
 

Ich, Du und der Andere

DVD / Blu-ray :: :: IMDB (5,6)
Original: You, Me and Dupree
Regie: Anthony Russo, Joe Russo
Darsteller: Suzanne Ford, Bob Larkin
Laufzeit: 108min
FSK: ohne Altersbeschränkung
Genre: Komödie (USA)
Verleih: United International Pictures
Filmstart: 21. September 2006
Bewertung: 8,3 (3 Kommentare, 3 Votes)
Carl (Matt Dillon) und Molly Peterson (Kate Hudson) sind zu beneiden: Traumhochzeit, Traumhaus, Traumehe – herrlich! Damit es nicht zu schön wird, um wahr zu sein, bittet Carls bester Freund Randy Dupree (Owen Wilson) eines Tages um Asyl. Natürlich will Dupree nur ein paar Tage bleiben. Die gestalten sich auch mehr als harmonisch. Als daraus jedoch Wochen werden und schlimmer noch, sich der große Kumpel als die größte Nervensäge aller Zeiten entpuppt, ist es vorbei mit der trauten Dreisamkeit. Drei sind bekanntlich einer zuviel. Vor allem dann, wenn man im siebten Flitterhimmel schwebt. Wer will schon, dass beim heißen Liebesspiel jemand durchs Zimmer stolpert? Nein, auch dann nicht, wenn er gleich nebenan auf der Toilette Platz nimmt. Doch das wird bald das kleinste Problem von Carl und Molly sein… Gib es zu: Ganz egal wer du auch bist, du hast bestimmt schon einen Dupree kennen gelernt, ihn geküsst, ihm Geld geliehen, aus der Klemme geholfen oder Unterkunft gewährt. Wer von uns hat denn nicht so einen abgedrehten Faulpelz als Freund, der eigentlich nur nach seinen eigenen Vorstellungen lebt? Wir alle kennen doch einen Dupree, den gutherzigen Vertrauten, den Partylöwen, der uns unter den Tisch trinken kann, während er einzigartige Weisheiten über unser Leben verzapft… und der nichts lieber tut als auf dem Sofa herumzuhängen und sich durch die Fernsehkanäle zu zappen, während der Rest der Welt sich um die täglichen Pflichten kümmern muss. In „Ich, Du und der Andere“ haben Carl und Molly den Wermutstropfen in ihrem perfekt durchdachten Frischvermählten-Leben bereits entdeckt: Dupree. Er ist ein Tunichtgut mit der Seele eines Dichters und scheint sich von seinem Herzensfreund einfach nicht trennen zu können. Als er sich als Trauzeuge seines besten Freundes Carl für dessen Hochzeit mit Molly auf Hawaii eine Woche Urlaub nimmt (ohne freilich seinem Boss vorher darüber zu informieren), wird Dupree fristlos entlassen. Das Resultat: Er ist arbeitslos, hat kein Auto und sehr bald sogar in seiner Lieblingskneipe Hausverbot. Bei den Petersons will er nun diese kleine Unpässlichkeit ein paar Tage überbrücken - höchstens einen Monat. Oder so. Anfangs ist Carl vom überraschenden Übernachtungsgast total genervt, während Molly Duprees wohlmeinende Macken freundlich erträgt. Da zu kommt noch, dass Carl – protegiert von Mollys Vater & Firmeninhaber, Mr. Thompson (Michael Douglas) - allmählich von seinem anspruchsvollen Job als Stadtplaner förmlich aufgefressen wird. Er leidet ständig unter Kopfschmerzen – und es fällt ihm immer schwerer, die Verantwortung für Dupree und die eigenen Verpflichtungen als jungvermählter Ehemann miteinander zu vereinbaren. Der Hausgast widmet sich in seiner üppig bemessenen Freizeit immer intensiver der jungen Ehefrau und entwickelt sich zu ihrem guten Gefährten, was Carls Neigung zum Workaholic nur noch deutlicher macht. Sogar Mollys Vater lässt sich bei einem Abendessen von Duprees unbekümmerten Weisheiten begeistern, was Carl unglaublich frustriert. Schon bald sind alle (außer Carl) dafür, dass Dupree noch länger bleibt. Doch gerade als der schelmische Kumpel beginnt, sich bei den Petersons als Dauergast häuslich einzurichten, sind plötzlich drei nicht einfach zuviel – sondern eine ausgewachsene Comedy-Katastrophe. Während das junge Paar allmählich erkennt, dass die Vorstellung von einer makellosen Ehe hinter dem weißgestrichenen Gartenzaun bröckelt, ruft uns der liebenswerte Kumpel täglich ins Gedächtnis, dass die Suche nach unserem eigenen, inneren Dupree vielleicht eines der verborgenen Geheimnisse des Sinns des Lebens sein könnte...

Kommentare

(3) GeorgeCostanza vergibt 9 Klammern · 15. Oktober 2006
denke auch, dass man ihn sich ansehen kann... schlecht war er ganz und gar nicht, hab mich gut amuesiert :-)
(2) k45918 vergibt 6 Klammern · 03. Oktober 2006
also ein bisschen mehr habe ich mir von dem film schon versprochen! sooo lustig ist er auch gar nicht. man kann ihn sicherlich gucken, aber man verpasst auch nichts, wenn man ihn sich nicht anguckt!
(1) MJ9280 vergibt 10 Klammern · 29. September 2006
Der Film ist einfach Klasse und Kate Hudson macht echt ne super Figur in den Film. Also wer auf Komödien sthet sollte diese nicht verpassen.
 

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