Filmkritik - Himmel und Huhn (2005)
 
 

Himmel und Huhn

DVD / Blu-ray :: IMDB (5,8)
Original: Chicken Little
Regie: Mark Dindal
Laufzeit: 69min
FSK: ohne Altersbeschränkung
Genre: Komödie, Animation (USA)
Verleih: Buena Vista International
Filmstart: 26. Januar 2006
Bewertung: 7,0 (2 Kommentare, 2 Votes)
Alarm in Oakey Oaks! In heller Aufregung läutet Hühnchen Junior die Glocken, und in dem verschlafenen kleinen Städtchen, weltweit bekannt durch die besten Eicheln weit und breit, bricht das blanke Chaos aus. Die Bewohner rennen wild und verängstigt durcheinander, Autos rasen reifenquietschend durch die Straßen, Türen und Fenster werden verrammelt. Aber was ist eigentlich der Grund für die Aufregung? Atemlos berichtet Hühnchen Junior, dass der Weltuntergang naht - ein Stück Himmel ist ihm schon auf den Kopfgefallen! Ein sechseckiges Stück Himmel, um genau zu sein, in Form und Größe ungefähr so wie ein Stoppschild. Allerdings sind die erwachsenen Nachbarn und besonders Hühnchens Vater Bruno skeptisch. Besonders, weil das "Stück Himmel" spurlos verschwunden ist. Als Hühnchen Junior dann auch noch eine Eichel auf den Kopf fällt, ist für den Rest von Oakey Oaks klar: Nichts mit Weltuntergang, eine kleine, harmlose Eichel war der Auslöser für Juniors Alarm und die anschließende Massenpanik. Peinlich berührt nimmt Bruno seinen Sohn mit nach Hause - auch wenn Junior beteuert, dass er sich nicht geirrt hat. Ein Jahr später. Es herrscht längst wieder geordnete Ruh ein Oakey Oaks. Allerdings ist der "Vorfall mit der Eichel" im kollektiven Gedächtnis der Stadt haften geblieben, und Hühnchen Junior wird seitdem von vielen Nachbarn und Bekannten belächelt. Sogar sein Vater Bruno lässt immer wieder durchblicken, dass ihm die Geschichte von damals noch peinlich ist. Es fällt ihm schwer, Junior zurespektieren, und die Sache steht unausgesprochen zwischen Vater und Sohn. Und auch in der Schule ist Hühnchen Junior ein Außenseiter. Von Mitschülern wie Elfie Edel und Gerti Gans wird er gern mal gepiesackt, und die herzensgute, clevere Susi Schnatter, der massige, aber sehr sensible Ed von Speck und der pfiffige, manchmal ein bisschen zu neugierige Luigi Forello sind seine einzigen Freunde. Es ist eigentlich ein Tag wie jeder andere. Hühnchen Junior verpasst den Schulbus, verliert auf dem Weg zur Schule seine Hose, erschreckt dadurch die Cheerleader und flutet nach einem ziemlich derben Völkerballspiel, in dessen Verlauf er und seine Freunde von ihren Mitschülern mal wieder ordentlich aufs Korn genommen werden, die Turnhalle. Und als auch noch die Nachricht die Runde macht, dass der "Vorfall mit der Eichel" die Vorlage für einen Hollywoodfilm werden soll, der Oakey Oaks der ganzen Welt der Lächerlichkeit preisgeben wird, reift in Hühnchen Junior ein Entschluss: Er will diesen unglückseligen Vorfall ein für alle Mal aus der Welt schaffen und sich den Respekt seines Vaters und seiner Mitschülerneu verdienen. Wie er das genau schaffen will, hat Hühnchen Junior natürlich auch geplant. Er will den Acorns, der Schulbaseballmannschaft, beitreten und ihnen zur Meisterschaft verhelfen. Da Junior allerdings beim Sport im Allgemeinen und beim Baseball im Besonderen eine ziemliche Niete ist, zweifelt gerade Vater Bruno den Erfolg dieses Plans an ... Doch diesmal hat er sich in seinem Sohn getäuscht. Hühnchen Junior trai-niert mit tatkräftiger Unterstützung seiner Freunde verbissen und hart-näckig und macht täglich Fortschritte. Allerdings muss er bei den Spielen auf der Ersatzbank bleiben - bis zum entscheidenden Match um die Meisterschaft. Die ganze Stadt wird Zeuge, wie Hühnchen Junior kurz vor Schluss des schon verloren geglaubten Spiels einen spektakulären Treffer landet und anschließend mit einem noch spektakuläreren home run die Acorns zum Sieg führt. Die Zuschauer jubeln, und Bruno Hühnchen ist außer sich vor Freude und Stolz: "Das da ist mein Sohn!" Nach dem denkwürdigen Sieg ist Hühnchen Junior der Held der Stadt. Doch richtig Zeit, diesen Triumph zu genießen, hat er nicht: Als er abends allein in seinem Zimmer sitzt und sich immer noch über seinen Sieg freut, fällt etwas aus dem Himmel auf die Erde hinab - direkt in Juniors Zimmer. Ein sechseckiges Stück Himmel, in Form und Größe ungefähr so wie ein Stoppschild ... Junior ist entsetzt: Geht jetzt alles wieder von vorn los? Diesmal behält er allerdings die Ruhe und schaut sich das seltsame Ding erst einmal genau an. Von wegen ein Stück Himmel: Auf der Rückseite des Sechsecks ist eine Schalttafel mit vielen Knöpfen und Reglern. Aber das ist nicht das einzig Seltsame an dem Gerät -mit großen Augen verfolgt Hühnchen Junior, dass das Sechseck zu verschwinden scheint -, es kann die Farbenseiner Umgebung annehmen und so unsichtbar werden. Natürlich informiert Junior prompt seine Freunde über diese sensationelle Entdeckung. Doch das hätte er vielleicht lieber lassen sollen. Der neugierige Luigi spielt mit den Reglern herum und aktiviert versehentlich die Tafel. Und bevor seine Freunde etwas dagegen unternehmen können, schwebt das Ding durch die Nacht - mit Luigi darauf. Hektisch hetzen Junior, Susi und Ed durch die Straßen. Wenn sie das seltsame Flugobjekt jetzt aus den Augenverlieren, sehen sie Luigi vielleicht nie wieder. Sie verfolgen das Ufo bis zum Baseballstadion - und dort entdecken sie etwas Unglaubliches: Das Sechseck ist Teil eines gewaltigen, exzellent getarnten Raumschiffs! Erschrocken beobachten die Freunde aus ihrem Versteck heraus, wie sich die Landeluken des Schiffs öffnen und ziemlich bedrohlich wirkende Aliens aussteigen und im Wald verschwinden. Panisch überstürzen sich die Gedanken von Hühnchen Junior: Planen die Aliens eine Invasion? Wollen sie die Erde zerstören? Hat der Krieg der Welten schon begonnen? Doch zunächst müssen die Freunde Luigi aus dem Raumschiff befreien. Vorsichtig tasten sich Junior, Susi und Ed ins Innere des Schiffs vor. Von dem kleinen puscheligen Wesen, das sie mit drei großen Augen beobachtet, lassen sie sich nicht stören. Die Gang findet Luigi unversehrt und gut gelaunt vor, aber als Ed eine Sternenkarte entdeckt, die wie ein Plan zur Invasion und Vernichtung der Erde aussieht, wird den Freunden doch etwas mulmig. Und ausgerechnet in diesem Moment kehren die Aliens auf ihr Schiff zurück. Junior, Susi, Ed und Luigi rennen um ihr Leben. Sie werden von den Aliens verfolgt und bemerken auf ihrer Flucht gar nicht, wie das puschelige Wesen mit den großen Augen ebenfalls das Raumschiff verlässt. Mit knapper Not schaffen es die verängstigten Freunde bis zur Schule, und erneut läutet Hühnchen Junior die Alarmglocke, um die Stadt zu warnen. Diesmal bricht zwar nicht wieder das pure Chaos aus, aber dennoch ist ganz Oakey Oaks auf den Beinen, um dem Alarm auf den Grund zu gehen. Doch als Bürgermeister Fritz von Vogelwitz, Bruno Hühnchen und die anderen Bewohner -angeführt von Hühnchen Junior - im Baseballstadion ankommen, ist das Raumschiff verschwunden. Erneut beteuert Junior, dass er keine Halluzinationen hat, erneut möchte Vater Bruno vor Scham im Boden versinken, und erneut gilt sein Sohn in der ganzen Stadt als Dorftrottel ... Am nächsten Tag hat sich die Aufregung ein bisschen gelegt. Seine Freunde wollen Junior ein wenig aufmuntern, aber der hadert mit seinem Schicksal. Warum will sein Vater ihm nicht glauben? Schließlich ist es sozusagen der Job eines Vaters, den Sohn zu unterstützen. Susi bringt es auf den Punkt: Ein Vater-Sohn-Gespräch ist fällig. Doch das ist bei den beiden Dickköpfen nicht ganz einfach. In diesem Moment finden die Freunde das Baby Alien aus dem Raumschiff - einen fidelen, neugierigen, wenn auch etwas verschreckten kleinen Kerl, der nun auf der Erde gestrandet zu sein scheint. Und irgendwie bekommen Hühnchen und seine Freunde das Gefühl, dass die ganze Geschichte noch nicht vorbei ist. Dann überstürzen sich die Ereignisse. Dutzende von Raumschiffen bre-chen durch die Wolken über der Stadt, und auf einmal stapfen zahllose, wütende Aliens durch die Straßen. Diesmal haben die Bewohner von Oakey Oaks einen Grund für ihre Massenpanik! Die Bewohner rennen wild und verängstigt durcheinander, Autos rasen reifenquietschend durch die Straßen, Türen und Fenster werden verrammelt. Und die Aliens räumen mit ihren Strahlen alles und jeden aus dem Weg. Inmitten von Chaos, Panik und Aufregung behält ausgerechnet Junior einen kühlen Kopf. Ihm dämmert der Grund für die Invasion: Die Aliens wollen die Erde nicht vernichten, sondern nur ihr Baby zurückholen. Jetzt muss Hühnchen Junior eine schicksalhafte und lebenswichtige Aufgabe meistern: Er muss seinen Vater dazu bringen, ihm endlich zu glauben und zu vertrauen - und ihm zu helfen, das Alien-Baby seinen Eltern unversehrt zurückzugeben. Nur dann können Vater und Sohn Hühnchen gemeinsam Oakey Oaks vor der drohenden Zerstörung retten ...

Kommentare

(2) Bubezleb vergibt 8 Klammern · 25. Februar 2006
Ich fand ihn nicht schlecht, ok, an Ice Age reicht er nicht heran, aber alleine die detailreichen Figuren sind schon recht nett anzusehen. Hab ihn letzte Woche mit meiner kleinen Schwester zusammen gesehen und fand ihn doch recht ulkig.
(1) DaSixPac vergibt 6 Klammern · 28. Januar 2006
Kommt bei weiten nicht an Madagascar oder Ice Age ran... Hat zwar sicherlich seine lsutigen Momente, aber im Großen und Ganzen ist der Film nur Durchschnitt...
 

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