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Filmkritik - Henri Cartier-Bresson - Biographie eines Blicks (2003)
 
 

Henri Cartier-Bresson - Biographie eines Blicks

DVD / Blu-ray :: IMDB (7,2)
Original: Henri Cartier-Bresson - Biographie eines Blicks | The Impassioned Eye:
Regie: Heinz Bütler
Darsteller: Henri Cartier-Bresson
Laufzeit: 72min
FSK: ohne Altersbeschränkung
Genre: Biografie, Dokumentation (Schweiz)
Verleih: Film Kino Text
Filmstart: 12. Juli 2007
Bewertung: n/a (0 Kommentare, 0 Votes)
Als Meister des «entscheidenden Augenblicks» ist Henri Cartier-Bresson (*1908) zu einem der grössten Photographen aller Zeiten und zur lebenden Legende geworden. Fünfzig Jahre lang bereiste Cartier-Bresson die Welt; zu Zeiten bedeutender politischer Umwälzungen lebte er in Ländern wie Indien, China und Indonesien (1948 – 50). Sein Werk hat nicht nur Referenzcharakter für den Bildjournalismus des 20. Jahrhunderts, sondern für Ästhetik und Ethik der Photographie überhaupt. Cartier-Bressons Stil ist unnachahmlich: Im Bruchteil einer Sekunde verwandelt er seine Motive im Sucher der Leica intuitiv zur Einheit aus Rhythmen, Linien, Formen, Licht, Schatten und Aussage. Viele Aufnahmen Cartier-Bressons sind als Ikonen der Photographiegeschichte allgegenwärtig. Doch wer ist Henri Cartier-Bresson – Photograph, Mitbegründer der berühmten Agentur Magnum und Zeichner? Die Antwort gibt Heinz Bütlers Film «Henri Cartier-Bresson – Biographie eines Blicks», der zeitgleich zur grossen HCB-Retrospektive in der Bibliothèque Nationale de France und der Eröffnung der Stiftung Henri Cartier-Bresson in Paris ins Kino kommt. Eine unvergleichliche und bewegende Bilderreise zeichnet Cartier-Bressons Blick auf weltbewegende und alltägliche Ereignisse nach und macht mit Menschen bekannt, deren HCB-Porträts oft so berühmt sind wie die Porträtierten selber: Henri Matisse, Pierre Bonnard, Alberto Giacometti, Mahatma Gandhi, Samuel Beckett, Jean-Paul Sartre, Marilyn Monroe, Arthur Miller, Igor Strawinsky. Zum ersten Mal hat sich Cartier-Bresson auf so persönliche Weise auf ein Filmprojekt eingelassen und preisgegeben, was ihn heute, im Alter von 95 Jahren, berührt, bewegt, heiter oder nachdenklich stimmt. Aber auch die Schauspielerin Isabelle Huppert, der Dramatiker Arthur Miller, der Verleger Robert Delpire und die Magnum-Photographen Elliott Erwitt, Josef Koudelka und Ferdinando Scianna bringen ihre ganz eigene Sicht auf Persönlichkeit und Werk Cartier-Bressons ein – mit Humor und Leidenschaft.

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