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Filmkritik - Hannibal Rising - Wie alles begann (2007)
 
 

Hannibal Rising - Wie alles begann

DVD / Blu-ray :: :: IMDB (6,2)
Original: Hannibal Rising
Regie: Peter Webber
Darsteller: Aaran Thomas, Gaspard Ulliel
Laufzeit: 121min
FSK: ab 18 Jahren
Genre: Thriller, Horror (Frankreich, Großbritannien, Italien, Tschechoslowakei)
Verleih: Tobis Film
Filmstart: 15. Februar 2007
Bewertung: 7,1 (7 Kommentare, 7 Votes)
Litauen, 1944. Das Grauen des Zweiten Weltkrieges macht auch vor der Unschuld der Kindheit nicht Halt, und so nimmt das ungezwungene Herumtollen des zehnjährigen Hannibal (Aaron Thomas) mit seiner jüngeren Schwester Mischa (Helena-Lia Tachovska) ein jähes Ende. Weil die deutschen Truppen näher rücken, geben die aristokratischen Lecters die Sicherheit ihrer herrschaftlichen Burg auf und verstecken sich, nur mit dem Nötigsten bepackt, in ihrem Jagdhaus im Wald. Doch auch dort gibt es kein Entkommen. Bei einem Flugzeugangriff der Nazis sterben Vater und Mutter Lecter vor den Augen ihrer entsetzten Kinder einen fürchterlichen Tod. Ganz auf sich allein gestellt, werden die Geschwister in ihrem Versteck von einer Gruppe ehemaliger Söldner heimgesucht, die sich mit Plünderungen durchschlagen und Unterschlupf für den harten Kriegswinter suchen. Hunger und Entbehrung machen den brutalen Anführer Grutas (Rhys Ifans) und seine Männer zu Bestien. Als auch die letzten Vorräte aufgebraucht sind, beschließen sie das Unvorstellbare: die kleine Mischa wird von den Männern getötet und anschließend verspeist, um das Überleben der Gruppe zu sichern. Hannibal kommt zwar mit dem Leben davon, doch noch acht Jahre später wird der mittlerweile zum jungen Mann (Gaspard Ulliel) herangewachsene im sowjetischen Waisenhaus von Albträumen so sehr gequält, dass er das Sprechen längst zugunsten nächtlicher Schreie aufgegeben hat. Der Wunsch nach Rache bestimmt sein Leben, und so flieht der ebenso intelligente wie verstörte Hannibal eines Nachts aus dem Heim. Nur mit der Adresse seines Onkels im Gepäck lässt, er den Eisernen Vorhang hinter sich und schlägt sich bis nach Frankreich durch. Als Hannibal dort außerhalb von Paris den Landsitz seines Onkels erreicht, ist dieser bereits seit einem Jahr tot. Doch die Witwe, Lady Murasaki (Gong Li), nimmt den jungen Mann bei sich auf und empfängt ihn mit großer Liebenswürdigkeit. Die wunderschöne und mysteriöse Japanerin bringt ihn dazu, endlich wieder zu sprechen, vermittelt ihm die Leidenschaft für gutes Essen und schöne Künste und lehrt ihn die Raffinessen asiatischer Kampfkunst. Das Trauma seiner Kindheit aber kann auch sie nicht vergessen machen, und so muss sie hilflos mit ansehen, wie Hannibals Verstand und seine Seele zunehmend von dem Gedanken an blutrünstige Rache beherrscht werden. Einen Metzger, der auf dem Markt Murasakis Ehre beleidigt, kürt Hannibal zum ersten Opfer seines mörderischen Hobbys. Es dauert nicht lange, bis der ermittelnde Inspektor (Dominic West) einen ersten Verdacht hegt, wer für die geköpfte Leiche verantwortlich sein könnte, doch der eiskalten Intelligenz Lecters steht er machtlos gegenüber. Kurz darauf nimmt Hannibal in Paris das Medizinstudium auf und beginnt mit großer Hingabe in der Pathologie zu arbeiten. Tatsächlich aber hat sein Wesen längst die Züge eines Monsters angenommen. Zudem verfolgt er einen grausamen Racheplan: Er sucht nach den Männern, die einst seine Schwester töteten, um sie nicht nur bestialisch umzubringen, sondern sich auch ihr Fleisch einzuverleiben. Den Aufstieg des jungen Hannibals zum distinguierten Dr. Lecter, dem personifizierten Bösen und skrupellosesten kannibalischen Serienmörder der Welt, kann niemand mehr aufhalten...

Kommentare

(7) DaSixPac vergibt 6 Klammern · 26. August 2008
Nunja, irgendwie enttäuscht war ich schon...
(6) scoopy vergibt 10 Klammern · 20. März 2007
Endlich erklärt zu bekommen, warum er so geworden ist, wie er ist absolut gut gemacht. Der junge Hannibal: Sehr überzeugend dargestellt. Woher das mit der Anatomie und der Kunst kommt, ist geklärt. Was aus ihm und seiner Tante wird, das ist nicht ganz geklärt.
(5) KingMutlu vergibt 4 Klammern · 19. März 2007
tanz der teufel, rising.und jetzt HANNIBAL.und bald,james bond,hahaha.ich sage immer die ersten teile sind die besten.was danach kommt ist alles geld macherei.
(4) AlexxB vergibt 7 Klammern · 08. März 2007
Wer es möchte: Meinen Kommentar und meine gesamte Filmkritik zu "Hannibal Rising" in der Community von Kino.de unter "Ein irrer Typ". :-)
(3) k237004 vergibt 10 Klammern · 27. Februar 2007
Ein super Film!! Jetzt kann man auch so einiges verstehen warum er so geworden ist bei dem Schicksal kann ich es eigtl. verstehen!! Ich mein ich würde sowas nicht machen aber verstehen kann man ihn jetzt schon!!!!
(2) k163371 vergibt 7 Klammern · 20. Februar 2007
WAR OK!!!!
(1) MistaRomantika vergibt 6 Klammern · 16. Februar 2007
guter film, der einen "schönen" einstand in die hannibal reihe bietet. leider fehlt es bei den entscheidenen stellen ein bisschen an action und auch sonst fehlt ein wenig "party"... 6 punkte
 

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