Filmkritik - Geschichten aus Javé (2003)
 
 

Geschichten aus Javé

Original: Los Narradores de Javé
Regie: Eliane Caffe
Darsteller: Nelson Xavier, Nelson Dantas
Laufzeit: 100min
FSK: ???
Genre: Drama (Brasilien)
Verleih: Kool Filmdistribution
Filmstart: 03. Juni 2004
Bewertung: n/a (0 Kommentare, 0 Votes)
Das kleine Dorf Javé irgendwo in Brasilien soll in der Flut eines geplanten Staudamms verschwinden. Um ihren Heimatort zu retten, greifen die Bewohner zu einer ungewöhnlichen Verteidigungsstrategie: ein Buch der Geschichte und der Geschichten soll die Bedeutung der Siedlung beweisen, ihr sozusagen "Denkmalschutz" sichern. Weil die Dorfbewohner aber alle Analphabeten sind, beauftragen sie mit dem Abfassen dieses Buches den Lebenskünstler und ehemaligen Postbeamten Antonio Biá, einen etwas zweifelhaften Charakter, der aber als einziger des Schreibens mächtig ist. Antonio Biá hört allen zu, macht sich Notizen und plötzlich ist Javé voller abenteuerlicher Geschichten, die bis in die Zeiten der Konquistadores zurückreichen. Doch es gibt immer wieder Streit, welche Version der überlieferten Geschichte(n) eigentlich stimmt. Poetische Duelle entspinnen sich zwischen den Beteiligten. Was ist wert, als Geschichte überliefert zu werden? Am Ende müssen alle Mitstreiter eingestehen: der Weg ist das Ziel. Das Dorf wird überflutet werden - aber die Geschichten werden die Flut überleben…

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