Filmkritik - Geh und Lebe (2004)
 
 

Geh und Lebe

Original: Va, vis et deviens | Live and Become
Regie: Radu Mihaileanu
Darsteller: Moshe Agazai, Moshe Abebe
Laufzeit: 144min
FSK: ab 12 Jahren
Genre: Drama (Frankreich, Israel)
Verleih: Delphi Filmverleih
Filmstart: 06. April 2006
Bewertung: n/a (0 Kommentare, 0 Votes)
1984 in einem Flüchtlingslager im Sudan: Eine äthiopische Mutter schickt ihren neunjährigen Sohn mit den Worten fort, „Geh, leb und werde!“ Widerstrebend reiht sich der Junge in eine Warteschlange von äthiopischen Juden ein, die nach Israel ausgeflogen werden. Die Frau, deren Hand er ergreift, hat gerade ihr Kind verloren. Sie nimmt sich des nichtjüdischen Jungen an und beschwört ihn, sich fortan immer als Jude auszugeben: Er soll sagen, dass er Salomon heißt. So wird er von der Einwanderungsbehörde in Israel anerkannt. Doch die Ersatzmutter stirbt. Salomon, jetzt von allen Schlomo genannt, leidet sehr darunter, dass er seine richtige Mutter verleugnen muss. Er zieht sich von allem zurück. Die Leitung des Internats, in dem er lebt, findet Adoptiveltern für ihn. Doch es dauert lange, bis die bemühte Adoptivmutter einen Draht zu ihm findet. Noch dazu macht es ihm die weiße Umgebung nicht leicht: Als Schwarzer sei er gar kein richtiger Jude, hört er immer wieder. Der Film begleitet Schlomo bis zu seiner Berufswahl und Familiengründung.

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