Filmkritik - Gabrielle: Liebe meines Lebens (2005)
 
 

Gabrielle: Liebe meines Lebens

DVD / Blu-ray :: IMDB (6,1)
Original: Gabrielle
Regie: Patrice Chereau
Darsteller: Raina Kabaivanska, Chantal Neuwirth
Laufzeit: 86min
FSK: ab 12 Jahren
Genre: Drama (Deutschland, Frankreich, Italien)
Verleih: Concorde Filmverleih
Filmstart: 12. Januar 2006
Bewertung: n/a (0 Kommentare, 0 Votes)
Paris um 1912. Ein elegantes Haus, in das die Gäste gerne kommen. Lange Abende voller Gespräche, Gelächter und Beobachtungen, einer sagt etwas, ein anderer antwortet. Das ist der Vorteil eines Kreises aufeinander eingespielter Menschen: jeder kennt jeden. Ausbrüche von Ehrlichkeit, extreme Geheimnistuereien, Augenblicke des Zweifels und begründeter oder unbegründeter Freude ... All das ist da, zum Entzücken der Gäste und der Gastgeber, deren Leben eine einzige Erfolgsgeschichte ist, um die andere sie beneiden. Die Gastgeber: Das sind Jean (Pascal Greggory) und Gabrielle Hervey (Isabelle Huppert). Verheiratet seit zehn Jahren, bestens situierte und etablierte Mitglieder der Pariser Gesellschaft, deren Leben nach festen gesellschaftlichen Ritualen verläuft, die sie lieben, die sie aber auch wie in einem goldenen Käfig gefangen halten. Plötzlich zeigt die leise tickende Uhr die falsche Zeit. Die Frau verlässt eines Tages das Haus. Sie geht zu ihrem Liebhaber, hinterlässt ihrem Mann einen Abschiedsbrief. Aber dann kehrt sie doch zurück, spät. Zu spät? Als die Glocke endlich läutet, hat sich die Welt drastisch verändert. An diesem Tag, in diesem Haus, sehen sich ein Mann und Frau zum ersten Mal so, wie sie wirklich sind. Einer wollte das, der andere nicht. Der Mann will reden, sie nicht. Es ist schwer, im gleichen Haus zu leben, wenn man nicht dieselben Wünsche teilt.

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