Filmkritik - Factotum (2005)
 
 

Factotum

DVD / Blu-ray :: IMDB (6,6)
Regie: Bent Hamer
Darsteller: Didier Flamand, Marisa Tomei
Laufzeit: 90min
FSK: ab 12 Jahren
Genre: Drama (Norwegen, USA)
Verleih: Pandora Filmverleih
Filmstart: 08. Dezember 2005
Bewertung: n/a (0 Kommentare, 0 Votes)
Whiskey und Worte: darum dreht sich das Leben von Henry Chinaski (Matt Dillon). Er beginnt früh morgens zu trinken, schreibt bis spät in die Nacht und wird nicht müde, seine Kurzgeschichten an einen Verlag zu schicken. Henry Chinaski ist Autor und Alkoholiker. Seinen Lebensunterhalt bestreitet er mit Gelegenheitsjobs, Arbeitslosengeld oder Pferdewetten. Chinaski liefert an Bars das Eis für die hochprozentigen Drinks, die er selbst viel zu gerne trinkt, was sich als verhängnisvoll erweist, er repariert Fahrräder oder steht in einer Essiggurkenfabrik am Fließband. Gemeinsam ist diesen Jobs, dass Henry sich nicht im Mindesten dafür interessiert. So lebt er vor sich hin, säuft, schreibt, raucht. Mal hat er einen Job, mal sucht er einen. Mal reicht das Geld für einen teueren Anzug, mal gerade noch für eine Flasche billigen Fusel. Er trifft Jan (Lili Taylor), an einem Tresen, wo sonst. Sie passt zu Henry, weil sie ebenso gerne und viel trink, er gefällt ihr, weil sie etwas für gescheiterte Existenzen übrig hat. Die beiden verlieben sich nicht ineinander, aber sie gewöhnen sich aneinander, teilen sich eine Wohnung und haben Sex. Er trennt sich von Jan, nach einer durchzechten Nacht, wann sonst. Henry lernt Laura (Marisa Tomei) kennen, und auch diese beiden verbindet der Alkohol. Gemeinsam ziehen sie durch die Kneipen oder lassen sich von dem exzentrischen Künstler Pierre (Didier Flamand) aushalten. Immer wieder geht Henry zum Briefkasten, um unbeirrbar seine Texte zu verschicken, und eines Tages kommt der langersehnte Anruf von einer Tageszeitung. Der Job allerdings, der Chinaski angeboten wird, ist nicht gerade das, was er erwartet hatte.

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