Filmkritik - Elizabethtown (2005)
 
 

Elizabethtown

DVD / Blu-ray :: IMDB (6,4)
Regie: Cameron Crowe
Darsteller: Kirsten Dunst, Orlando Bloom
Laufzeit: 123min
FSK: ohne Altersbeschränkung
Genre: Drama, Komödie, Romanze (USA)
Verleih: United International Pictures
Filmstart: 03. November 2005
Bewertung: 8,0 (1 Kommentar, 1 Vote)
Für Drew Baylor (Orlando Bloom) scheint es der schwärzeste Tag seines Lebens zu sein: Als Designer eines bislang florierenden Schuhunternehmens hat er gerade rund 970 Millionen Dollar in den Sand gesetzt. „Dieser Schuh könnte eine ganze Generation dazu bewegen, wieder barfuß zu gehen!“ Das Urteil von Geschäftsführer Phil (Alec Baldwin) ist vernichtend – Drew ist gefeuert! Von seinem Versagen maßlos enttäuscht, wird Drew auch noch von seiner Freundin Ellen (Jessica Biel) verlassen. Dieser Tag ist wohl gelaufen.... Drew sieht nur eine Möglichkeit – sich das Leben zu nehmen. Noch während er umständlich seinen Selbstmord mit Hilfe seines Hometrainers arrangiert, klingelt das Telefon. Drews Schwester Heather (Judy Greer) ist am Apparat um ihm mitzuteilen, dass der Vater gestorben ist. Um dessen letzten Willen zu erfüllen und die Beerdigung zu organisieren, muss Drew zurück nach Hause, nach Elizabethtown, eine kleine verschlafene Südstaaten-Stadt irgendwo in Kentucky. So beschließt er, seinen Selbstmord zu verschieben ... Doch schon im Flugzeug wird alles anders. Er ist der einzige Fluggast und die hübsche und auffällig fröhliche Stewardess Claire Colburn (Kirsten Dunst) sieht es als ihre Mission an, den trübsinnigen Drew aufzuheitern. Und tatsächlich funktioniert ihre Taktik. Die beiden spüren eine gewisse Seelenverwandtschaft und verstehen sich trotz ihrer unterschiedlichen Lebensauffassungen hervorragend. Mittlerweile ist Drew in Elizabethtown angekommen, wo ihn die in seinen Augen verrückte Verwandtschaft empfängt. Auch seine Mutter Hollie (Susan Sarandon) ist eingetroffen. Hier in Kentucky muss sich Drew seiner eigenen Kindheit stellen. Ihm wird bewusst, dass er einige Familien-Traumata aufarbeiten muss, und dass das Rad der Geschichte nicht mehr zurück zu drehen ist. Er hätte sich zu Lebzeiten mehr um seinen Vater kümmern sollen, sie waren sich nie wirklich nahe gekommen. Als Drew einige Tage später Claire anruft, wird ihm auf einmal klar, dass da mehr als Sympathie zwischen den beiden besteht. Sie treffen sich und beschließen, es miteinander zu versuchen. Doch erst muss Drew von seinem Vater Abschied nehmen. Mit seiner Urne macht er sich auf einen Roadtrip, an die Stätten, die er gerne mit seinem Vater besucht hätte. Dass dabei die Musik eine große Rolle spielt, versteht sich bei einem Film, den Cameron Crowe inszeniert hat, von selbst.

Kommentare

(1) Lefiliel vergibt 8 Klammern · 27. Januar 2009
Toller Film Auch wenn die Story nicht unbedingt so neu und typisch hollywoodmäßig ist, ist das ganze sehr liebevoll und detailreich inzeniert. Es lohnt sich auf jeden fall, den film mal gesehen zu haben. Und der Soundtrack ist genial
 

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