Filmkritik - Ein Kapitel für sich (1978)
 
 

Ein Kapitel für sich

Original: Ein Kapitel für sich
Regie: Eberhard Fechner
Darsteller: Jesper Christensen, Klaus Höhne
Laufzeit: 360min
FSK: ???
Genre: Drama (Deutschland)
Filmstart: 01. Januar 1978
Bewertung: n/a (0 Kommentare, 0 Votes)
Die Fortsetzung des Bestsellers „Tadellöser & Wolff“: Nur wenige Wohnungen sind nicht von Bomben zerstört, an den meisten der unbeschädigten Häuser hängen weiße Fahnen - Rostock am 1. Mai 1945. Die Bevölkerung erwartet voller Angst die Sowjetarmee. Mutter Grete Kempowski, Sohn Walter und Großvater de Bonsac haben sich auf dem Balkon bei einem Glas Wein zu einer privaten Friedensfeier versammelt. Das Schicksal des Vaters und des älteren Sohnes Robert, die als Soldaten am Krieg teilnahmen, ist ungewiss – die Familie hat keine Nachricht von ihnen. Plötzlich peitschen Gewehrschüsse durch die Straßen, und Maschinengewehrsalven knattern, worauf Grete Kempowski sagt: „Wir gehen besser rein!“ Die ersten Friedensjahre werden für die Familie eine Zeit voller Entbehrungen, Enttäuschungen und trauriger Ereignisse. Walter besucht seine beiden Onkel in Hamburg. Da er dort jedoch nicht die ersehnte Lehrstelle als Buchhändler findet, reist er zu seinem Freund Fritz Legeune nach Wiesbaden, wo er bei den US-Streitkräften in einem PX-Laden eine Anstellung findet und es sich gut gehen lässt. Den Amerikanern übergibt er Kopien von Frachtpapieren, die sein Bruder in der elterlichen Reederei gesammelt hat. Sie belegen, welche Güter die Russen aus der sowjetischen Zone herausschaffen. Doch den Russen bleibt die Aktion nicht verborgen. Als Walter nach Rostock zurückkehrt, wird er am nächsten Morgen verhaftet.

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