Filmkritik - Die wilden Kerle 4 (2007)
 
 

Die wilden Kerle 4

DVD / Blu-ray :: IMDB (3,5)
Original: Die wilden Kerle 4 | DWK 4
Regie: Joachim Masannek
Darsteller: Jimi Blue Ochsenknecht, Nick Romeo Reimann
Laufzeit: 111min
FSK: ohne Altersbeschränkung
Genre: Familie (Deutschland)
Verleih: Buena Vista International
Filmstart: 01. Februar 2007
Bewertung: 10,0 (1 Kommentar, 1 Vote)
Zum sternschnuppenfunkelnden Drachenschleim! Seit dem Sieg über die Biestigen Biester haben die Wilden Kerle fußballtechnisch wirklich alles gewonnen, was es zu gewinnen gab. Doch eine Trophäe fehlt ihnen noch zum absoluten Glück – der Pott des Freestyle Soccer Contests. Diesen Pokal haben die Wölfe von Ragnarök nun schon dreimal hintereinander gewonnen. Das heißt: Wenn die Wilden Kerle den Pott holen wollen, dann müssen sie sich auf einen beschwerlichen Weg machen – Donnerschlag und Natternhöhle weit hinter sich lassen und sich bis ans Ende der Welt nach Ragnarök begeben. Nichts leichter als das. Denn wie heißt es so schön: Solange du wild bist, ist alles gut. Und wie auf Kommando tauchen da aus dem Nichts zwei in schwarzes Leder gehüllte und vermummte Gestalten auf röhrenden Motocross-Maschinen auf. Es sind Leon (JIMI BLUE OCHSENKNECHT) und sein großer Bruder Marlon (WILSON GONZALEZ OCHSENKNECHT), die dem staunenden Rest der Wilde-Kerle-Bande um Vanessa (SARAH KIM GRIES), Maxi (MARLON WESSEL) und Markus (LEON WESSEL-MASANNEK) zeigen, wie man am besten nach Ragnarök kommt. Doch umsonst gibt´s die schicken Motorräder nicht – jeder Wilde Kerl muss dafür seinen wichtigsten Schatz hergeben. Was jeder natürlich auch freiwillig tut. Und dann walten Raban (RABAN BIELING) und Joschka (KEVIN IANNOTTA), die den Erfinderjob von Hadschi ben Hadschi übernommen haben, ihres Amtes. Sie statten ihre Mitstreiter mit coolen pechschwarzen Klamotten und prächtigen Maschinen aus. Nur der kleine Nerv (NICK ROMEO REIMANN) darf noch nicht Motorrad fahren, obwohl er dafür „beide Beine ins Feuer legen“ würde. Als Ersatz wartet ein todschickes Quad auf ihn. Jetzt heißt es: Auf zu den Wölfen, auf nach Ragnarök! Denn die Kerle sind wilder denn je. Doch freundlich werden sie dort nicht gerade empfangen – von den Zinnen der Burg sind gefährliche Stinkbombenwerfer und hundsgemeine Silberfischmörser auf sie gerichtet. Als Erik (DAVID BODE), der Anführer der Wölfe, erkennt, dass von den Wilden Kerlen keine Gefahr droht, lässt er die Zugbrücke herunter und die Gegner des nächsten Freestyle-Soccer-Contests in sein Allerheiligstes eintreten. Nachdem die Wilden Kerle ihr Lager aufgebaut und bezogen haben, wird erst einmal ordentlich gefuttert. Es gibt von Raban und Markus erfundene Bonbon-Pizza und Wünsch-dir-was-Brause – deren Geschmack kann man sich nach eigenen Vorstellungen zusammenbrauen. Tolle Idee! Und sie funktioniert auch noch, wie Vanessa anerkennend feststellt. Kaum sind die Jungs mit dem Essen fertig, taucht Erik auf, der um ein Gespräch mit Leon bittet. Als die beiden allein sind, warnt der Anführer der Wölfe Leon vor dem Nebel und der Welt, die dahinterliegt. Erik behauptet zudem, es sei klüger heimzufahren, als sich dem Contest zu stellen. Und während Leon diese Warnungen in den Wind schlägt, taucht plötzlich einer der Wölfe im Wilde-Kerle-Lager auf. Es ist Klette (JANINA FAUTZ), die, wie Nerv, ihrem Namen alle Ehre macht und jetzt vor allem Nervs Nerven auf die Probe stellt. Später will Vanessa von Leon wissen, was Erik gesagt hat. Und sie spürt, dass alles vorbei ist, wenn die Wilden Kerle gewinnen, auch das zwischen Leon und ihr ... Intergalaktischer Sankt-Nimmerleins-Tag! Auch am nächsten Morgen ist Klette schon wieder im Lager und bringt Nerv mit ihrem Spruch „Mich wirst du nicht los“ aus der Fassung. Doch heute stehen große Dinge an, es ist der Tag des Freestyle-Soccer-Contests, und der zieht auch unliebsame Besucher wie eine Silberlichte an, die den Wölfen richtig Angst macht. Vor Beginn des Spiels fragt Erik Leon ein weiteres Mal, ob er kämpfen oder lieber heimfahren wolle. Doch wer heute gewinnt, hat alles gewonnen, und so kann die Antwort nur lauten: Kämpfen. Beim ersten Wettbewerb muss Nerv gegen Klette im Seitfallvolley-Zielschießen ran. Nerv legt vor und trifft – doch Klette ist um Klassen besser ... Es steht 2:0 für die Wölfe. Doch kurz darauf macht Maxi, der mit dem härtesten Schuss der Welt, seinem Beinamen alle Ehre und kann zum 2:2 ausgleichen. Es folgt das Revolvermänner-Elfmeter-Duell, das Markus für sich entscheiden kann. 4:2 für die Wilden Kerle! Es läuft wieder rund. Doch dann, was ist das? Beim Pendel-Slalom liegt Vanessa erst super im Rennen, doch kurz vor der Ziellinie lässt sie sich von einem Pendel abschießen. Skandal! Das war doch Absicht! Keiner weiß, was da in ihrem Kopf vorgegangen sein mag. Nur sie selbst, denn Vanessa will Leon nicht verlieren ... Beim heimlichen Kopfkissenzipfellutscher! Es steht 4:4. Jetzt muss das Golden Goal auf dem Spielfeld entscheiden. Doch Vorsicht! Die Wölfe haben jede Menge Stolperfallen, Walzen und Fallnetze aufgebaut. Da hilft nur eines: Raban und Joschka müssen etwas erfinden, womit die Wölfe niemals rechnen. Und während der Kampf hin- und herwogt, kommt plötzlich das Laser-Katapult der Wilden Kerle ins Spiel und Maxi kann mit einem genialen Fallrückzieher den 5:4- Endstand erzielen. Hurra! Der Jubel kennt keine Grenzen – nur Vanessa kann sich nicht so recht freuen. Da kommt die Anführerin der Silberlichten, die von Marlon bewundernd den Namen Horizon (ANNE MÜHLMEIER) bekommen hat, ins Spiel. Sie zieht mit ihren Zauberbällen eine sensationelle Show ab und macht den Brüdern Leon und Marlon schöne Augen. Bevor sie endgültig verschwindet, haucht sie ihnen noch zu, dass sie hinter dem Nebel auf die beiden wartet. Zurück in Ragnarök meldet sich Koyote Karl-Heinz (LAURA BRUCKBAUER) zu Wort. Er berichtet vom Grauen, das keinen Namen trägt, und erzählt die furchtbare Geschichte von zwei Wölfen, zwei Brüdern, die beide in das gleiche Mädchen verliebt waren und durch den Nebel zu den Silberlichten gingen. Und während der eine, Erik, mit einem grässlichen Tattoo „Verlierer Verräter“ gezeichnet zurückkehrte, blieb der andere, Jaromir (TOBIAS FAHLBERG), für immer verschwunden ... Marlon will von alledem nichts hören. Alles, was er will, ist, die Welt hinter dem Nebel zu betreten. Auch Leon ist von Vanessa nicht aufzuhalten. Kaum haben die beiden Brüder Ragnarök verlassen, stehen sie auch schon Horizon gegenüber. Und während Marlon und Leon gespannt auf den Beginn des alles entscheidenden Spiels warten, meint Horizon nur: „Wir spielen nicht, es ist ernst.“ Der Countdown um Sieg oder Niederlage, Freundschaft oder Feindschaft, Vertrauen oder Argwohn, Liebe oder Hass läuft ...

Kommentare

(1) frYdaY vergibt 10 Klammern · 01. Februar 2007
mussn guter film sein, denn er bringt uns im Kino ne Menge Besucher ein ;)
 

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