Filmkritik - Die Teuflischen (1955)
 
 

Die Teuflischen

DVD / Blu-ray :: IMDB (8,2)
Original: Les Diaboliques
Regie: Henri-Georges Clouzot
Darsteller: Charles Vanel, Vera Clouzot
Laufzeit: 116min
FSK: ???
Genre: Thriller, Horror (Frankreich)
Filmstart: 21. November 1955
Bewertung: n/a (0 Kommentare, 0 Votes)
Ein raffinierter Mordplan, eine verschwundene Leiche und unerwartete Wendungen sind die Zutaten dieses hintergründigen, hervorragend gespielten und von Georges-Henri Clouzot brillant inszenierten Film Noir nach einer Romanvorlage von Thomas Narcejac und Pierre Boileau. Der Thriller "Die Teuflischen" zählt zu den absoluten Meisterwerk des Regisseurs Georges-Henri Clouzot und inspirierte Alfred Hitchcock zu einem seiner bekanntesten Filme: Psycho! Michel Delasalle ist der Leiter einer strengen Privatschule für Jungen in der Nähe von Niort, die mit dem Geld seiner Frau Christina erstanden hat. Christina, eine freundliche und zurückhaltende Frau mit einem ernstzunehmenden Herzleiden, wird von ihrem Mann brutal misshandelt, sie ist seinen Launen und seiner Willkür hilflos ausgeliefert. Und als ob er sie damit nicht schon genug demütigen würde, hält Michel sich auch noch vor den Augen von Christina und dem gesamten Lehrerkollegium die hübsche Nicole als Geliebte. Schließlich kann Christina die Grausamkeiten ihres Mannes nicht mehr ertragen und vertraut sich Nicole an, die zumindest zeitweise ebenfalls unter Michel zu leiden scheint. Die beiden Frauen kommen sich in den Gesprächen näher und freunden sich sogar an. Bald darauf schmieden sie einen teuflischen Plan: sie wollen Michel umbringen. Michel wird in Nicoles Wohnung gelockt, in das Getränk, das Christina ihm anbietet, haben die Frauen Schlafmittel gemischt. Sie tragen Michel in die Badewanne und ertränken ihn, die Leiche werfen sie in den Pool der Schule. So sieht alles nach einem tragischen Unglücksfall, aber nicht nach Mord aus. Doch die Leiche verschwindet spurlos, einige Tage später wird sogar der Anzug, den Michel an jenem Tag anhatte, frisch gereinigt an Christina zurückgeschickt. Einer der Schüler will den Schulleiter gesehen haben - höchst lebendig. Und auf den Namen Michel Delasalle wurde auch ein Hotelzimmer angemietet. Nicole und Christina können sich auf diese Ereignisse keinen Reim machen, sie sind sich sicher, dass Michel tot ist. Oder etwa nicht? Die unheimlichen Zufälle beunruhigen vor allem Christina. Ganz offensichtlich ist Michel noch am Leben oder hat jemand anders seine Identität angenommen - und was wird als nächstes passieren? Die Situation bringt beide Frauen an den Rande des Nervenzusammenbruchs. Die ständige Unruhe und Anspannung ist pures Gift für das schwache Herz von Christina, sie bereut den Mord bereits zutiefst und droht Nicole damit, zur Polizei zu gehen. Der Privatdetektiv und ehemalige Polizist Alfred Fichet nimmt sich des Falls an und kommt einem mörderischen Plan auf die Spur ...

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