Filmkritik - Die purpurnen Flüsse 2 - Die Engel der Apokalypse (2004)
 
 

Die purpurnen Flüsse 2 - Die Engel der Apokalypse

Original: Les rivières pourpres II - Les anges de l´apocalypse
Regie: Olivier Dahan
Darsteller: Jean Reno, Benoit Magimel
Laufzeit: 100min
FSK: ab 16 Jahren
Genre: Thriller (Frankreich, Großbritannien, Italien)
Verleih: Tobis Film
Filmstart: 08. April 2004
Bewertung: 5,0 (1 Kommentar, 1 Vote)
Ein neuer Fall für Kommissar Niemans (Jean Reno). Wie schon im Original geht die Reise auch diesmal in ein ländliches Randgebiet, in dem sich mysteriöse Geschichten zutragen. Es regnet. Ein Kloster im Elsass, es erinnert an die Abtei in „Der Name der Rose“, wird zum Ort einer scheinbar religiösen Erscheinung: ein Kruzifix beginnt zu bluten. Niemans übernimmt die Ermittlungen. Zeitgleich greift Capitain Reda, Offizier der örtlichen Polizeibehörde und ein ehemaliger Schüler Niemans, einen Verwirrten auf der Strasse auf. Er sieht aus wie Jesus. Niemans, durch und durch Rationalist, kommt dem Zauber schnell auf die Schliche: in der Mauer hinter dem Kruzifix befindet sich eine Leiche. Wie sich herausstellt, handelt es sich um ein Mitglied einer kleinen Sekte, die das Kloster zwischenzeitlich bewohnt hatte. Ein altes Foto taucht auf. Es zeigt die Gruppe in einer Pose wie einst Jesus mit den 12 Aposteln beim letzten Abendmahl. Die eingemauerte Leiche war erst der Anfang, nach und nach werden die "Apostel" grausam ermordet. Als Niemans und Reda die studierte Religionswissenschaftlerin und Polizistin Marie (Camille Natta) zur Hilfe bitten, fügt sie die Stränge sich zusammen. Die ehemaligen Sektenmitglieder wissen um den Zugang zu einem geheimen Ort in der Nähe des Klosters. Deswegen müssen sie auf grausame Art sterben durch die Hand der "Engel der Apokalypse", die als Mönche auftreten. Im Interesse einer finsteren Macht schrecken diese Monster vor keiner Bluttat zurück, um ihr verborgenes Ziel zu erreichen. Hinzu kommt der mysteriöse deutsche Geschäftsmann und Altnazi Heinrich von Garten (Christopher Lee), dessen Absichten ebenso im Verborgenen bleiben wie die Gesichter der kämpfenden Mönche. Wie sich herausstellt, bestehen Verbindungsgänge zwischen dem Kloster und der Maginot Linie, einer Festungsanlage, die Frankreich vor dem zweiten Weltkrieg zum Schutz vor der Bedrohung durch Nazi-Deutschland baute. In den verworrenen Gängen der Gemäuer bricht der Kampf um ein geheimnisvolles Buch aus.

Kommentare

(1) kahles vergibt 5 Klammern · 08. September 2004
Und wieder ein Nachfolger misslungen. Der erste Teil war gut und spannend. Der 2. ist teilweise arg lächerlich im Bezug auf die Handlung. Der Rest ist ok.
 

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