Filmkritik - Die Polizistin (2000)
 
 

Die Polizistin

Regie: Andreas Dresen
Darsteller: Paul Grubba, Martin Seifert
Laufzeit: 90min
FSK: ab 12 Jahren
Genre: Drama, Krimi (Deutschland)
Verleih: Piffl Medien
Filmstart: 10. Mai 2001
Bewertung: n/a (0 Kommentare, 0 Votes)
Die Hoffnung auf den beruflichen und privaten Neubeginn überwiegt, als es die junge Polizistin Anne nach ihrer Polizeiausbildung in die Tristesse des Rostocker Plattenbauten-Bezirks Lütten-Klein verschlägt. Doch der Polizeialltag ist bestimmt von zäher Bürokratie und der Umgang mit den Menschen, deren Realität von sozialer Armut geprägt ist, gestaltet sich für Anne schwierig Es fällt ihr schwer, Distanz zu halten. „Du mußt dir eine dickere Haut zulegen“, empfiehlt der Kollege Mike, der gerne mehr will als das vertrauensvolle, kumpelhafte Verhältnis zu Anne. Als Anne den 10jährigen Benny trifft, der in seinem familiären Umfeld keinen Halt findet, beschließt sie, sich um ihn zu kümmern. Dabei lernt sie Bennys Vater kennen, den russischen Kleinkriminellen Jegor, zu dem sie sich auf eigenartige Weise hingezogen fühlt. Doch der Spagat zwischen persönlicher Anteilnahme und beruflicher Pflicht fällt Anne zusehends schwerer. Als Jegor versucht, Geld für Bennys Klassenreise aufzutreiben, geraten die Ereignisse außer Kontrolle.

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