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Filmkritik - Die Kinder von Golzow - Und wenn sie nicht gestorben sind... (2006)
 
 

Die Kinder von Golzow - Und wenn sie nicht gestorben sind...

Original: Und wenn sie nicht gestorben sind… Das Ende der unendlichen Geschichte
Regie: Barbara Junge, Winfried Junge
Darsteller: ?????
Laufzeit: 278min
FSK: ohne Altersbeschränkung
Genre: Dokumentation (Deutschland)
Verleih: Progress Film Verleih
Filmstart: 23. März 2006
Bewertung: n/a (0 Kommentare, 0 Votes)
Als die Chronik der Kinder von Golzow begann, wurde die Oderbruchschule als zehnjährige Schule eingerichtet. Inzwischen gibt es nicht mehr genug Kinder, das Haus wird künftig nur noch als Grundschule genutzt. In den frei gewordenen Klassenräumen ist inzwischen ein kleines Museum mit einer ständigen Filmausstellung der Kinder von Golzow eingerichtet. Winfried Junge erzählt in seinem neuen Werk über die Lebensläufe von fünf Golzowern, die heute alle der Generation 50plus angehören: Ilona und Winfried, die politisch Engagierten, sowie Jürgen, Petra und Christian, zu denen die Filmemacher eine Zeit lang den Kontakt verloren hatten. Zeitsprünge, Lücken in den einzelnen Biografien - die Portraits der beiden Frauen Petra und Ilona enden gar schon zu DDR-Zeiten. So zeichnet diesen Film der Mut zum Fragmentarischen aus, eine reizvolle Herausforderung für den Zuschauer, Fragen zu formulieren, Mutmaßungen anzustellen. Regisseur Winfried Junge indes denkt daran noch einmal fünf weitere Portraits zu zeigen: „Dann erst wäre das "Ende der unendlichen Geschichte" wirklich erreicht. Titel vielleicht: "...so leben sie noch heute".

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