Filmkritik - Die Hochzeit des Figaro (0)
 
 

Die Hochzeit des Figaro

DVD / Blu-ray / iTunes :: IMDB (7,2)
Original: Le Nozze di Figaro
Regie: Jean-Pierre Ponnelle
Darsteller: Mirella Freni, Janet Perry
Laufzeit: 173min
FSK: ohne Altersbeschränkung
Genre: ?????
Verleih: Salzgeber & Co. Medien
Filmstart: 03. September 2006
Bewertung: n/a (0 Kommentare, 0 Votes)
1. AKT Die Hochzeit von Figaro, dem Kammerdiener des Grafen Almaviva, mit Susanna, dem Kammermädchen der Gräfin, steht bevor. Figaro nimmt im ihnen zugewiesenen Zimmer (das zwischen den Gemächern des Grafen und der Gräfin liegt) Maß für das Ehebett. Dort berichtet ihm Susanna, dass der Graf ihr nachstellt und nur deshalb ihnen ein Zimmer in seiner Nähe zugeteilt habe. Figaro nimmt sich vor, dem Grafen eine Lehre zu erteilen. Doktor Bartolo erscheint. Er besteht darauf, dass Figaro seine Haushälterin Marcellina heiratet, da dies als Gegenleistung für ein Darlehen vertraglich einmal so beschlossen wurde. Eigentlich will Bartolo sich aber an Figaro rächen: dieser hatte Bartolos Mündel Rosina (nun Gräfin Almaviva) einst gegen Bartolos Willen dem Grafen zugeführt. Derweil klagt Almavivas Page Cherubino Susanna sein Leid; Er, der alle Frauen (auch die Gräfin) liebt, sei vom Grafen mit Barbarina überrascht worden und soll nun entlassen werden. Schnell versteckt er sich, als der Graf eintritt und hört mit an, wie dieser versucht, Susanna zu einem Rendezvous zu überreden. Dann versteckt sich auch Almaviva, denn Basilio betritt das Zimmer, der Susanna mit dem Grafen zusammenbringen will, sie aber einer Liebschaft mit Cherubino verdächtigt, von dem ja jeder wisse, dass er sich doch heimlich mit der Gräfin treffe… Almaviva ist empört, verlässt sein Versteck und entdeckt gleichzeitig Cherubino. Eine Auseinandersetzung wird verhindert, da Figaro mit einem Chor von Dorfbewohnern auftritt, die dem Grafen für das Verzicht auf das ‚Recht der ersten Nacht’ mit Susanna bei Figaros Hochzeit danken (ohne das er das bisher öffentlich kundgetan hat). In seiner Wut entledigt sich Almaviva Cherubinos, indem er ihn zum Offizier befördert und zum Einsatz nach Sevilla abschiebt. Figaro erinnert Cherubino höhnisch an das entbehrungsreiche Soldatenleben. 2. AKT Figaro schlägt der aufgrund der Untreue ihres Mannes tief betrübten Gräfin und der vom Grafen verfolgten Susanna eine Intrige vor: Almaviva soll vorgetäuscht werden, dass seine Frau ein Rendezvous mit einem Liebhaber habe, gleichzeitig wird ein Stelldichein mit Susanna arrangiert, als die sich Cherubino verkleiden soll. In eine kokette Ankleidungsszene der beiden Frauen mit Cherubino platzt der Graf, der den Liebhaber seiner Frau schon in ihrem Schlafzimmer vermutet. Nachdem Cherubino durch einen Sprung aus dem Fenster flüchten kann und nur Susanna im Ankleidezimmer vorgefunden wird, wird der Graf schließlich über das Komplott aufgeklärt. Er bittet seine Frau um Vergebung und ihm wird verziehen. Daraufhin treten Bartolo und Marcellina auf und fordern vor dem Grafen Figaros Eheversprechen ein. Figaro verliert die Fassung und Almaviva verspricht fürs erste eine ordnungsgemäße Prüfung des Vertrags. 3. AKT Almaviva macht Susanna das Angebot, ihr als Gegenleistung für ein Stelldichein eine Mitgift zu bezahlen, mit der sich Figaro von seinem Eheversprechen bei Marcellina loskaufen könne. Da Susanna mit der Gräfin verabredet hat, dass diese schließlich in Susannas Kleidern den Grafen erwarten soll, um ihm eine Lektion zu erteilen, nimmt sie das Angebot an und erzählt Figaro, dass sein Prozess so gut wie gewonnen sei. Im folgenden Prozess kommt es zu einer überraschenden Wendung: Es stellt sich heraus, dass Figaro das geraubte uneheliche Kind von Marcellina und Bartolo ist – damit ist das Eheversprechen obsolet, der Graf zerknirscht, Figaro und Susanna überglücklich. Man beschließt eine feierliche Doppelhochzeit. Während der Hochzeitsfeierlichkeiten steckt Susanna dem Grafen ein mit einer Nadel versiegeltes Briefchen zu, das Zeit und Ort des Rendezvous enthält. Zum Zeichen des Einverständnisses erbittet sie die Nadel zurück. 4. AKT Die vom Grafen als Überbringerin der Nadel gewählte Barberina verliert das Requisit und der sie beim Suchen überraschende Figaro erfährt von ihr den Inhalt des Briefchens. Rasend vor Eifersucht, will er das Stelldichein stören. Zum vereinbarten Treffen im Dunkel der Nacht erscheinen schließlich die Gräfin in Susannas Kleidern und Susanna in den Kleidern der Gräfin. Cherubino tritt auf und versucht, die vermeintliche Susanna zu küssen, wird dabei vom eintretenden Grafen vertrieben. Figaro erkennt in der „Gräfin“ seine Susanna, verstellt sich aber und macht sie eifersüchtig. Der Graf überschüttet seinerseits, ohne es zu merken, seine eigene Gemahlin mit Komplimenten. Als das Verwirrspiel aufgeklärt wird, steht der Graf als Möchtegern-Ehebrecher da. Die Gräfin verzeiht ihm großherzig, ein allgemeines Happy-end ist die Folge.

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