Filmkritik - Die Brieffreundin (2004)
 
 

Die Brieffreundin

Original: Sipur Kaits / Summer Story
Regie: Shmuel Haimovich
Darsteller: Itamar Cohen, Tikva Dayan
Laufzeit: 74min
FSK: ???
Genre: Drama (Israel)
Filmstart: 01. Januar 2004
Bewertung: n/a (0 Kommentare, 0 Votes)
Sommer 1982. Während des Libanonkrieges arbeitet der 13-jährige Gal als Postzusteller in einer Moshav-Cooperative, deren männliche Bewohner fast alle im Kriegseinsatz sind. Auf seinen täglichen Runden durch die kleine Ortschaft schließt er Bekanntschaft mit Haya, einer 19-jährigen Herzkranken, die mit mehreren Soldaten im Libanon in einem intensiven und von ihrer Seite begeistert geführten Briefwechsel steht. Nur einer ihrer Brieffreunde, und zwar ausgerechnet der, der die nettesten Briefe schreibt, hat ihr bislang kein Foto von sich geschickt. Und als es dann schließlich doch noch eintrifft, nimmt Gal es aus dem Umschlag und zerreißt es. Denn während Haya sehnsüchtig auf dieses Foto wartete, hat sich Gal in die todgeweihte junge Frau verliebt. Er teilt ihren Herzschmerz und nimmt es nun ebenso reuig wie todesmutig auf sich, ihr ein Foto des Soldaten persönlich zu besorgen. Und tatsächlich gelingt es dem Jungen nach einer ganzen Reihe überraschender Vorkommnisse und heldenhaft überstandener Abenteuer, bis in den Libanon vorzudringen… In seinem Spielfilmdebüt erzählt der junge israelische Regisseur Shmuel Peleg Haimovitch eine Geschichte, die vom Erwachsenwerden und von einer ersten Liebe, aber auch vom Sterben handelt. Und obwohl diese auf den ersten Blick vielleicht vergeblich erscheinende Liebesgeschichte tragisch endet, besitzt sie einen optimistischen Schluss.

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