Filmkritik - Die andere Welt (2001)
 
 

Die andere Welt

Original: L´autre Monde
Regie: Merzak Allouache
Darsteller: Michele Moretti, Marie Brahimi
Laufzeit: 95min
FSK: ???
Genre: Drama (Frankreich)
Verleih: Kairos Filmverleih
Filmstart: 14. April 2005
Bewertung: n/a (0 Kommentare, 0 Votes)
Yasmine ist eine junge Pariserin algerischer Herkunft. Ihr Freund Rachid hatte sich in seiner Heimat Algerien zum Wehrdienst gemeldet und gilt seit einem Scharmützel mit Terroristen als vermißt. Yasmine kauft sich ein schwarzes Kopftuch und reist nach Algerien, fest entschlossen, ihren Freund wiederzufinden. Zwei Flugstunden von Paris entfernt gerät sie in eine völlig andere Welt. Es gelingt ihr, den Armee-Offizier ausfindig zu machen, in dessen Einheit Rachid gedient hatte. Trotz aller Warnungen läßt sie sich nicht entmutigen und dringt auf eigene Faust immer weiter in das krisengeschüttelte Land vor. Yasmine erlebt am eigenen Leib die Gewaltbereitschaft, den Zwiespalt, unter dem die Algerier leiden, und vor allem die Sinnlosigkeit des Bürgerkriegs, der das Land zerrüttet hat. Bei einer Busfahrt gerät sie in einen Hinterhalt fundamentalistischer Terroristen und wird entführt. Ihr Leben verdankt sie ihrem jungen Bewacher, Karim, der sich heimlich in sie verliebt und sie entfliehen läßt. In einer skurrilen Absteige am Rand der Wüste findet Yasmine schließlich ihren Freund wieder. Er konnte dem Massaker zusammen mit einem Kameraden entkommen, der den Verstand verloren hat und den er pflegt. Rachid selbst ist körperlich unversehrt, seine Verletzungen sind seelischer Art. Nach anfänglicher Fremdheit zwischen den beiden gelingt es Yasmine, Rachid zurückzugewinnen. Doch sie ahnt nicht, daß Karim ihr den ganzen Weg unbemerkt gefolgt ist und das Wüstenhotel aus der Nähe beobachtet. Er faßt einen Entschluß...

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