Filmkritik - Der zehnte Sommer (2003)
 
 

Der zehnte Sommer

DVD / Blu-ray :: IMDB (7,0)
Regie: Jörg Grünler
Darsteller: Martin Stührk, Kai Wiesinger
Laufzeit: 98min
FSK: ab 6 Jahren
Genre: Komödie (Deutschland)
Verleih: Arsenal Filmverleih
Filmstart: 04. September 2003
Bewertung: n/a (0 Kommentare, 0 Votes)
Kalli hat Geburtstag - heute ist er König. Mit seinem neuen ferrariroten Roller fährt er schwebend durch seine Siedlung, das Külleskap, und wirft mit Steinen gegen Fensterläden, weil es so schön knallt... Zuhause erwarten ihn Glückwünsche und Kuchen von seiner kleinen Familie und von Franzi, der Nachbarstochter, in die er heimlich verliebt ist. Fünf Wochen Ferien liegen vor ihm und seinen Freunden Polli und Walter. Die drei haben etwas ganz besonderes vor: sie wollen einen Zoo gründen. Hierfür fangen sie allerlei Getier: Fliegen, Würmer, Spinnen - was man eben so fangen kann. Doch den dreien wird bald klar, dass solche Tiere keine Besucher in den Zoo ziehen werden. Polli hat eine Idee: Sein Vater hat einen Fasan und einen Affen. Das ist die Lösung, alle sind begeistert, doch Polli muss seinen Vater erst fragen. Am nächsten Tag entdeckt Kalli ein Feuer im Fenster seiner Nachbarinnen, der Hilfers. Dort gehen seltsame Sachen vor, und Kalli ist es verboten, mit ihnen zu sprechen. Trotzdem muss er sie natürlich retten. Aber es scheint falscher Alarm gewesen zu sein… Doch beim Sonntagsspaziergang kommen Frau Hilfers und ihre Töchter der Familie entgegen. Es hat wirklich gebrannt, und Kalli hat sie gerettet! Die Hilfers lädt ihn zum Dank zu Kaffee und Kuchen ein. Das muss natürlich geheim bleiben, sonst wird er Schimpfe kriegen. Denn aus dem Haus der Hilfers kommt nur Schlechtes, vor der muss es sich in Acht nehmen, wie seine Mutter meint. Kalli will Franzi einen Brief schreiben. Das wird entdeckt. Zuerst von Franzi, die findet das süß und macht Kalli damit sehr glücklich. Doch dann entdeckt auch noch Franzis Mutter, die strenge Frau Jansen, den Brief - und das gibt Ärger. Die drei Freunde suchen den Affen von Polli auf. Alle sind sofort begeistert und Kalli verliebt sich auf der Stelle in das aufgeweckte, verspielte Tier. Tatsächlich will Pollis Vater den Affen loswerden, und Kalli bekommt ihn als Geburtstagsgeschenk. Die Kinder nehmen den Affen Kappu also mit. Das Ganze hat nur einen Haken: die Erwachsenen dürfen das nicht wissen. Zuerst wird er im Keller untergebracht. Doch da kann er nicht bleiben. Kalli kommt eine Idee: Er fragt die Hilfers um Hilfe. Und tatsächlich: Nachts darf Kappu bei den Damen schlafen, und tagsüber spielen die Kinder mit ihm. Auch Franzi hat sich den dreien mittlerweile angeschlossen. Sie verbringen die schönsten Ferientage zusammen und trainieren mit Kappu für eine große Affenschau. Doch der Sommer bleibt nicht unbeschwert. Kallis Eltern haben große Sorgen, da Kallis Vater, der als Versicherungsvertreter arbeitet, reingelegt wurde. Jetzt muss er viel Geld beschaffen, oder er verliert seinen Job. Und dann entdeckt Kalli auch noch, dass sein Vater zu der Hilfers geht, was ihn sehr beunruhigt. Was gibt es da für Geheimnisse zwischen den Erwachsenen? Als der Affe eines Tages krank wird und sogar fast stirbt, ist Kalli untröstlich. Der Tierarzt meint, dass Kappu im Zoo besser aufgehoben wäre. Es ist seine schwerste Entscheidung, sich von Kappu zu trennen. Aber auch nur unter der Bedingung, ihn immer im Zoo besuchen zu dürfen. Doch vor dem großen Abschied, wird Kappu der versammelten Nachbarschaft präsentiert in der ersten und einmaligen und unwiederbringlichen Affenschau auf dem Külleskap. Am Ende des Sommers hat Kalli nicht nur einen Affen kennen gelernt, sondern in Franzi ein erste Freundin gefunden. Nur Frau Hilfers verschwindet mit ihren Töchtern aus der Kleinstadt und nimmt ihr Geheimnis mit sich…

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