Filmkritik - Der Traum (2005)
 
 

Der Traum

DVD / Blu-ray :: IMDB (5,6)
Original: Drommen
Regie: Niels Arden Oplev
Darsteller: Peter Hesse Overgaard, Elin Reimer
Laufzeit: 105min
FSK: ab 6 Jahren
Genre: Drama (Dänemark, Großbritannien)
Verleih: Arsenal Filmverleih
Filmstart: 24. Mai 2007
Bewertung: n/a (0 Kommentare, 0 Votes)
Im Jahr 1969 erfährt die Bürgerrechtsbewegung um Martin Luther King auch in Europa großen Widerhall. Es ist die Zeit der Anti-Atomwaffen-Bewegung, dem Beatles-Haarschnitt, von Rock 'n' Roll und Rebellion. Frits Vater Peder ist Bauer und respektiertes Mitglied der lokalen Gemeinde, seine Frau Stine arbeitet als Krankenschwester an der Schule. Gemeinsam mit Frits und dessen Schwestern Ellen und Hanne leben sie ein harmonisches und liebevolles Familienleben – das jedoch jäh durch eine Krankheit des Vaters aus den Fugen gerät. An seiner neuen weiterführenden Schule wird Frits gemeinsam mit seinen Klassenkameraden vom Schulleiter Lindum Svendsen willkommen geheißen. Der strenge Svendsen wehrt sich gegen jede fortschrittliche Entwicklung, ist Anhänger von Ordnung, körperlicher "Züchtigung" – und ihr Klassenlehrer. Aus Lehrermangel kommt jedoch der junge Lehrer Freddie Svale an die Schule und wird Frits Lehrer für Dänisch und Gesang. Er bringt nicht nur ganz frisch das Diplom der Kopenhagener Hochschule mit aufs Land, sondern auch eine neue Pädagogik und die unkonventionellen Ideen dieser Zeit. Dieser junge, langhaarige Lehrer passt augenscheinlich nicht zum Rest des Kollegiums. Doch die SchülerInnen lieben ihn. Nicht zuletzt Frits, der in seiner Klasse selbst ein rebellischer Außenseiter ist. Er wird von Mitschülern aufgezogen, aber wehrt sich dagegen, unterdrückt zu werden. Er schwimmt weiterhin gegen den Strom. Im Gegensatz zu seinen Mitschülern verfolgt er begierig die Nachrichten über die Bürgerrechtsbewegung Martin Luther Kings, über die Demonstrationen und den Wunsch nach einer besseren und gerechteren Gesellschaft. Eines Tages wird Frits wegen einer Dummheit so schwer vom Schulleiter bestraft, dass er sich verängstigt und mit stark blutendem Ohr in der Toilette versteckt. Dort findet ihn Freddie, der ihn schockiert nach Hause bringt. Er überzeugt Frits Eltern davon, gegen den Schulleiter vorzugehen und eine juristische Untersuchung zu fordern. Doch im Schulrat der kleinen Gemeinde besitzt der Schulleiter großen Einfluss. Stine verliert unter einem Vorwand ihre Anstellung als Schulkrankenschwester und Frits wird mit Zustimmung des Kollegiums in die Klasse besonders leistungsschwacher Jugendlicher gesteckt. Aber Frits, der nach seinem Vorbild Luther King mittlerweile seinen Namen zu Martin geändert hat, hört nicht auf, sich für ihr Recht einzusetzen – unterstützt von seinen Eltern und Großeltern. Sie verlieren bis zum Schluss nicht die Hoffnung, dass sich die Gerechtigkeit durchsetzen wird.

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