Filmkritik - Der Teufel trägt Prada (2006)
 
 

Der Teufel trägt Prada

DVD / Blu-ray / iTunes :: IMDB (6,8)
Original: The Devil Wears Prada
Regie: David Frankel
Darsteller: Meryl Streep, Anne Hathaway
Laufzeit: 109min
FSK: ohne Altersbeschränkung
Genre: Komödie, Romanze (USA)
Verleih: 20th Century Fox
Filmstart: 12. Oktober 2006
Bewertung: 7,8 (7 Kommentare, 6 Votes)
In der schwindelerregenden Mode-Welt New York Citys, wo KleidergröSSe ‚xs‘ die neue GröSSe ‚s‘ ist und ein Tag mit schlecht liegenden Haaren das Ende der Karriere bedeuten kann, ist das Runway Magazine der Heilige Gral. Den letzten Feinschliff bekommt die einflussreiche Zeitschrift durch die feinmaniküRte Hand Miranda Priestlys (Meryl Streep) – der mächtigsten Frau in der Modewelt. Runway ist eine furchteinflößende Herausforderung für jeden, der es in dieser Industrie zu etwas bringen möchte. Um Runway zur Fashion-Bibel von New York und somit der ganzen Welt zu machen, war Miranda bereit, über Leichen zu gehen. Darunter eine lange Reihe von Assistenten, die es in ihren Augen einfach nicht brachten. Diesen Job kann kein Mensch mit einem Hauch von Selbstachtung überleben – und trotzdem ist es ein Job, für den Millionen junger Frauen in New York zur Mörderin werden würden. Ein Job als Mirandas Assistentin könnte der frisch vom College kommenden Andy Sachs (Anne Hathaway) die Türen zu der Welt ihrer Träume öffnen. Mehr graue College-Maus als Haute Couture-Lady steht sie in der kleinen Armee weiblicher ‚Clackers‘ bei Runway alleine da – während die superschlanken Fashion-Diven mit ihren Pfennigabsätzen durch die Hallen des Hauptquartiers der Zeitschrift in Manhattan klappern. Als Andy den Job bekommt, dämmert ihr, dass es mehr braucht als Dynamik und Dominanz, um in dieser Branche etwas zu werden. Und die wirklich letzte Prüfung steht direkt vor ihr – von Kopf bis Fuß in Prada gewandet. Miranda spinnt die Fäden in der Fashion-Welt spielend, aber zu ihrer größten Herausforderung gehört es, eine gute Assistentin zu finden – und zu halten. Andy ist total falsch für den Job, aber sie hat etwas, was allen anderen abgeht: sie weigert sich zu versagen. Um die perfekte Assistentin zu werden, muss sie sich Mirandas Image anpassen. Und bald kann sie, sehr zum Entsetzen ihres Freundes (Adrian Grenier), beim Smalltalk mithalten, die Hüften schwingen und verwechselt auch Dolce nicht mehr mit Gabbana. Aber je mehr sie das Leben mit Mirandas Augen sieht, um so mehr begreift sie, dass Mirandas Welt eine fantastische und einsame ist – und dass der große Erfolg Menschen manchmal große Opfer abverlangt… aber zu welchem Preis?

Kommentare

(7) Tiffiklotz vergibt 10 Klammern · 25. November 2006
Das Thema, mit dem sich dieser Film beschäftigt, ist wohl ein Frauenthema - aber der Film nicht! Ich habe mir den Film angeschaut und bin begeistert. Top!
(6) Fegerschen vergibt 7 Klammern · 13. November 2006
Also ich fand den Film genial. Habe viel gelacht. Aber man kann auch viel lernen. Typisch Frauenfilm würde ich das aber nicht bezeichnen.
(5) rochri vergibt 7 Klammern · 09. November 2006
Ein Film, der Frauen und Männern Spaß bereitet. Meryl Streep besticht mit jeder noch so kleinen Geste. Unterhaltsam auf jeden Fall.
(4) suomijogger vergibt 5 Klammern · 15. Oktober 2006
Sorry, aber typischer Frauenfilm. Man(n) sollte sich lieber einen anderen Film anschauen wenn er nicht gerade von der Angebeteten in diesen Film geschleppt wird.
(3) pinni · 08. Oktober 2006
@AlexxB... Es ist leider einfach wirklich so das meine "Generation" eben mehr wert auf das optische in den Filmen legt.. Da geht der Hintergrund und schauspielerisches Talent leider manchmal unter.. Bsp.: Too Fast Too Furious und Tokio Drift.. Zwei Filme die meiner Meinung einfach schlecht sind, aber meine Kumpels fanden die KLasse.. Von den 08/15 Komödien möchte ich gar nicht reden..
(2) babyamy vergibt 10 Klammern · 07. Oktober 2006
Ich hab den Film grade in den USA gesehen und mir hat er sehr gut gefallen. Wer das Buch gelesen hat, kann sich auch auf den Film freuen, die Handlung unterscheidet sich naemlich ein wenig.
(1) AlexxB vergibt 8 Klammern · 27. September 2006
Genial, wie Meryl Streep mal wieder aufspielt. Hier zeigt sich mal wieder, das sie nicht umsonst eine, wenn nicht sogar Hollywoods beste, Schauspielerin ist. Die eher untalentierte und rein für die Teenie-Zielgruppe besetzte Anne Hathaway kann dagegen nur dumm aus der Wäsche schauen bei soviel schauspielerischer Grösse. Kids die mit Filmen von Hathaway und Lohan aufwachsen, werden nie kapieren, was wirkliches Talent ist. Für die ist Strep einfach nur alt. Und Alt = "Weg damit !". Traurig !
 

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