Filmkritik - Der Schatz der weißen Falken (2005)
 
 

Der Schatz der weißen Falken

Original: Der Schatz der weißen Falken
Regie: Christian Zübert
Darsteller: Thomas Sarbacher, Kevin Köppe
Laufzeit: ???
FSK: ???
Genre: Abenteuer, Familie (Deutschland)
Verleih: Falcom Media
Filmstart: 20. Oktober 2005
Bewertung: 6,0 (1 Kommentar, 1 Vote)
Das Schuljahr 1980/81 neigt sich dem Ende, die Sommerferien stehen vor der Tür – für den elfjährigen Jan (David Bode) alles andere als ein Grund zur Freude. Er soll mit seinen Eltern nach Düsseldorf ziehen, wo dem Vater (Thomas Sarbacher) eine neue Stelle angeboten wurde. Das kleine, fränkische Dorf Heroldsbach zu verlassen, bedeutet für Jan vor allem, Abschied von seinen zwei besten Freunden Stevie (Tamino-Turgay zum Felde) und Basti (Kevin Köppe) zu nehmen. Es bedeutet für die drei auch, die verbleibenden Wochen zu nutzen, um dem Geheimnis der alten Kattlervilla auf den Grund zu gehen. Schon einmal hatten sie versucht, in das verlassene Haus einzusteigen, doch der Versuch scheiterte kläglich und brachte Jan, Basti und Stevie nur den Spott der Altortler ein, einer Bande von Kindern der alteingesessenen Heroldsbacher, angeführt von der schlagkräftigen Marie (Victoria Scherer) und entschiedene Feinde der Kinder aus der Neubausiedlung. In Anbetracht der kurzen Zeit, die ihnen noch zusammen bleibt, beschließen die Jungs trotz einiger moralischer Bedenken, das Vorhängeschloss an der Haustür der alten Villa kurzerhand aufzubrechen. Auf dem Dachboden entdecken sie das Bandenversteck der legendären „Weißen Falken“ - wie Jan, Basti und Stevie drei Freunde, deren Streiche in den 70er Jahren für Aufregung im Dorf gesorgt hatten. Hier findet Jan eine geheimnisvolle, chiffrierte Karte, die scheinbar auf eine Höhle in der Nähe einer alten Burgruine verweist. Mit Hilfe von Bastis Computer entschlüsseln die Jungs die sinnlosen Buchstabenketten und wissen nun, dass sie dem Schatz der Weißen Falken auf der Spur sind. Jan treibt noch etwas anderes an: er will herausfinden, was mit Peter Laux geschehen ist, dem Anführer der Weißen Falken, der vor Jahren spurlos verschwand. Seinen beiden Freunden erzählt er davon nichts. An einem der letzten Wochenenden, die sie für lange Zeit miteinander verbringen werden, büchsen Jan, Basti und Stevie von zu Hause aus und gehen auf Schatzsuche. Mit Schlafsack, Isomatte, Fernglas und einer Reisekasse von 2 Mark 56 machen sie sich auf den Weg, 70 Kilometer durch die Fränkische Schweiz. Dabei werden sie von den Altortlern verfolgt und müssen einiges an Entbehrungen auf sich nehmen. Sie werden beim Ladendiebstahl erwischt, weil das Geld nicht reicht und Basti, der Diabetiker ist, essen muss. Mehrmals zwingen Marie, Dirk (Jannis Niewöhner) und Olli (Christian Wimmer) sie zur hastigen Flucht, und ein militärisches Sperrgebiet stellt ein fast unüberwindbares Hindernis auf ihrem Weg zum Schatz der Weißen Falken dar. Lebensgefährlich wird es, als Basti bemerkt, dass er seine Insulinspritzen verloren hat. In dieser heiklen Situation begraben Jan und Marie das Kriegsbeil und machen sich gemeinsam auf die Suche nach Bastis Medikament. Gerade noch rechtzeitig schaffen sie es zurück zu ihrem ohnmächtigen Freund, doch der Schreck sitzt tief. Als die Schatzsucher kurz davor sind, aufzugeben, entdecken sie endlich die Burgruine. Noch einmal nehmen sie allen Mut zusammen und finden, wonach sie gesucht haben: die Höhle wie auch der verschwundene Junge sind Teil des Geheimnisses um den Schatz der Weißen Falken.

Kommentare

(1) Jolly63 vergibt 6 Klammern · 27. Juli 2006
Wer die "Hosenknopfbande" mochte wird bei diesem Film richtig sein. Eine unterhaltsame Geschichte gepaart mit der Rivalität zweier Jugendbanden. Aber alles im Rahmen.
 

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