Filmkritik - Der rosarote Panther (2006)
 
 

Der rosarote Panther

DVD / Blu-ray :: :: IMDB (5,5)
Original: The Pink Panther
Regie: Shawn Levy
Darsteller: Steve Martin, Kevin Kline
Laufzeit: 89min
FSK: ab 6 Jahren
Genre: Komödie (USA)
Verleih: 20th Century Fox
Filmstart: 09. März 2006
Bewertung: 7,0 (1 Kommentar, 1 Vote)
Der weltberühmte Fußballtrainer Yves Gluant hat gerade das französische Team zum Sieg über China geführt. Inmitten begeisterter Fans, und vor den Augen seiner wunderschönen Freundin, der Sängerin Xania (Beyoncé Knowles), wird Gluant mit einem Giftpfeil niedergestreckt und in der sich anschließenden allgemeinen Panik verschwindet auf mysteriöse Weise Gluants unschätzbar wertvoller Diamantring, der "Pink Panther". Der Mord wird zur Sensationsgeschichte für die Medien und so zu einem Thema, das bald ganz Frankreich beschäftigt. Mit der Lösung des komplizierten Falls wird Chefinspektor Dreyfus (Kevin Kline) betraut. Der eitle Dreyfus, der sich sicher war, dieses Jahr endlich im siebten Anlauf mit der prestigeträchtigen Goldmedaille für besondere Verdienste im Polizeidienst ausgezeichnet zu werden, weiß, das er sich jetzt nicht den kleinsten Fehler erlauben darf. Und um in ganz besonders gutem Lichte zu stehen, ersinnt er den Plan, den unfähigsten und trotteligsten, französischen Polizisten auf den Mordfall anzusetzen. In der Hoffnung, dass dieser dann den Fall völlig vermasseln wird und er, Dreyfus, als Retter in der Not auftreten, den Rätsel lösen und die Medaille sicher erhalten wird. Und bei der Suche nach diesem ungeschicktesten, einfältigsten und wohl komischsten Polizeibeamten Frankreichs fällt die Wahl auf: INSPEKTOR JACQUES CLOUSEAU (Steve Martin)! Clouseau kommt voller Elan nach Paris und ist stolz, für die ‚Grande Nation' diesen schwierigen Fall aufklären zu dürfen. Sein neuer Assistent Ponton (Jean Reno) ist eigentlich von Dreyfus ausgewählt, um Clouseau besser im Auge behalten zu können. Der unermüdliche Clouseau greift in üblicher Manier durch: er versucht ein Knäuel von Spuren zu entwirren und während er dabei von einer chaotischen Situation in die nächste stolpert und jedes Fettnäpfchen im Schlusssprung nimmt, sieht sich Dreyfus in seiner Hoffnung bestätigt, den Täter selbst ruhmreich überführen zu können und die Lorbeeren dafür zu kassieren. Bei seinen Recherchen hat Clouseau einige Tatverdächtige im Visier: Unter anderem die attraktive Sängerin und Freundin des Opfers Xania (Beyoncé Knowles), deren Charme Clouseu mehr und mehr erliegt. Seine Ermittlungstätigkeit erfordert eine Reise nach New York, um Xania dort zu beschatten. Und nach einem unglaublichen Sprach-Crashkurs, bei dem sich der eingefleischte Franzose um akzentfreies Englisch bemüht, reist er mit Ponton in die Ostküstenmetropole. Dort legt sich Clouseau nicht nur mit zwielichtigen Diamantenschleifern, Möchtegern-Gangstern und Geheimagenten an, er verwüstet nebenbei auch noch das Waldorf Astoria-Hotel und hinterlässt, wo er geht und steht, ein unglaubliches Durcheinander. Eine Spur nach der anderen arbeitet Clouseau ab und verfolgt die Verdächtigsten der Verdächtigen. Neben Xania, ein ehemaliger Fußballstar (William Abadie), ein millionenschwerer Casino-Besitzer (Roger Rees) und eine dubiose P.R.-Agentin (Kristin Chenoweth). Clouseaus Vorgehensweise ist faszinierend, wenn auch quälend umständlich. Aber niemals verliert er eine Spur oder gar sein Ziel aus den Augen, und schon gar nicht seinen Stolz - sehr zu Dreyfus' Verwunderung. Doch mit der Unterstützung Pontons und seiner aufopfernden Sekretärin Nicole (Emily Mortimer), bringt Clouseau auf seine unnachahmliche Weise den Mörder zur Strecke und Dreyfus um seine Lorbeeren...

Kommentare

(1) Capslock vergibt 7 Klammern · 19. März 2006
Ganz ok, kann man durchaus ansehen
 

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