Filmkritik - Der Fluch der Betsy Bell (2005)
 
 

Der Fluch der Betsy Bell

DVD / Blu-ray :: IMDB (5,0)
Original: An American Haunting
Regie: Courtney Solomon
Darsteller: Howard Rosenstein, Thom Fell
Laufzeit: 92min
FSK: ab 16 Jahren
Genre: Horror, Drama, Mystery (Großbritannien, Kanada, Rumänien, USA)
Verleih: Stardust Filmverleih
Filmstart: 11. Januar 2007
Bewertung: 4,3 (11 Kommentare, 9 Votes)
Eine Stadt in Tennesse. Heute. Ein Mädchen rennt in Panik durch einen Wald. Sie läuft um ihr Leben, wird gehetzt von einer übernatürlichen Macht. Einer Macht, vor der es kein Entkommen zu geben scheint. Schweißüberströmt und hysterisch schreiend… wacht sie auf. Es war nur ein Traum. Derselbe, den sie in letzter Zeit immer wieder träumt. Doch er fühlt sich so entsetzlich real an! Die Mutter des Mädchens ist besorgt. Sie vermutet eine psychische Störung bei ihrer Tochter und beginnt ihre Sachen zu durchstöbern. Durch Zufall stößt sie dabei auf ein altes, handgeschriebenes Tagebuch, dessen Inhalt verstörende Parallelen zum Leben ihrer eigenen Tochter aufweist: Die Ereignisse beginnen im Jahre 1818 in Red River, Tennesse. Der wohlhabende Farmer John Bell (Donald Sutherland) trägt vor Gericht einen Streit mit der Bäuerin Kate Batts (Gaye Brown) aus, die Bell beschuldigt ein Wucherer zu sein. Bell hätte ihr Geld zu einem unsäglichen Zins geliehen und als sie es nicht zurückzahlen konnte, den Großteil ihres Besitzes an sich gerissen. Als der Richter ihr in seinem Urteil nur halb recht gibt, legt die wütende Frau einen Fluch auf Bell und seine Familie. Da Kate Batts im ganzen County als Hexe bekannt ist, ist besonders John Bells Ehefrau Lucy (Sissy Spacek) besorgt. Tatsächlich tragen sich schon wenige Tage später bedrohliche Dinge auf Bells Farm zu. Eine unsichtbare Macht, ein Geist offenbar, hat es besonders auf Johns halbwüchsige Tochter Betsy (Rachel Hurd-Wood) abgesehen. Nachts reißt das körperlose Wesen Betsy die Decke vom Leib und beginnt sie zu malträtieren. Vor den Augen ihrer entsetzten Familie reißt der paranormale Eindringling sie hoch und versetzt ihr schallende, schmerzhafte Ohrfeigen. Das ist jedoch erst der Anfang. Die Attacken auf Betsy und später auch auf John Bell werden immer furioser, aggressiver, bedrohlicher. Betsys Lehrer Richard Powell (James D’ Arcy), zwischen ihm und Betsy knistert eine eindeutige erotische Spannung, ist fest überzeugt, dass es sich um ein wissenschaftlich erklärbares Phänomen handelt. Er verbringt fast seine gesamte Zeit auf der Farm der Bells und versucht die Situation nüchtern zu analysieren. John und Lucy Bell sowie ihr Sohn John Jr. (Thom Fell) haben jedoch längst begriffen, dass sie es mit einer Bedrohung zu tun haben, die man mit Logik nicht abwenden kann. Der Geist im Hause Bell wird immer stärker. Er scheint zu wachsen, zu reifen, sich zu voller unbarmherziger Größe zu erheben. Jetzt beginnt das unheimliche Wesen auch zu sprechen. Es flüstert Betsys und Johns Namen. Es greift immer öfter und immer brutaler an. Und seine Macht beschränkt sich keineswegs nur auf das Haus und die Farm. Im Wald wird John Bell von einem blutrünstigen Wolf angegriffen, der dann von einer Sekunde auf die andere verschwindet. Die Kräfte aller Beteiligten schwinden. John Bell ist ein physisches und psychisches Wrack, die junge Betsy nur noch ein wimmernder Schatten ihrer selbst. Längst ist John zu der Hexe gegangen, hat ihr Geld geboten und sie angefleht, den Fluch von seiner Familie zu nehmen. Doch die hat nur gelacht. Sie habe die Bells überhaupt nie verflucht, behauptete Kate Betts, den Fluch hätte John Bell selbst hinauf beschworen. Er werde John Bell töten, kündigt der Geist eines Tages an. Jetzt hat die Familie keine andere Wahl mehr als zu fliehen. So weit sie können. Aus dem County, wenn es sein muss aus dem Bundesstaat. Doch bei ihrer überhasteten Flucht mit der Kutsche wird schnell offenbar, dass der Geist mächtiger ist als sie. Und dass er überall sein wird, wohin sie auch rennen. Der dämonische Wolf taucht wieder auf, die Natur selbst scheint sich gegen die Bells verschworen zu haben. Als alles verloren scheint, als es keine Hoffnung mehr gibt, gibt der Geist das Geheimnis seiner Existenz endlich preis. Endlich erfahren die Bells, warum sie verflucht sind. Und welche Opfer sie zu bringen haben… Fast 200 Jahre später schlägt die Frau das Tagebuch zu. Ihre Augen sind schreckensgeweitet. Sie hat begriffen, was die Träume ihrer Tochter zu bedeuten haben. Sie hat das Unfassbare erkannt. Und sie weiß, was sie tun muss…

Kommentare

(11) k274863 vergibt 10 Klammern · 15. Februar 2007
ganz nach meinem geschmack... muss man sehen!!!
(10) luckie vergibt 10 Klammern · 16. Januar 2007
Toller Film...spannend,gruselig!
(9) kuki22sagt · 16. Januar 2007
Man nach der Beurteilung nach traue ich mir den gar nicht anzusehen
(8) scarface1974 vergibt 1 Klammer · 15. Januar 2007
guter Film gibts nichts drann zu meckern!!!!
(7) Tiffiklotz vergibt 1 Klammer · 15. Januar 2007
Fade Story, aber ich bin nicht eingeschlafen...
(6) k196288 vergibt 10 Klammern · 11. Januar 2007
Geiler film
(5) emulian vergibt 2 Klammern · 06. Januar 2007
der film hat zwar einige schock-momente drin und ein paar gute sound-effecte aber das wars auch schon. auch wenn das ganze auf einer wahren begebenheit basiert - nicht empfehlenswert!
(4) artart · 06. Januar 2007
GÄHN! .....zum einschlafen! GÄHN! .....zum einschlafen! GÄHN! .....zum einschlafen! GÄHN! .....zum einschlafen! GÄHN! .....zum einschlafen! GÄHN! .....zum einschlafen! GÄHN! .....zum einschlafen! GÄHN! .....zum einschlafen! GÄHN! .....zum einschlafen! GÄHN! .....zum einschlafen! GÄHN! .....zum einschlafen! GÄHN! .....zum einschlafen! GÄHN! .....zum einschlafen! GÄHN!
(3) Marek87 vergibt 2 Klammern · 30. Dezember 2006
ja,hab ich schon gesehen. is wirklich nicht so spannend...
(2) k260808 vergibt 1 Klammer · 27. Dezember 2006
seh ich auch so !´!)-:
(1) k34859 vergibt 2 Klammern · 26. Dezember 2006
Langweiliger "Horror"-Streifen.
 

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