Filmkritik - Der Fakir (2004)
 
 

Der Fakir

DVD / Blu-ray :: IMDB (5,6)
Original: Fakiren fra Bilbao
Regie: Peter Flinth
Darsteller: Fares Fares, Sidse Babett Knudsen
Laufzeit: 88min
FSK: ohne Altersbeschränkung
Genre: Abenteuer, Familie (Dänemark)
Verleih: MFA
Filmstart: 13. Januar 2005
Bewertung: n/a (0 Kommentare, 0 Votes)
Nach dem Tod von Emmas und Toms Vater ziehen die Zwillinge mit ihrer Mutter Louise in ein kleines Dorf. Der Bestattungsunternehmer des Ortes vermittelt ihnen eine alte, verwunschene Villa, die vor allem Emma und Louise sofort begeistert. Tom hingegen ist das alte, baufällige Haus nicht geheuer. Am liebsten würde er seine Mutter und Schwester davon überzeugen, dass es besser wäre, sofort wieder auszuziehen. Da kommt ihm der Vorschlag des Ehepaars Schmidt gerade recht, das eines Abends, als die Kinder allein zuhause sind, überraschend zu Besuch kommt. Die Schmidts, ehemalige Bewohner des Hauses, möchten ihren alten Besitz wieder zurück kaufen und sind bereit, eine enorme Summe dafür auf den Tisch zu legen. Doch Emma ist misstrauisch, noch mehr als sie erfährt, dass die Villa seit 50 leer stand. Trotz der Bedenken von Tom gegenüber dem baufälligen Haus ist für ihn und Emma das alte Gewölbe ein wunderbarer Abenteuerspielplatz. Bei einem ihrer Erkundigungszüge in den Keller entdeckt Emma einen Geist, der nicht in der Flasche dafür aber in einem Kugelschreiber eingesperrt ist. Er bittet Emma ihn freizulassen. Gesagt, getan! Zum Vorschein kommt Lombardo. Neben seiner spanischen Kleidung ist das Auffälligste an Lombardo, dass er nach 50 Jahren Gefangenschaft im Kugelschreiber furchtbar stinkt und auch sonst eine riesige Nervensäge ist. Nie bleibt er in einem Versteck, macht sogar Louise den Hof. Doch schon bald sind die Zwillinge froh darüber, Lombardo an ihrer Seite zu haben. Die Schmidts haben bei ihrem letzten Besuch ein Feuerzeug mit dem eingravierten Namen Flambert auf dem Küchentisch liegen lassen. Emma Nachforschungen ergeben, dass sie es nicht mit einem freundlichen Ehepaar zu tun haben, sondern mit den Verbrechern Florian und Frank Flambert, die vor Jahren einige sehr wertvolle Juwelen gestohlen haben und nun aus dem Gefängnis entflohen sind. Ein ganz besonders wertvoller Diamant aus dem Diebesgut konnte nie aufgefunden werden. Plötzlich ergibt für die Kinder alles einen Sinn: Natürlich, der Diamant muss in dem alten Haus versteckt sein, und die Verbrecher kommen jetzt, um den Schatz zu holen. Emma und Tom legen sich einen Schlachtplan zurecht, wie sie die Verbrecher auf frischer Tat ertappen können. Unter einem Vorwand gelingt es ihnen, ihre Mutter aus dem Haus zu locken. Während Louise mit ihren beiden Arbeitgebern in einem Restaurant den Abend genießt, legen sich die Zwillinge zusammen mit Lombardo auf die Lauer und warten auf die Gauner. Und tatsächlich: Schon bald tauchen die beiden auf und machen sich in dem Haus zu schaffen. So nehmen die Verwicklungen ihren Lauf, in denen einer der Verbrecher mit einem ausgestopften Elchkopf k.o. geschlagen und Tom fast im Krematorium des Leichenbestatters verbrannt wird, der an seinem Beruf zu zweifeln beginnt. Auch zwei Polizisten sind mit von der Partie, als sie nach einem Anruf von Emma in das Zusammentreffen zwischen Louise und ihren beiden indischen Arbeitgebern platzen, die verfrüht zurück nach Hause gekommen sind. Am Ende sind die beiden Gauner dingfest gemacht, und der Schatz könnte den Kindern gehören, wäre da nicht ein Problem: Der Diamant ist zusammen mit Lombardo verschwunden. Doch Diamant und Lombardo tauchen wieder auf, und zwar genau dann, wenn niemand mit ihnen gerechnet hätte, am wenigsten Louise... So lebt schließlich in der verwunschenen Villa eine der seltsamsten Familien, die es je gegeben hat.

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