Filmkritik - Der brennende Dornbusch (2005)
 
 

Der brennende Dornbusch

Regie: ?????
Darsteller: ?????
Laufzeit: 90min
FSK: ???
Genre: Dokumentation (Deutschland)
Filmstart: 01. Januar 2005
Bewertung: n/a (0 Kommentare, 0 Votes)
Sie sind das schlechte Gewissen Europas. Ihre Ermordung ist der Bankrott des europäischen Humanismus. Ihre Geschichte ist geprägt von Verfolgung, Vertreibung, Vernichtung. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Die Geschichte der Juden in Europa kennt goldene Zeitalter, blühende Gemeinden, sagenumwobene Königreiche. Sie handelt von großen Frauen und Männern, von Fürsten und Abenteurern, Gelehrten und Poeten, Händlern und Träumen. Vor allem aber von einer Heimat zum Mitnehmen: der Thora, der jüdischen Bibel. Es ist die unbekannte Geschichte Europas, die Iris Pollatschek, selbst Jüdin, in ihrer zweiteiligen Dokumentation "Der brennende Dornbusch" erzählt. Im Wechsel von Inszenierungen und dokumentarischen Aufnahmen werden sechs historische Zeugen der jüdischen Geschichte Europas zum Leben erweckt. Gemeinsam mit herausragenden Experten - Historikern und Archäologen - findet die Autorin an Originalschauplätzen und in Archiven Spuren jener Helden und ihrer Zeit. Ihr Film macht deutlich, wie groß der Anteil der Juden an der abendländischen Zivilisation und Kultur ist. Ohne sie hätten Antike und Mittelalter, Renaissance und Reformation, Aufklärung und Moderne ein anderes Gesicht.

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