Filmkritik - Der Barbier von Sevilla (0)
 
 

Der Barbier von Sevilla

DVD / Blu-ray :: IMDB (8,8)
Original: Il Barbiere di Siviglia
Regie: Maurizio Benini, Bartlett Sher
Darsteller: John del Carlo, Joyce DiDonato
Laufzeit: 180min
FSK: ohne Altersbeschränkung
Genre: ?????
Verleih: Concorde Filmverleih
Filmstart: 24. März 2007
Bewertung: n/a (0 Kommentare, 0 Votes)
1. Akt Graf Almaviva betritt in Verkleidung Dr. Bartolos Anwesen, um für Rosina eine Serenade zu singen („Ecco ridente“). Dr. Bartolo hält Rosina bei sich im Hause fest. Almaviva bezahlt seine Musiker und wartet bis zum Morgengrauen, voller Hoffnung, Rosina sehen zu können. Der Barbier Figaro, der Zugang zu allen Häusern in Sevilla hat und sämtliche Geheimnisse und Skandale kennt, tritt auf und beschreibt sein geschäftiges Leben („Largo al factotum“). Der Graf singt Rosina ein weiteres Ständchen und gibt sich als Lindoro, den armen Studenten aus. Figaro entwirft einen Plan: Der Graf soll sich als betrunkener Soldat verkleiden und Dr. Bartolo um Unterkunft bitten, um so an Rosina heranzukommen, welche Bartolo zu ehelichen gedenkt. Der Graf ist von diesem Plan begeistert und Figaro freut sich auf reichliche Entlohnung durch den dankbaren Grafen („All’idea di quel metallo“). Rosina geht die Stimme nicht mehr aus dem Sinn, die sie so verzaubert hat und sie beschließt, anhand einer List ein Treffen mit Lindoro zu arrangieren („Una voce poco fa“). Dr. Bartolo erscheint mit Don Basilio, Rosinas Musiklehrer, der ihn davor warnt, dass Graf Almaviva, Rosinas Verehrer, in Sevilla weile. Dr. Bartolo beschließt daraufhin, Rosina umgehend zu ehelichen. Basilio preist Verleumdung als die beste Methode, um Almaviva loszuwerden („La calunnio“). Figaro belauscht dieses Komplott, warnt Rosina und verspricht ihr, Lindoro einen Brief zu überbringen („Dunque io son“). Voller Misstrauen gegenüber Rosina, versucht Dr. Bartolo, ihr nachzuweisen, dass sie einen Brief aus dem Haus geschmuggelt hat, doch sie überlistet ihn. Dr. Bartolo ist nichtsdestotrotz verärgert und warnt sie, nicht mit ihm zu spielen („A un dottor della mia sorte“). Almaviva tritt auf, verkleidet als betrunkener Soldat, und überbringt Rosina ein Briefchen, welches sie geschickt vor Dr. Bartolo zu verbergen weiß. Der alte Mann argumentiert, dass er nicht verpflichtet sei, Soldaten unterzubringen. Figaro kündigt an, dass eine Menschenmenge sich angesichts des aus dem Hause dringenden Lärms vor dem Anwesen versammelt habe. Eine Bürgerwache platzt herein, um den betrunkenen Soldaten festzunehmen. Der Graf enthüllt dem Hauptmann seine wahre Identität und wird umgehend freigelassen. Jeder – außer Figaro – ist über diese Wendung der Dinge überrascht und kommentiert die verrückten Begebenheiten dieses Morgens. 2. Akt Dr. Bartolo verdächtigt den „betrunkenen Soldaten“, ein von Almaviva gesandter Spion zu sein. Der Graf kehrt zurück, diesmal als Don Alonso, einem Musiklehrer und Student von Don Basilio („Pace e gioia sia con voi“), um Rosina anstelle von Basilio – der angeblich krank zuhause weile – ihren Musikunterricht zu erteilen. Don Alonso teilt Dr. Bartolo mit, dass er im selben Hotel untergekommen sei wie Almaviva und einen Brief von Rosina gefunden habe. Er bietet an, Rosina zu erzählen, er habe diesen Brief von einer anderen Frau erhalten, um ihr weiszumachen, dass Lindoro, im Namen von Almaviva, nur mit ihr spiele. Dies überzeugt Dr. Bartolo von der Tatsache, dass „Don Alonso“ in der Tat ein Student von Don Basilio sein müsse und so gibt er ihm die Erlaubnis, Rosina ihren Musikunterricht zu geben („Contro un cor“). Figaro tritt auf, um Dr. Bartolo zu rasieren. Es gelingt ihm bei dieser Gelegenheit, einen Schlüssel für die Fensterläden der Balkontüren zu entwenden. Kurz bevor Figaro mit der Rasur beginnt, tritt Basilio – in bester gesundheitlicher Verfassung – auf die Bühne. Der Graf, Rosina und Figaro können Basilio mit gewandten Worten und einer schnellen Bestechung davon überzeugen, dass er an Scharlachfieber leidet („Buona sera, mio signore“). Basilio kehrt nach Hause zurück - verwirrt, aber reicher. Die Rasur beginnt und lenkt Dr. Bartolo so ab, dass er nicht bemerkt, wie Almaviva und Rosina einen Fluchtplan aushecken. Dr. Bartolo hört jedoch die Worte „meine Verkleidung“ und realisiert wutentbrannt, dass er noch einmal hinters Licht geführt worden ist. Alle verlassen die Bühne. Die Magd Berta kommentiert den verrückten Haushalt („Il vecchiotto cerca moglie“). Basilio wird zu Dr. Bartolo gerufen und gebeten, er solle einen Notar mitbringen, damit Dr. Bartolo noch am selben Abend Rosina ehelichen könne. Anschließend zeigt Dr. Bartolo Rosina ihren Brief an Lindoro. Mit gebrochenem Herzen und in der Überzeugung, betrogen worden zu sein, willigt sie in eine Heirat ein und verrät Dr. Bartolo ihren Fluchtplan mit Lindoro. Ein Sturm zieht vorüber. Figaro und der Graf klettern über die Mauer und können Rosina umstimmen, als sie ihr Almavivas wahre Identität enthüllen. Basilio trifft mit dem Notar ein. Mit einem wertvollen Ring bestochen und einer Pistole bedroht, willigt Basilio ein, als Trauzeuge bei der Hochzeit von Rosina und Almaviva zu fungieren. Dr. Bartolo tritt mit einigen Soldaten auf, doch es ist bereits zu spät. Graf Almaviva erklärt Dr. Bartolo, dass jeder Widerstand zwecklos sei („Cessa di più resistere“) und Dr. Bartolo akzeptiert seine Niederlage. Figaro, Rosina und der Graf feiern ihr Geschick und Glück.

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