Filmkritik - Das Geheimnis der Frösche (2004)
 
 

Das Geheimnis der Frösche

Original: La prophétie des grenouilles
Regie: Jacques-Remy Girerd
Laufzeit: 90min
FSK: ohne Altersbeschränkung
Genre: Familie, Animation (Frankreich)
Verleih: Universum Film
Filmstart: 04. November 2004
Bewertung: n/a (0 Kommentare, 0 Votes)
Tom lebt mit seinen Adoptiveltern Ferdinand und Juliette auf einem Bauernhof, irgendwo in der französischen Provinz. Das beschauliche Anwesen liegt auf einem Hügel, und so kann man von hier aus den Ausblick auf eine idyllische Landschaft mit ihren Feldern und Wäldern genießen. Es ist Sommer, die Sonne scheint, und laut Wetterbericht soll sich daran in den nächsten Tagen auch nichts ändern. Tom und seine Freundin Lili, deren Eltern gerade nach Afrika gereist sind, um Krokodile für ihren kleinen Privatzoo abzuholen, spielen auf dem Hof mit den Tieren und albern am Fuß des Hügels herum. Dort sind die Frösche zu Hause, die sich allerdings nicht so richtig über das schöne Wetter freuen können. Unter den Amphibien herrscht große Unruhe, denn ihre Wettervorhersagen prophezeien etwas völlig anderes als die der Menschen: Eine neue Sintflut steht kurz bevor. 40 Tage und Nächte soll es regnen. Die Frösche beschließen etwas zu tun, was sie sonst nur äußerst selten tun - sie sprechen mit den Menschen. Auf diese Weise erfahren Tom und Lili von der drohenden Gefahr. Und tatsächlich: Bald ziehen düstere Wolken auf, und es beginnt zu regnen. Das Wasser steigt und steigt, bis sich die Landschaft in einen schier endlosen Ozean verwandelt hat. Auf dem neuen Meer treibt einsam die Scheune von Toms Bauernhof. Tom hatte einen riesigen Traktorreifen aufgepumpt und das Gebäude damit in eine Arche verwandelt. Ferdinand, der schon früher zur See fuhr, ist der Kapitän, und Tom, Lili und Juliette kümmern sich um die Tiere, die bei ihnen Zuflucht gesucht haben. Doch da sind nicht nur eine Kuh, Schweine, Schafe und Katzen. Auch die Tiere aus dem Zoo von Lilis Eltern befinden sich an Bord: Elefanten, Löwen, Giraffen, ein Wolf und ein Fuchs. Zum Glück hatte Ferdinand 28 Tonnen Kartoffeln in der Scheune gelagert. Für die Pflanzenfresser ist also gesorgt - doch was ist mit den Fleischfressern? Als schließlich auch noch eine Schildkröte aus den Fluten gerettet wird, spitzt sich die Situation zu. Das schiffbrüchige Tier führt buchstäblich Böses im Schilde und säht Zwietracht zwischen den Fleisch- und Pflanzenfressern. Es kommt zur Meuterei…

Kommentare

Dieser Film wurde leider noch nicht kommentiert.
Hier können Sie einen Kommentar abgeben.
 

Teilen

 

Filmsuche