Filmkritik - Das dritte Reich privat - Leben und Überleben (2004)
 
 

Das dritte Reich privat - Leben und Überleben

Original: Das dritte Reich privat - Leben und Überleben
Regie: ?????
Darsteller: ?????
Laufzeit: 65min
FSK: ???
Genre: Dokumentation (Deutschland)
Filmstart: 01. Januar 2004
Bewertung: n/a (0 Kommentare, 0 Votes)
Rückschauend und auf den ersten Blick wirkt das Dritte Reich wie aus einem Stück geschlagen, uniformiert und gleichgeschaltet. Wer sich aber die Zeit nimmt, genauer hinzusehen, erkennt, dass dieser Eindruck täuscht. Hinter der einförmigen Fassade existieren Nischen und Freiräume, in denen sich der Alltag in seiner ganzen Vielfalt abspielte. Ein Alltag, von dem wir wenig wüssten, gäbe es nicht die privat gedrehten Schmalfilme, die unverstellt und jenseits der Propaganda das „private Dritte Reich“ bis heute bewahren. Sie zeigen das kleine Glück und die privaten Leidenschaften, aber auch das Leid und die Sorgen, die Empörung über Ungerechtigkeiten und Verbrechen. Anders als Dokumentationen, die aus der Rückschau den Nationalsozialismus erklären wollen, sind sie mitten im Geschehen. Nie zur Veröffentlichung vorgesehen, spielt Propaganda in ihnen ebenso wenig eine Rolle wie das, was heute als „politisch korrekt“ gilt.

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